
Zu diesem Berufsbereich werden jene Berufe gezählt, deren Tätigkeitsschwerpunkte einerseits im Körper- und Schönheitspflegebereich und andererseits im Sport- bzw. Trainingsbereich liegen. Befassen sich Schönheitsberufe in erster Linie mit der äußerlichen Verschönerung (Fuß-, Gesichts-, Haar- und Handpflege), so steht bei Sportberufen eher die körperliche Ertüchtigung im Vordergrund. Freilich: Verkauf und Beratung spielen da wie dort eine wichtige Rolle.
Im Berufsbereich Körperpflege & Sport gibt es nur wenige geregelte Ausbildungen:
Die wichtigsten Unternehmensbereiche/Branchen, die Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, sind z.B.:
Frauenbeschäftigung
Der Bereich der Körper- und Schönheitspflege weist einen sehr hohen Frauenanteil (86%) auf, in den Sportberufen überwiegen hingegen die Männer.
Vorhersagen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes sind schwierig, da die weitere internationale Wirtschaftsentwicklung nicht eingeschätzt werden kann.
Derzeit wird für den Bereich Körperpflege und Sport aber eine durchaus positive Entwicklung erwartet. Die steigenden Qualitätsansprüche von KundInnen und Gästen sowie das verstärkte Gesundheitsbewusstsein der ÖsterreicherInnen sind ausschlaggebend für diesen Trend.Vom derzeit andauernden Wellnessboom und Schönheits- und Körperbewusstsein profitieren alle Körperpflege- und Sportberufe. Personalwachstum geht im Schönheitsbereich von großen Filialketten aus und von der ständig wachsenden Zahl von Einzelunternehmen, aber auch von jenen Betrieben, die sich als Schnittstelle zwischen Schönheitspflege, Wellness und Stylingberatung sehen.
Fitnesscenter mit umfangreichen Angeboten für spezielle Zielgruppen werden stark frequentiert. Außerdem bieten Fitnesscenter, Sportvereine und Sportschulen ein breites Spektrum an Berufsmöglichkeiten. Zu bedenken ist jedoch, dass viele Sportberufe nur saisonal und freiberuflich ausgeübt werden können und oft nur als Ferien- oder Nebenjob angeboten werden. Atypische Beschäftigungsverhältnisse sind in diesem Berufsbereich weit verbreitet.