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FreizeitberaterIn (Sozialarbeit, Sozialberatung)

Berufsbereiche: Reise, Freizeit und Sport / Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FreizeitberaterInnen versuchen über Möglichkeiten sinnvoller Freizeitgestaltung zu informieren und sind selbst mit Organisationsaufgaben für Freizeitangebote und der Gestaltung von Animationsprogrammen befasst.

Sie organisieren Betriebsbesichtigungen und Schnuppertage für Jugendliche sowie kulturelle oder touristischen Veranstaltungen und Projekte mit verschiedenen Schwerpunkten (Teambildung, Beobachtung von Wildtieren, Orientierungswandern, Umgang mit Tieren).

Sie wenden auch Methoden der Erlebnispädagogik an, diese nutzt den Lebensraum im Sinne des Konzeptes "Gruppe - Natur - Ich", um Verhaltensdefizite auszugleichen. Ziel ist es auch, wichtige Persönlichkeitsmerkmale, wie etwa den Umgang mit Risiken sowie die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zu fördern. FreizeitberaterInnen planen, vermitteln und führen erlebnis- und outdoorpädagogische Angebote für verschiedene Zielgruppen durch (z.B. auf dem Schulhof, im Wald oder auf heimischen Gewässern).

Sie informieren z.B. über Veranstaltungen auf den Gebieten Spiel, Sport und Kultur, vermitteln interessierten Personen Kontakte zu Vereinen und Clubs oder anderen InteressentInnen, helfen bei der Suche nach geeigneten Veranstaltungsstätten, besorgen Informationsmaterial und stellen zum Teil selbst Material zur Verfügung (z.B. Verleih von Spielen).

Siehe auch die Berufe FreizeitwissenschaftlerIn, FreizeitpädagogIn und KulturpädagogIn.

Soziale Kompetenzen, gutes Auftreten, Kontaktfreude, Offenheit für Trends und Zeitgeist, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, Fähigkeit zur Motivation anderer, Organisationstalent, Fremdsprachenkenntnisse (je nach Einsatzort), Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten, interkulturelle Kompetenz, Bereitschaft zur Mobilität.

Je nach konkreter Aufgabenstellung finden sich berufliche Möglichkeiten in den Bereichen Tourismus, Kultur und Sport. So z.B. bei Hotels und Unterhaltungsbetrieben, in Reise- und Tourismusbüros, bei Destination-Management-Organisationen und Landes-Tourismusorganisationen.

Berufliche Tätigkeiten können sowohl im Angestelltenverhältnis als auch selbstständig erfolgen. FreizeitwissenschafterInnen sind v.a. in Forschung und Lehre an Universitäten, einschlägigen Forschungsinstituten und im Bereich des öffentlichen Dienstes tätig. Als ExpertInnen übernehmen sie auch beratende Aufgaben.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SozialberaterIn", dem der Beruf "FreizeitberaterIn (Sozialarbeit, Sozialberatung)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Üblicherweise bildet eine soziologische oder pädagogische Ausbildung die Grundlage für diesen Beruf, z.B. Fachschule für Sozialberufe, Schule für Sozialbetreuungsberufe - Schwerpunkt Behindertenbegleitung, Lehranstalt für Erziehungs- und Jugendberatung für Berufstätige (Graz) o.Ä.

Eine Ausbildung im Bereich Tourismus- und Freizeitwirtschaft oder Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagements mit Zusatzkompetenzen (Sozialarbeit o.Ä.) kann eine geeignete Alternative sein.

Grundlegende pädagogische Kenntnisse und grundlegende Erfahrungen in der Arbeit mit Gruppen sind jedenfalls nötig. Zusätzlich ist ein aktueller Erste Hilfe Grundkurs nötig!

FH-Lehrgang: Akademische/r Erlebnispädagog/in (qualifiziert für Erlebnispädagogik im Handlungsfeld Sozialer Arbeit).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Sport, Freizeit, Wellness"

Fachschulen

 

  • Fachschule für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Ernährung und Wellness (Dauer: 3 Jahre; Standort: Wiener Neustadt).
  • Fachschule für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Ernährung, Wellness und Sport (Dauer: 3 Jahre; Standort: Tulln).
  • Fachschule für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Wellness - Gesunde Ernährung und Bewegung (Dauer: 3 Jahre; Standort: Hallein).
  • Fachschule für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungszweig Gesundheit-Mode-Sport (Dauer: 3 Jahre; Standort: Deutschlandsberg).

 

 

Berufsbildende höhere Schulen

 

  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Ernährung - Betriebswirtschaft - Wellness (Dauer: 5 Jahre; Standort: Wolfsberg).
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Gesundheit - Soziales - Wellness (Dauer: 5 Jahre; Standort: Hermagor).
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Gesundheit - Wellness - Soziales (Dauer: 5 Jahre; Standort: Güssing).
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Gesundheit und Wellness (Dauer: 5 Jahre; Standort: Rohrbach).
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Gesundheit, Tourismus und Wellness (Dauer: 5 Jahre; Standort: Reutte).
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Gesundheitsmanagement und Wellness (Dauer: 5 Jahre; Standort: Bad Ischl).
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Wellness - Gesunde Ernährung und Bewegung (Dauer: 5 Jahre; Standort: Hallein).
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Wellness und Ernährung (Dauer: 5 Jahre; Standorte: Hollabrunn; Ried im Innkreis).

 

Kollegs

 

  • Aufbaulehrgang für Tourismus, Ausbildungsschwerpunkt Regionales und grenzüberschreitendes Tourismusmanagement (Dauer: 3 Jahre; Standort: Retz).
  • Aufbaulehrgang für Tourismus, Ausbildungsschwerpunkt Sportmanagement und Gesundheitstourismus (Dauer: 3 Jahre; Standort: Bad Ischl).
  • Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe, Ausbildungsschwerpunkt Gesundheit - Wellness - Freizeitmanagement (Dauer: 3 Jahre; Standort: Gmünd).

 

Die Pädagogischen Hochschulen sowie Schulungsträger wie z.B. Donau-Universität Krems, BFI, NÖ-Landesakademie und IFF bieten Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Kursen, Lehrgängen und Universitätslehrgängen.

Weiters gibt es eine Reihe von Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten: Ausbildungen in Bereichen wie Therapie, Sozialkunde und Rechtskunde (für Beratungstätigkeiten), Ausbildungen für leitende Funktionen im Sozialwesen.

Als vertiefende Weiterbildungsoption bieten sich z.B. Universitätslehrgänge in den Bereichen Tourismus- bzw. Spa- und Wellnessmanagement an (z.B. Universität Wien, FH IMC Krems, FH Salzburg, FH Joanneum), Tourismus & Freizeitwirtschaft (z.B. FH Innsbruck).

AUBI-plus GmbH: Internationaler Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft.

Pädagogische Hochschule: Akademische/r Freizeitpädagoge/in (Baden oder OÖ), Freizeitpädagogik (Stmk), Freizeitpädagogik (Wien oder Salzbg).

 

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie Aufstiegschancen in diesem Berufsfeld bestehen z.B. im Bereich des Sportartikelhandels und der Sportartikelindustrie, im Veranstaltungsmanagement, im Gesundheits- und Therapiebereich, im Fremdenverkehr und im Spezialjournalismus (Sport, Freizeit, Gesundheit) und Consulting.

 

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Tourismus und Freizeitwirtschaft (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Freizeitwirtschaft, Seite 32
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