
SportwissenschafterInnen studieren den Aufbau, die Bewegungsabläufe und den biochemischen Haushalt des menschlichen Körpers und analysieren sportliche Leistungsveränderungen und Trainingserfolge. Sie führen Tests (z.B. Muskelfunktionstests) durch und werten diese für den Aufbau von Trainingsprogrammen aus.
Auf dem Gebiet der Grundlagenforschung werden z.B. physiologische, biologische, sozialpsychologische und medizinisch-physikalische Eigenschaften von Sportarten untersucht.
SportwissenschafterInnen arbeiten auch im Bereich der Prävention, wo sie einerseits gesundheitliche Schäden, die durch die Ausübung bestimmter Sportarten entstehen können, und andererseits Bedingungen für Gesundheit, wie Hygiene, Ernährung, Bewegung und Sportausübung, untersuchen.
Insbesondere in den Bereichen Freizeit- und Breitensport sind auch die Erforschung, Beobachtung und der gezielte Umgang mit psychischen und sozialen Aspekten von Sport wichtige Aufgaben (z.B. menschliches Spielverhalten, Teamfähigkeit, Umgang mit Regeln, Konfrontation mit Leistungsansprüchen u.Ä.).
Konkret arbeiten SportwissenschafterInnen v.a. in Training, Management, Sportstättenbau, Betriebssport, Sportpolitik und Sporterziehung. Weiters wirken sie bei der Weiterentwicklung der Sporttechniken, ihrer Didaktik (Lehrmethode) und der verwendeten Sportgeräte mit.