
Biochemische Verfahren kommen in verschiedenen Bereichen der chemischen Industrie und Forschung zur Anwendung. AssistentInnen für Biochemie und Biotechnologie analysieren die jeweiligen Zwischen- und Endprodukte und führen Kontrollen der Qualität durch. Im anwendungstechnischen Bereich wirken sie an den im Labor ausgearbeiteten Herstellungsverfahren für die technische Produktion mit.
AssistentInnen für Biochemie und Biotechnologie arbeiten in der Regel mit Wissenschaftern zusammen. Sie nehmen diesen die Routinetätigkeiten der Versuchsanordnungen ab und arbeiten diesen zu. Regelmäßige Tests und Kontrollen führen sie auch selbstständig durch.
Wichtige Einsatzbereiche der AssistentInnen für Biochemie und Biotechnologie sind die Lebensmittel- und die pharmazeutische Industrie. Hier führen sie in erster Linie Qualitätsuntersuchungen an den in der Produktion verwendeten Materialien durch. Dabei werden das Ausgangsmaterial und das Endprodukt mittels chemischer Analyse überprüft. Nach der Qualitätskontrolle können sie mittels EDV die Produktkennzeichnung durchführen.
Daneben beschäftigen sie sich mit der Betriebshygiene. Sie führen mikrobiologische Kontrollen aller Arbeitsplätze durch, um eine möglichst große Reinheit des Produktes zu garantieren.
Forschungs- und Entwicklungslaboratorien sind weitere bedeutende Einsatzbereiche der AssistentInnen für Biochemie und Biotechnologie. Dort erproben sie zunächst unter Aufsicht, später selbstständig, neue Analysemethoden und führen Versuchsreihen zur Verbesserung bestehender Herstellungsverfahren sowie zur Entwicklung neuer Rezepturen bzw. Produkte durch.
AssistentInnen für Biochemie und Biotechnologie protokollieren die Analysen und Untersuchungen und arbeiten Konzepte für Berichte aus.