
Naturstofftechnologie beschäftigt sich mit Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung von nachwachsenden (regenerierbaren) Naturstoffen.
Zu den Naturstoffen, die auch unter der Bezeichnung „Biomasse“ zusammengefasst werden, zählen z.B. Holz, Cellulose, Zucker, Stärke, Eiweiß, Fette, Öle, Wachse, Harze, Geruchs- und Geschmacksstoffe, Gerbstoffe, Farbstoffe, Pflanzeninhalts- und -wirkstoffe sowie die daraus unter Anwendung chemischer und/oder biochemischer Verfahrensweisen herstellbaren Folge- und Endprodukte - wie z.B. Leder, Papier, Gummi, Lacke, Essenzen, Pharmazeutika, Nahrungs- und Genussmittel, Wasch- und Reinigungsmittel usw.
Aufgaben von Ingenieur(e)innen im Bereich der Naturstofftechnologie sind leitende Positionen im Labor- und Betriebsbereich, Kundenberatung, Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie Managementfunktionen.
AbsolventInnen von Fachschulen im Bereich der Naturstofftechnologie arbeiten als ChemikerInnen in Betriebs- und Kontrolllabors, als LaborantInnen an Universitätsinstituten, als KundenberaterInnen, als ChemotechnikerInnen in Untersuchungsanstalten, als BetriebschemikerInnen sowie als MitarbeiterInnen bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten.