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TourismusmanagerIn für nachhaltigen Tourismus

Berufsbereiche: Reise, Freizeit und Sport / Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

ManagerInnen, welche nach dem Nachhaltigkeitskonzept arbeiten, streben einen langfristigen – sprich nachhaltigen – wirtschaftlichen Erfolg touristischer Unternehmungen an, welcher die Natur- und Kulturlandschaft einer Region intakt und vielfältig hält. Die Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung ist ein weiteres Ziel nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung. Als ExpertInnen in betriebswirtschaftlichen, regionalen, sozialen und ökologischen Fragen versuchen nachhaltige TourismusmanagerInnen die positiven Aspekte von Tourismus (Regionen stärken, Einkommen schaffen, kulturellen Austausch ermöglichen) durch nachhaltige Planung und Umsetzung zu fördern sowie mögliche negative Folgen zu vermeiden (Umweltschäden, Ressourcenverbrauch, kulturelle und soziale Übervorteilung bzw. Ausnutzung in der Tourismusregion).

Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, gute Allgemeinbildung, breit gestreutes Interessenspektrum, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, Fremdsprachenkenntnisse (insbesondere Englisch), Präsentationskenntnisse, soziale Kompetenzen, gutes Auftreten, Kontaktfreude, Selbstständigkeit, Offenheit für Trends und Zeitgeist; speziell in Managementberufen weiters: Überzeugungsstärke, Durchsetzungs- und Verhandlungskompetenz, Fähigkeit zur Motivation anderer, Organisationstalent, wirtschaftliche Grundkenntnisse, Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Bereitschaft zur Mobilität.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in den folgenden Berufsfeldern im Tourismus: Klassische Hotellerie (Individualhotellerie, Hotelkooperation) und Parahotellerie (Ferienanlagen, Boardinghäuser, Campingplätze), Gastronomie, Reiseunternehmen, Transportunternehmen, Meetings/Incentives/Congresses/Events (MICE), Destinationen, touristische Organisationen. Darüber hinaus gibt es in vor- und nachgelagerten Bereichen der Tourismuswirtschaft (Zulieferunternehmen mit Tourismusbezug) folgende Betätigungsfelder: Nahrungs- und Genussmittel, Datenverarbeitung, Forschung und Entwicklung, Kredit-/Versicherungswesen, Unternehmensberatung, Marketing- und Medienunternehmen. Im Bereich der Sport-, Gesundheits- und Kreativangebote bestehen Arbeitsmöglichkeiten auch in großen Kur- und Rehabilitationseinrichtungen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "TourismusmanagerIn", dem der Beruf "TourismusmanagerIn für nachhaltigen Tourismus" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: Wirtschaftsorientierte Studienrichtungen wie z.B. Betriebswirtschaft. FH: Z.B. Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft, Innovation und Management im Tourismus, Gesundheitsmanagement im Tourismus, Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Tourismus-Management, Entrepreneurship & Tourismus. Privatuni: Tourism, Hotelmanagemant and Operations, Tourism and Hospitality Management, Event Engineering

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es gibt zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen und -angebote zu den unterschiedlichsten Aspekten in Tourismusberufen. Das Lernen durch berufliche Erfahrung gilt – aufbauend auf einer hochwertigen Ausbildung – in der Tourismusbranche als unerlässlich. Fachtagungen und Seminare bieten Orientierungsmöglichkeiten über Entwicklungen und Trends. Marketing und Präsentation sind in Zeiten knapper werdender Nachfrage von größter Bedeutung. Beispiele für existierende Universitätslehrgänge sind „Executive MBA Tourismus- und Freizeitmanagement“, „Tourismuswirtschaft“ und „Tourismusmanagement“. Darüber hinaus werden zahlreiche Weiterbildungen im Bereich Tourismus angeboten (z.B. Destinationsmanagement, Tourismusmanagement/Hotelmanagement, Veranstaltungs- und FreizeitmanagerIn, sustainable development, management and policy).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
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