
Datenbank-EntwicklerInnen arbeiten in der Planung, Entwicklung und Implementierung von Datenbanksystemen. Zu ihren Aufgaben gehören die Klassifizierung von Datenbanksystemen und die Definition der Anforderungen, die von den AnwenderInnen an die Datenbank gestellt werden. Danach definieren Datenbank-EntwicklerInnen die Kriterien für das Datenbankdesign. Sie haben zu entscheiden, wie flexibel der Datenbankzugriff zu gestalten ist und welche Datensatzverknüpfungen zuzulassen sind (hierarchische, vernetzte oder relationale Datenbank-Strukturen).
Schließlich müssen die Datenmodelle und Datenbezüge mit Hilfe einer Beschreibungssprache erarbeitet werden. Die Definition der Abfragekommandos (Query Language) ermöglicht den BenutzerInnen später den Zugriff und die Auswertung der Daten. Datenbank-EntwicklerInnen erstellen entweder mit einer geeigneten Datenbanksprache (z.B. SQL) ein individuelles Datenbankprogramm oder adaptieren Standard-Software (z.B. MS-Access) nach individuellen Anforderungen. Datenbank-EntwicklerInnen übernehmen gemeinsam mit SystementwicklerInnen und ProgrammiererInnen die Koordinierung und Realisierung komplexer Datenbank-Projekte (z.B. Data Warehouse, Planung und Realisierung von Benchmark-Tests). Beim Aufbau einer Datenbank legen sie deren Struktur sowie die Kriterien der Datenerfassung und -zuordnung fest (Definition von Datenmodellen) und überlegen welches optische Design die Datenbank erhalten soll.