Ausbildungsform auswählen

KosmetikerIn

Berufsbereiche: Körper- und Schönheitspflege
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): SchönheitspflegerIn (KosmetikerIn)

Tätigkeitsmerkmale

KosmetikerInnen führen in Kosmetiksalons pflegende, gesunderhaltende, vorbeugende, ausgleichende und dekorative kosmetische Behandlungen an Haut, Nägeln, Wimpern und Augenbrauen durch. Außerdem beraten sie die KundInnen über die Behandlungsverfahren und verkaufen Kosmetikartikel. Sie führen nur Behandlungen an gesunder Haut durch, arbeiten in Grenzbereichen (z.B. bei der Aknebekämpfung) jedoch mit Hautärzten zusammen. Zur pflegenden Kosmetik gehört die Behandlung der Haut an Gesicht, Hals, Nacken und Dekolleté sowie die Körperteilbehandlung, die Hand- und Nagelpflege und das Entfernen von Gesichts- und Körperbehaarung. Zur dekorativen Kosmetik zählen das Make-up, das Färben von Wimpern und Augenbrauen sowie die dekorative Nagelpflege. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich von KosmetikerInnen ist die Farb- und Typberatung.

Bei der pflegenden Kosmetik reinigen die KosmetikerInnen zunächst die Haut mit Reinigungspräparaten, erstellen eine Hautdiagnose (Hauttyp, Färbung, Oberflächengestaltung, Hautzustand) und legen die Behandlungsart und die zu verwendenden Präparate fest.

Um z.B. die Muskeln zu lockern und die Durchblutung zu fördern, massieren sie Dekolleté, Nacken, Schultern, Gesicht, Hals und Hände der KundInnen, wobei sie unterschiedliche Massagetechniken (Streichen, Kneten, Klopfen u.ä.) anwenden und verschiedene Massageöle sowie teilweise auch elektrische Massagegeräte verwenden.

Um Hautunreinheiten zu beseitigen, legen die KosmetikerInnen Packungen oder Masken auf das Gesicht der KundInnen auf. Packungen tragen sie warm mit einem Pinsel auf die Haut auf und waschen sie nach einer Einwirkzeit von ca. 20 Minuten wieder ab. Anschließend reinigen sie die Haut mit einer Lotion.

Das aufgetragene Maskenpräparat wird während der Einwirkzeit (ca. 30 Minuten) steif und kann dann wie eine "Maske" abgezogen werden. Da der Wirkstoff weiterwirken soll, reinigen die KosmetikerInnen die Haut nicht nach.

Gesichts- und Körperbehaarung (z.B. an den Beinen) entfernen die KosmetikerInnen mit verschiedenen Methoden. Bei der Haarentfernung durch Harzen tragen sie Kalt- oder Warmharz mit einer Spachtel in Haarwuchsrichtung auf und ziehen es nach dem Trocknen gegen die Haarwuchsrichtung ab.

Bei der Handpflege entfernen die KosmetikerInnen z.B. abgestorbene Hornhautteilchen, tragen Spezialpackungen auf und cremen die Hände ein.

Bei der Nagelpflege entfernen sie den alten Nagellack, kürzen die Fingernägel, feilen sie und tragen Nagelcremes und Nagelhärter auf.

Teilweise arbeiten sie mit verschiedenen Apparaten und Geräten (z.B. Hochfrequenzgeräte zur Desinfektion und besseren Durchblutung, Bestrahlungslampen).

In der dekorativen Kosmetik schminken die KosmetikerInnen die Gesichtshaut mit Make-up, Puder u.ä. Sie schminken den Augenbereich mit Kajalstift, Lidschatten und Wimperntusche, setzen gegebenenfalls künstliche Wimpernhaare ein und bemalen Lippen mit Lippenstift und Lippenpinsel. Außerdem lackieren sie die Fingernägel mit Nagellack und bringen Nagelergänzungen an.

Die Beratung der KundInnen über geeignete Reinigungs-, Pflege- und Schminkpräparate, über richtige Ernährung, über Entspannungs- und Atemübungen, stressarmen Lebensstil usw. runden den Aufgabenbereich der KosmetikerInnen ab.

