
Bankkaufleute arbeiten vorwiegend in Kreditinstituten (Banken, Sparkassen, Kreditkartengesellschaften u.a.) und werden hier vor allem im Kundenverkehr eingesetzt (Schalterdienst, Zahlungsverkehr). Auch bei Wirtschaftsberatungsfirmen, Unternehmen für Vermögens- und Anlageberatung, Versicherungsgesellschaften und Unternehmen der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten für Bankkaufleute.
Der Bedarf an Bankkaufleuten ist zwar durch den EDV-Einsatz in vielen Bankbereichen in den letzten Jahren etwas zurückgegangen, aber es haben sich auch neue Aufgabengebiete entwickelt (vor allem bei Kundenservice und Kundenberatung), sodass heute wieder eine Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften festzustellen ist. Dies zeigt sich auch an der guten Entwicklung des Lehrstellenangebotes. Weil der Kontakt mit den KundInnen in diesem Beruf im Vordergrund steht, ist vor allem eine verkaufsorientierte Ausbildung, wie sie der Lehrberuf bietet, heute besonders wichtig. Da die Lehre zudem ein fundiertes kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen vermittelt, stehen den Bankkaufleuten auch zahlreiche Ausweichmöglichkeiten in andere kaufmännische Berufe (z.B. im Handels- oder Bürobereich) oder in Verwaltungstätigkeiten offen.
In diesem Beruf werden Frauen und Männer gleichermaßen beschäftigt. Bei den Lehrlingen überwiegen die Frauen: Zwei Drittel sind weiblich, ein Drittel männlich.