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ChemikerIn - Oberflächenchemie

Berufsbereiche: Chemie, Kunststoffe, Rohstoffe und Bergbau
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.830,- bis € 2.520,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

ChemikerInnen beschäftigen sich hier mit Prüfmethoden für Beschichtungen und Beschichtungsmaterialien, mit angewandter Oberflächentechnologie, Korrosionsschutz und der umweltrelevanten Behandlung von Oberflächenmaterialien.

Berufe, die hier in diesem Berufsfeld ausgeübt werden sind IngenieurIn für Lacke, Farben, Pigmente und Farbstoffe, GalvaniseurIn, EmailleurIn (GlasflusstechnikerIn) sowie PrüferIn für Korrosionsschutz. Ein weiteres Berufsfeld, das für OberflächenchemikerInnen offen steht, ist die Restauriertechnik, etwa im Bauten- und Fassadenschutz.

Siehe auch den akademischen Kernberuf ChemikerIn sowie NanotechnikerIn und PolymerchemikerIn.

Logisch-analytisches Denkvermögen, naturwissenschaftlich-technisches Verständnis, wissenschaftliche Neugierde und Kreativität, eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Reaktionsprodukten (z.B. austretende Gase und Gerüche), für viele Aufgaben ist ein sicherer Umgang mit Softwaretools (Simulationsprozesse, Statistik) erforderlich.

Wichtige Qualifikationen für ChemikerInnen in Forschung wie auch Industrie sind Fremdsprachenkenntnisse (Englisch als Wissenschafts- und Verhandlungssprache, interkulturelle Kompetenzen (Forschen und Arbeiten im globalen Maßstab) und die Bereitschaft, Karriereschritte im Ausland zu setzen.

Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich Chemie bestehen z.B. in folgenden Bereichen: Forschung & Entwicklung (F&E), Verfahrenstechnik, Produktion, Anwendungstechnik, Analytik, Patentwesen, Marketing & Vertrieb, Management, Consulting und Bildung. Beruf und Karriere im Bereich F&E gibt es an Hochschulen, Forschungsinstituten und der Industrie.

Einen guten Überblick über Berufe, Beschäftigung und Karriere im Chemie-Bereich bieten die Websites : www.chemie-ist-in.at (Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs), www.chemie-im-fokus.de (Verband der Chemischen Industrie Deutschland, Gesellschaft deutscher ChemikerInnen)

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ChemikerIn", dem der Beruf "ChemikerIn - Oberflächenchemie" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von ChemikerInnen wird naturgemäß eine Ausbildung im Bereich Chemie, Chemiengenieurwesen, Chemieverfahrenstechnik, Chemielabortechnik o.Ä. erwartet.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Universitätslehrgänge: Z.B. Korrosions-Expert.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Für AbsolventInnen einer Fachschule für Chemie kommt als Weiterbildungsmöglichkeit z.B. der Besuch einer Werkmeisterschule in Betracht (Werkmeisterschule für Berufstätige für Bio- und Lebensmitteltechnologie) sowie FH- und Unilehrgänge.

Studienmöglichkeiten in diesem Bereich sind, neben Chemie und Technischer Chemie, auch verwandte Bereiche wie Biotechnologie, Pharmazie, Verfahrenstechnik, Werkstofftechnik und Wirtschaftsingenieurwesen-Chemie.

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn (z.B. für Produktionslogistik). ProjektleiterInnen für verfahrenstechnische Aufgaben haben die Verantwortung für die Entwicklung und die Übertragung von Laborverfahren auf industrielle Maßstäbe sowie Verbesserung bestehender Produktionsverfahren (wobei ihnen in der Regel auch die Verantwortung für Qualitätskontrolle und Qualitätsdokumentation zukommt).

Aktuell nachgefragte Zusatzqualifikationen sind daher Qualitätssicherungssysteme sowie in Bereichen der Abfall- und Entsorgungstechnik; ein typisches Beispiel für eine entsprechende leitende branchenspezifische Funktion ist LeiterIn für Abfallwesen.

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