KosmetikerInnen führen in Kosmetiksalons pflegende, gesunderhaltende, vorbeugende, ausgleichende und dekorative kosmetische Behandlungen an Haut, Nägeln, Wimpern und Augenbrauen durch. Außerdem beraten sie die KundInnen über die Behandlungsverfahren und verkaufen Kosmetikartikel. Sie führen nur Behandlungen an gesunder Haut durch, arbeiten in Grenzbereichen (z.B. bei der Aknebekämpfung) jedoch mit Hautärzten zusammen. Zur pflegenden Kosmetik gehört die Behandlung der Haut an Gesicht, Hals, Nacken und Dekolleté sowie die Körperteilbehandlung, die Hand- und Nagelpflege und das Entfernen von Gesichts- und Körperbehaarung. Zur dekorativen Kosmetik zählen das Make-up, das Färben von Wimpern und Augenbrauen sowie die dekorative Nagelpflege. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich von KosmetikerInnen ist die Farb- und Typberatung.

Bei der pflegenden Kosmetik reinigen die KosmetikerInnen zunächst die Haut mit Reinigungspräparaten, erstellen eine Hautdiagnose (Hauttyp, Färbung, Oberflächengestaltung, Hautzustand) und legen die Behandlungsart und die zu verwendenden Präparate fest.

Um z.B. die Muskeln zu lockern und die Durchblutung zu fördern, massieren sie Dekolleté, Nacken, Schultern, Gesicht, Hals und Hände der KundInnen, wobei sie unterschiedliche Massagetechniken (Streichen, Kneten, Klopfen u.ä.) anwenden und verschiedene Massageöle sowie teilweise auch elektrische Massagegeräte verwenden.

Um Hautunreinheiten zu beseitigen, legen die KosmetikerInnen Packungen oder Masken auf das Gesicht der KundInnen auf. Packungen tragen sie warm mit einem Pinsel auf die Haut auf und waschen sie nach einer Einwirkzeit von ca. 20 Minuten wieder ab. Anschließend reinigen sie die Haut mit einer Lotion.

Das aufgetragene Maskenpräparat wird während der Einwirkzeit (ca. 30 Minuten) steif und kann dann wie eine "Maske" abgezogen werden. Da der Wirkstoff weiterwirken soll, reinigen die KosmetikerInnen die Haut nicht nach.

Gesichts- und Körperbehaarung (z.B. an den Beinen) entfernen die KosmetikerIn ...

Foto KosmetikerIn
© AMS / DoRo Filmproduktion
Foto KosmetikerIn
© AMS / DoRo Filmproduktion
Foto KosmetikerIn
© AMS / DoRo Filmproduktion
  • Handgeschicklichkeit: bei allen Tätigkeiten der pflegenden und dekorativen Kosmetik
  • Fingerfertigkeit: Massieren, Auftragen von Cremes
  • Tastsinn: Untersuchen der Haut, Massieren
  • Auge-Hand-Koordination: Entfernen von Haaren, Auftragen von Packungen und Masken, Schminken, Lackieren der Nägel
  • Sehvermögen: Erstellen der Hautdiagnose, Entfernen von Haaren, Färben von Wimpern und Augenbrauen
  • Unempfindlichkeit der Haut: Arbeiten mit kosmetischen Präparaten und Desinfektionsmitteln
  • Kontaktfähigkeit: Betreuen und Beraten der Kunden
  • Sprachfertigkeit mündlich: Beraten der Kunden, Führen von Verkaufsgesprächen
  • gestalterische Fähigkeit: Schminken
  • generelle Lernfähigkeit: Anwenden neuer kosmetischer Präparate und Methoden

Betriebe/Lehrbetriebe: KosmetikerInnen sind hauptsächlich in gewerblichen Kleinbetrieben, wie zum Beispiel Kosmetik- und Schönheitssalons beschäftigt, aber auch in Wellnesseinrichtungen und Kurbädern. Einige arbeiten auch in Kosmetikfachgeschäften oder als mobile KosmetikerInnen, die ihre KundInnen in Alten- und Pflegeheimen oder zuhause besuchen. KosmetikerInnen arbeiten oft selbstständig. Die meisten Beschäftigungsbetriebe gibt es in größeren Städten.

