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Betriebsdienstleistungskaufmann/-frau

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Hotel- und Gastgewerbe
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Unter "Betriebsdienstleistung" sind hauswirtschaftliche Leistungen für Unternehmen und Institutionen zu verstehen. Darunter fallen vor allem die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs (Hygieneartikel, Reinigungsmittel), die Versorgung mit Lebensmitteln (insbesondere in Betrieben mit eigener Küche, z.B. in Spitälern und Heimen), die Reinigung aller Gebäudeteile und Räumlichkeiten und die Gewährleistung der Hygienevorschriften, Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Gestaltung und Dekoration der Betriebsräumlichkeiten (z.B. Ausstattung mit Zimmerpflanzen und regelmäßige Versorgung und Pflege der Pflanzen, Dekoration mit Weihnachtsschmuck). Die Betriebsdienstleistungskaufleute führen diese Dienstleistungen nicht selbst durch, sondern planen, organisieren und überwachen sie. Es handelt sich also um einen kaufmännisch-administrativen Lehrberuf.

Die Betriebsdienstleistungskaufleute beschaffen die für die Betriebsdienstleistungen erforderlichen Waren und Dienstleistungen, wobei sie zunächst Bedarfserhebungen durchführen und die Bedarfsmengen berechnen; sodann bestellen sie die Waren, überwachen die Lieferungen, lagern die Waren und führen fallweise Reklamationen bei den Lieferfirmen durch. Ein wichtiges Teilgebiet der Warenbeschaffung ist die Auswahl, der Einkauf und die Lagerung von Lebensmitteln an Hand von Speiseplänen für den Küchenbetrieb des Unternehmens; eine besondere Anforderung dabei ist die Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen (z.B. Diät-PatientInnen oder DiabetikerInnen in Spitälern/Heimen) sowie die Organisation und Umsetzung des Hygienekontrollsystems (einschließlich der Dokumentation nach den Grundsätzen des HACCP-Systems, das ist ein Kontrollsystem zur Ausschaltung aller Einflüsse, die eine Erkrankung des Menschen durch einen Verzehr von Lebensmitteln verursachen können). Weiters veranlassen und überwachen die Betriebsdienstleistungskaufleute alle Reinigungsarbeiten, Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten im Betrieb und planen/organisieren und kontrollieren die Gestaltung und Dekoration der Betriebsräume. Sie erstellen Personaleinsatzpläne bzw. Personaldienstpläne und wirken bei der Personalunterweisung und -schulung mit. Sie beraten die Kunden des Unternehmens bzw. der Institution und sind auch für das Beschwerdemanagement zuständig. Die Durchführung und Kontrolle der Qualitätssicherung, die Mitwirkung an Werbe- und Informationsmaßnahmen, administrative Arbeiten, Buchführung und Kostenrechnung sowie die Führung von Statistiken, Dateien und Karteien gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Betriebsdienstleistungskaufleute.

Die Ausbildung der Betriebsdienstleistungskaufleute umfasst folgende Bereiche: Verwaltung, Organisation, Kommunikation und EDV; Beschaffung und Angebot (Arbeitsmittel, Material, Waren Dienstleistungen); Betriebliches Rechnungswesen; Warenwirtschaft; Lagerwirtschaft/Lagerhaltung; Hausbetreuung; Hygiene; Gästebetreuung und Werbung; Personalplanung und Personalentwicklung.

Unter "Betriebsdienstleistung" sind hauswirtschaftliche Leistungen für Unternehmen und Institutionen zu verstehen. Darunter fallen vor allem die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs (Hygieneartikel, Reinigungsmittel), die Versorgung mit Lebensmitteln (insbesondere in Betrieben mit eigener Küche, z.B. in Spitälern und Heimen), die Reinigung aller Gebäudeteile und Räumlichkeiten und die Gewährleistung der Hygienevorschriften, Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Gestaltung und Dekoration der Betriebsräumlichkeiten (z.B. Ausstattung mit Zimmerpflanzen und regelmäßige Versorgung und Pflege der Pflanzen, Dekoration mit Weihnachtsschmuck). Die Betriebsdienstleistungskaufleute führen diese Dienstleistungen nicht selbst durch, sondern planen, organisieren und überwachen sie. Es handelt sich also um einen kaufmännisch-administrativen Lehrberuf.

