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Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.

Start | WerkstofftechnikerIn für Keramik

* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf ist eine Spezialisierung des Berufs WerkstofftechnikerIn. Weiterführende Informationen finden Sie in der Beschreibung von WerkstofftechnikerIn (UNI/FH/PH).

Tätigkeitsmerkmale

WerkstofftechnikerInnen für Keramik sind auf die Entwicklung, Herstellung und Anwendung von keramischen Werkstoffen spezialisiert. Sie untersuchen Keramik auf seine Eigenschaften im Normalzustand, z.B. auf Härte und Stabilität, und prüfen andererseits die Belastungsfähigkeit unter extremeren Umständen und Ereignissen, z.B. durch die Ermittlung der Biegefähigkeit oder Hitze- und Kältebeständigkeit. Dazu wenden sie unterschiedliche Analysemethoden, Messungen und Testverfahren an, die sie in Prüfprotokollen festhalten.

Ein weiterer Tätigkeitsbereich von WerkstofftechnikerInnen für Keramik ist es, innovative keramische Materialien zu entwickeln, die in verschiedenen Branchen eingesetzt werden können, wie zum Beispiel in der Automobilindustrie oder in der Medizintechnik. Zudem kontrollieren sie die Qualität der hergestellten keramischen Produkte. Weiters können sie auch dafür zuständig sein, Herstellungsverfahren zu optimieren, um keramische Produkte effizient und kostengünstig herzustellen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Werkstoffe erforschen, herstellen und optimieren
  • Werkstoffprüfungen durchführen
  • Chemische und physikalische Analysemethoden anwenden
  • Wärmebehandlungen durchführen
  • Eigenschaften und Qualität von Werkstoffen prüfen
  • Prüfprotokolle führen
  • Neue Keramikwerkstoffe entwickeln
  • Herstellungsverfahren optimieren
  • EDV-Anwendungskenntnisse
  • Englischkenntnisse
  • Innovationsfähigkeit
  • Interesse für Chemie und Physik
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Logisch-analytisches Denken
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Sinn für genaues Arbeiten
  • Technisches Verständnis

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:

  • Baustofflabors und -prüfstellen
  • Stahlbau- und Metallbaufirmen
  • Betriebe im Fahrzeug- und Maschinenbau
  • Unternehmen der Verpackungs- und Gebrauchsgüterindustrie
  • Betriebe im Bereich der Gummi-, Lack- und Chemiefaserindustrie

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "WerkstofftechnikerIn", dem der Beruf "WerkstofftechnikerIn für Keramik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine gute Basis für diesen Beruf bilden z.B. Bachelor- und Masterstudiengänge an Universitäten oder Fachhochschulen, z.B. in den Bereichen Werkstoffwissenschaften, Materialwissenschaften, Kunststofftechnik oder Chemie. Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Doktoratsstudium zu absolvieren, in dem insbesondere vertiefte Kenntnisse des wissenschaftlichen Forschens in einem der genannten Bereiche erlangt werden und auf eine Laufbahn im wissenschaftlichen Bereich vorbereiten.

Bachelorstudien im Bereich Werkstoff- bzw. Materialwissenschaften vermitteln z.B. Ausbildungsinhalte in den Bereichen Produktionstechnik, Kunststofftechnik, Metalltechnik, Oberflächentechnik, Werkstoffkunde, Mechanik, Werkstoffprüfung, Qualitätsmanagement, Chemie und Physik. Im Rahmen von aufbauenden Masterstudien werden die Kompetenzen im jeweiligen Fachbereich nochmals vertieft und erweitert.

Voraussetzung für ein Studium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder eine Berufsreifeprüfung erlangt werden kann. An Fachhochschulen ist es teilweise auch Personen ohne Hochschulreife möglich, ein Studium zu beginnen, sofern sie über eine einschlägige berufliche Qualifikation verfügen und Zusatzprüfungen in bestimmten Fächern ablegen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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