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KundenberaterIn in Banken

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.860,- bis € 2.080,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Beratungsleistungen von Banken und Sparkassen beziehen sich hauptsächlich auf Anlage- und Finanzierungsmöglichkeiten: AnlagenberaterInnen beraten KundInnen hinsichtlich Erfolg versprechender Veranlagungsmöglichkeiten von Vermögenswerten. Anlagemöglichkeiten bestehen in Form der Entgegennahme von Spar- und Termineinlagen, dem Verkauf eigener Wertpapiere, von Effekten und nicht Zins tragenden Wertobjekten. Finanzierungsmöglichkeiten für KundInnen sind vor allem die Vergabe von Buchkrediten, die Emission von Effekten für Dritte, Treuhandkredite, Kreditleihen sowie sogenannte „Reine Vermittlungen“. Weitere externe Funktionen sind die Verwahrung und Verwaltung von Geld und Effekten.

Vermögensverwaltung ist in der Regel ein Teilaspekt der Arbeit als Anlagen- und FinanzberaterIn. VermögensberaterInnen obliegt die spezielle Betreuung ihrer KundInnen bei allen Anfragen bezüglich deren Anlagen. Die Schwerpunkte der Tätigkeit liegen in der Marktbeobachtung und der Analyse von Einzelwerten.

FinanzierungsberaterInnen beraten KundInnen (Einzelpersonen oder Betriebe) über Möglichkeiten der Finanzierung z.B. von Immobilien, Investitionen u.ä. Sie sollen dabei, unter Beachtung einer entsprechenden Sicherstellung der Bank, einen für die spezifischen Bedürfnisse der KundInnen optimalen Finanzierungsplan (z.B. Eigenkapital, Kredit, Leasing, Fremdwährungsgeschäfte u.a.m.) entwickeln. Je nach weitergehender Spezialisierung sind daher auch Berufsbezeichnungen wie KreditberaterIn oder LeasingberaterIn gebräuchlich.

Ein weiterer Spezialfall innerhalb der Berufsgruppe der FinanzierungsberaterInnen sind ReferentInnen zur Projektbeurteilung: Diese prüfen und analysieren Investitionsprojekte, beurteilen Risiko und Erfolgsaussichten und bereiten entscheidungsorientierte Unterlagen für Bürgschaftsübernahmen und Investitionspläne vor. Darüber hinaus wirken sie auch bei der Produktgestaltung mit. Bei Auslandsgeschäften arbeiten KreditberaterInnen stets mit den zuständigen LänderreferentInnen zusammen; oft übernehmen diese dabei die Aufgaben der Projektbeurteilung bzw. Risikobewertung.

Der Berufseinstieg erfolgt häufig als Junior-BeraterIn, der berufliche Aufsteig zur/zum SeniorberaterIn ist nach mehrjähriger Berufspraxis möglich.

Beratungsleistungen von Banken und Sparkassen beziehen sich hauptsächlich auf Anlage- und Finanzierungsmöglichkeiten: AnlagenberaterInnen beraten KundInnen hinsichtlich Erfolg versprechender Veranlagungsmöglichkeiten von Vermögenswerten. Anlagemöglichkeiten bestehen in Form der Entgegennahme von Spar- und Termineinlagen, dem Verkauf eigener Wertpapiere, von Effekten und nicht Zins tragenden Wertobjekten. Finanzierungsmöglichkeiten für KundInnen sind vor allem die Vergabe von Buchkrediten, die Emission von Effekten für Dritte, Treuhandkredite, Kreditleihen sowie sogenannte „Reine Vermittlungen“. Weitere externe Funktionen sind die Verwahrung und Verwaltung von Geld und Effekten.

Vermögensverwaltung ist in der Regel ein Teilaspekt der Arbeit als Anlagen- und FinanzberaterIn. VermögensberaterInnen obliegt die spezielle Betreuung ihrer KundInnen bei allen Anfragen bezüglich deren Anlagen. Die Schwerpunkte der Tätigkeit liegen in der Marktbeobachtung und der Analyse von Einzelwerten.