Die Betriebsdienstleistungskaufleute beschaffen die für die Betriebsdienstleistungen erforderlichen Waren und Dienstleistungen, wobei sie zunächst Bedarfserhebungen durchführen und die Bedarfsmengen berechnen; sodann bestellen sie die Waren, überwachen die Lieferungen, lagern die Waren und führen fallweise Reklamationen bei den Lieferfirmen durch. Ein wichtiges Teilgebiet der Warenbeschaffung ist die Auswahl, der Einkauf und die Lagerung von Lebensmitteln an Hand von Speiseplänen für den Küchenbetrieb des Unternehmens; eine besondere Anforderung dabei ist die Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen (z.B. Diät-PatientInnen oder DiabetikerInnen in Spitälern/Heimen) sowie die Organisation und Umsetzung des Hygienekontrollsystems (einschließlich der Dokumentation nach den Grundsätzen des HACCP-Systems, das ist ein Kontrollsystem zur Ausschaltung aller Einflüsse, die eine Erkrankung des Menschen durch einen Verzehr von Lebensmitteln verursachen können). Weiters veranlassen und überwachen die Betriebsdienstleistungskaufleute alle Reinigungsarbeiten, Reparaturen und Instand ...

Betriebsdienstleistungskaufleute arbeiten hauptsächlich in großen Unternehmen und Institutionen, bei denen die Betriebsdienstleistungen eine besonders große Rolle spielen; das sind vor allem Spitäler bzw. Krankenhäuser, Heime (Altenheime, Pflegeheime, Jugendheime), Reha-Zentren ("Reha" ist die Abkürzung für Rehabilitation, womit die Wiederherstellung der Körperfunktionen von Unfallopfern und PatientInnen gemeint ist), Erholungsheime, Kuranstalten, Internate, Bildungshäuser, Jugendherbergen usw., teilweise auch touristische Einrichtungen.

Die Berufsaussichten sind als gut einzustufen, da es für den Bereich der Planung, Organisation und Überwachung der Betriebsdienstleistungen in den genannten Einrichtungen bisher keine spezielle Ausbildung gegeben hat.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Hotel- und Gastgewerbekaufmann/-frau", dem der Beruf "Betriebsdienstleistungskaufmann/-frau" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

Betriebsdienstleistungskaufmann/-frau
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, die dem Verband der österreichischen Sozial- und Gesundheitsunternehmen ("Sozialwirtschaft Österreich", vormals "BAGS") angehören (Angestellte) 01.02.2017
Karitative Einrichtungen der Katholischen Kirche in Österreich (Caritas) (Arbeiter) 01.01.2018
SOS-Kinderdörfer (Angestellte+Arbeiter) 01.02.2017
Private Sozial- und Gesundheitsorganisationen in VORARLBERG (Angestellte) 01.02.2017
Betriebsdienstleistungskaufmann/-frau (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 4 6 5 3 3 4 11 8 9 10
weiblich 13 14 21 38 50 31 39 37 40 37
gesamt 17 20 26 41 53 35 50 45 49 47
Frauenanteil 76,5% 70,0% 80,8% 92,7% 94,3% 88,6% 78,0% 82,2% 81,6% 78,7%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

Normalformen (für 14-Jährige):

Sonderformen (für Erwachsene), die auch als Weiterbildung für LehrabsolventInnen geeignet sind:

 

In diesem Beruf ist Weiterbildung im kaufmännischen Bereich sowie in der EDV erforderlich. Möglichkeiten zur Weiterbildung bieten das Berufsförderungsinstitut (bfi) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI).

Betriebsdienstleistungskaufleute können zu ChefsekretärInnen, VorstandssekretärInnen, DirektionssekretärInnen, Bürovorständen oder AbteilungsleiterInnen aufsteigen.

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für Betriebsdienstleistungskaufleute im Handelsgewerbe; das Handelsgewerbe ist ein freies Gewerbe und erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Büro (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Büro, Verwaltung, Organisation, Seite 43
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Gastgewerbe, Küche, Tourismus, Seite 56
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