Lehrstellensituation: Der Lehrberuf wird häufig und zum Großteil von Frauen erlernt. Die Zahl der Lehrlinge ist seit Jahren relativ konstant und liegt jährlich insgesamt im oberen dreistelligen Bereich. Da es im Schönheitspflegebereich einen Trend zu Mehrfachausbildungen gibt, wird auch die Doppellehre FußpflegerIn-KosmetikerIn häufig erlernt. Fast alle Lehrlinge in diesem Beruf absolvieren die Ausbildung im Zuge einer Doppellehre.

Unterschiede nach Geschlecht: Der Beruf wird vorwiegend von Frauen ausgeübt und gilt als typischer Frauenberuf. Der Anteil der Männer, die diesen Beruf erlernen, ist sehr gering.

Berufsaussichten: Der anhaltende Schönheits- und Wellnesstrend wirkt sich positiv auf die Berufsaussichten von KosmetikerInnen aus. Eine steigende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften wird insbesondere für Dienstleistungen an der Schnittstelle Schönheitspflege, Wellness- und Stylingberatung erwartet. Der Konkurrenzdruck unter den vielen Kosmetiksalons ist jedoch groß.

Beschäftigungsaussichten: Die Beschäftigungsaussichten für KosmetikerInnen sind gut, insbesondere für Fachkräfte mit der Bereitschaft, sich weiterzubilden. Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bieten sich im Bereich Farb- und Stilberatung, Maskenbild, Nageldesign, Maniküre und Fußpflege sowie im Wellnessbereich (zum Beispiel Gesamtkörperkosmetik, Anti-Aging).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KosmetikerIn", dem der Beruf "KosmetikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

KosmetikerIn
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Fußpfleger-, Kosmetiker- und Masseurgewerbe (Es gelten die Lehrlingsentschädigungen des Friseurgewerbes!) (Arbeiter) 01.04.2018
KosmetikerIn (inkl. Doppellehren)
In den angeführten Werten sind auch die Lehrlingszahlen des Vorläufer-Lehrberufs "SchönheitspflegerIn (KosmetikerIn)" enthalten!
Anz./Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
männlich 25 22 14 12 5 5 10 11 8 10
weiblich 694 673 707 708 774 734 715 685 745 730
gesamt 719 695 721 720 779 739 725 696 753 740
Frauenanteil 96,5% 96,8% 98,1% 98,3% 99,4% 99,3% 98,6% 98,4% 98,9% 98,6%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
KosmetikerIn
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
FriseurIn und PerückenmacherIn (StylistIn) nein
FußpflegerIn nein
MasseurIn nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Kein Eintrag

Im Lehrberuf "KosmetikerIn" ist ständige Weiterbildung hinsichtlich neuer Behandlungsverfahren und -techniken und neuer Präparate Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufsausübung. Das Berufsförderungsinstitut (bfi) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten laufend Kosmetikkurse an.

Aufstiegsmöglichkeiten:

In Großbetrieben bestehen für qualifizierte Fachkräfte Aufstiegsmöglichkeiten zu GeschäftsführerInnen, ChefkosmetikerInnen und FilialleiterInnen. Da Kosmetikinstitute aber überwiegend Kleinbetriebe sind, sind die Möglichkeiten gering.

Selbstständige Berufsausübung:

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für KosmetikerInnen im Gewerbe "Kosmetik (Schönheitspflege)" (Befähigungsnachweis erforderlich).

Weiters können KosmetikerInnen folgende freie Gewerbe ausüben:

  • Erzeugung von kosmetischen Artikeln
  • Modellieren von Fingernägeln (Nagelstudio)

Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Gesundheit und Körperpflege, Seite 69
Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Körper- und Schönheitspflege" anzeigen