FinanzierungsberaterInnen beraten KundInnen (Einzelpersonen oder Betriebe) über Möglichkeiten der Finanzierung z.B. von Immobilien, Investitionen u.ä. Sie sollen dabei, unter Beachtung einer entsprechenden Sicherstellung der Bank, einen für die spezifischen Bedürfnisse der KundInnen optimalen Finanzierungsplan (z.B. Eigenkapital, Kredit, Leasing, Fremdwährungsgeschäfte u.a.m.) entwickeln. Je nach weitergehender Spezialisierung sind daher auch Berufsbezeichnungen wie KreditberaterIn oder LeasingberaterIn gebräuchlich.

Ein weiterer Spezialfall innerhalb der Berufsgruppe der FinanzierungsberaterInnen sind ReferentInnen zur Projektbeurteilung: Diese prüfen und analysieren Investitionsprojekte, beurteilen Risiko und Erfolgsaussichten und bereiten entscheidungsorientierte Unterlagen für Bürgschaftsübernahmen und Investitionspläne vor. Darüber hinaus wirken sie auch bei der Produktgestaltung mit. Bei Auslandsgeschäften arbeiten KreditberaterInnen stets mit den zuständigen LänderreferentInnen …

Berufliche Anforderungen im Bereich des Bankwesens sind z.B. Kontaktfähigkeit, die Fähigkeit zu Kommunikation und Teamarbeit sowie Sprachfertigkeit und die Fähigkeit zu wirtschaftlich-ökonomischem und juristischem Denken. Weitere Anforderungen sind Affinität zur EDV, Qualitätsbewusstsein, Verantwortungsbereitschaft, Selbständigkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit, Serviceorientierung.

Genauigkeit, Durchsetzungsfähigkeit und Führungskompetenz sind insbesondere für kontrollierende und leitende berufliche Funktionen notwendig. Berufscharakteristika im Bereich Vermögensverwaltung und -entwicklung sind unternehmerisches Denken, Kommunikationsfähigkeit, Freude am Umgang mit KundInnen und - mit Einschränkungen - auch Risikobewusstsein.

Wie in vielen anderen Berufsbereichen wird auch der Banksektor in zunehmendem Maße durch Automatisierung und Informationstechnologie geprägt: Bankgeschäfte werden in zunehmendem Maße via Internet abgewickelt, Vermögensverwaltung ist ohne Informationssysteme nicht mehr denkbar.

Grundsätzlich bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in allen Arten von Geldinstituten wie Banken, Sparkassen, Hypothekenanstalten, aber auch in Spezialinstituten wie Kontrollbank u.ä. Auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung seit 2008 ist der Personalbedarf im Bankbereich und Kreditwesen sowie verwandten Bereichen (Fonds- und Anlagenzunternehmen, Versicherungsbereic) als eher rückläufig einzuschätzen.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Form beruflicher Spezialisierung und der Karriereentwicklung in Abteilungen wie Organisation, Revision, Personal usw. Weitere berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen vor allem im Börsenbetrieb, Wertpapiermanagement, Immobilienmanagement, im Bereich der Vermögens- und Anlagenberatung (bei Beratungsunternehmen oder selbständig), in den Kontrollinstituten und in Zentralbanken.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Bankkaufmann/-frau", dem der Beruf "KundenberaterIn in Banken" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Grundsätzlich besteht für den Zugang zu Berufen im Bank- und Sparkassensektor eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten. Insbesondere bietet dieser Bereich - da so gut wie alle neuen MitarbeiterInnen (ungeachtet ihrer Vorbildung) sich einer einheitlichen innerbetrieblichen Einschulung zu unterziehen haben - Beschäftigungschancen für AbsolventInnen so gut wie aller Schultypen. In der Regel haben sich alle BankmitarbeiterInnen zunächst einem internen Ausbildungsprogramm zu unterziehen. Sehr häufig findet dabei Job-Rotation statt. Im Verlauf der weiteren Tätigkeit ist Spezialisierung sowohl im Kundenbetreuungsbereich als auch im Back-Office-Bereich möglich. Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen sowohl in Form interner Fortbildungsmaßnahmen als auch durch Kurse und Fortbildungsangebote externer Schulungsträger (insbesondere für Führungspersonal).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass: