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FinanzierungsberaterIn im Bankbereich (KreditberaterIn; LeasingspezialistIn)

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.720,- bis € 2.070,- * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FinanzberaterInnen in Banken betreuen Privat- und GeschäftskundInnen bei allen Arten von Finanzierungsfragen. Je nach Finanzierungsvolumen wird diese Beratung von allgemeinen KundenberaterInnen oder spezialisierten FinanzierungsberaterInnen durchgeführt.

KreditberaterInnen: Die in den Kreditabteilungen tätigen Bankangestellten sind mit der Vergabe von Krediten an Privatpersonen und Unternehmen befasst. Sie prüfen zunächst die Kreditwürdigkeit des Antragstellers, vereinbaren die Höhe des Kredites sowie die Rückzahlungsbedingungen und setzen einen Vertrag fest. Während der Laufzeit des Kredites überwachen sie die termingerechte Einzahlung der Raten und mahnen eventuelle Rückstände ein.

KreditberaterInnen betreuen weitgehend selbständig und eigenverantwortlich Kredite (vor allem für Betriebe). Sie führen dazu direkte Verhandlungen mit den BetriebsrepräsentantInnen und haben die wirtschaftliche Situation des Betriebes eingehend zu beurteilen. Im Falle von „Problemkrediten“ (d.h. Krediten, deren Einbringlichkeit auf Grund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens problematisch scheint) gilt es Maßnahmen zu setzen, um die Ansprüche des Kreditunternehmens zu sichern bzw. Finanzierungsformen zu finden, die der aktuellen Situation des Betriebes entsprechen. Innerhalb dieses Bereichs gibt es SpezialistInnen, die hauptsächlich mit „Problemfällen“ befasst sind: Diese müssen in Zusammenarbeit mit Projektteams und SanierungsberatungsspezialistInnen Strategien entwickeln, die geeignet sind, einerseits zur wirtschaftlichen Sanierung des Kreditnehmers beizutragen und andererseits die Ansprüche des eigenen Unternehmens zu sichern.

Zu den weiteren Aufgaben der KreditberaterInnen gehört die Unterstützung der bankinternen Kundenabteilungen (Kreditvergaben, Finanzierungsmodelle, Bonitätsanalysen) sowie der Kreditbereiche.

Leasing-SpezialistInnen: Leasing gilt derzeit als eine der wichtigsten Formen zeitgemäßer Finanzierung und Bilanzgestaltung. Leasing-SpezialistInnen sind auf diese Finanzierungsform spezialisiert und arbeiten in dieser Funktion bei Kreditunternehmen, Leasing-Unternehmen sowie in den Finanzierungsabteilungen großer Unternehmen. In Leasing-Unternehmen beschäftigen sie sich vorwiegend mit Kundenberatung (vorwiegend Wirtschaftsunternehmen) bei Großinvestitionen wie z.B. Maschinenanschaffungen, Innovationen; Standortentscheidungen u.ä.

FinanzberaterInnen in Banken betreuen Privat- und GeschäftskundInnen bei allen Arten von Finanzierungsfragen. Je nach Finanzierungsvolumen wird diese Beratung von allgemeinen KundenberaterInnen oder spezialisierten FinanzierungsberaterInnen durchgeführt.

KreditberaterInnen: Die in den Kreditabteilungen tätigen Bankangestellten sind mit der Vergabe von Krediten an Privatpersonen und Unternehmen befasst. Sie prüfen zunächst die Kreditwürdigkeit des Antragstellers, vereinbaren die Höhe des Kredites sowie die Rückzahlungsbedingungen und setzen einen Vertrag fest. Während der Laufzeit des Kredites überwachen sie die termingerechte Einzahlung der Raten und mahnen eventuelle Rückstände ein.

KreditberaterInnen betreuen weitgehend selbständig und eigenverantwortlich Kredite (vor allem für Betriebe). Sie führen dazu direkte Verhandlungen mit den BetriebsrepräsentantInnen und haben die wirtschaftliche Situation des Betriebes eingehend zu beurteilen. Im Falle von „Problemkrediten“ (d.h. Krediten, deren Einbringlichkeit auf Grund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens problematisch scheint) gilt es Maßnahmen zu setzen, um die Ansprüche des Kreditunternehmens zu sichern bzw. Finanzierungsformen zu finden, die der aktuellen Situation des Betriebes entsprechen. Innerhalb dieses Bereichs gibt es SpezialistInnen, die hauptsächlich mit „Problemfällen“ befasst sind: Diese müssen in Zusammenarbeit mit Projektteams und SanierungsberatungsspezialistInnen Strategien entwickeln, die geeignet sind, einerseits zur wirtschaftlichen Sanierung des Kreditnehmers beizutragen und andererseits die Ansprüche des eigenen Unternehmens zu sichern.

Zu den weiteren Aufgaben der KreditberaterInnen gehört die Unterstützung der bankinternen Kundenabteilungen (Kreditvergaben, Finanzierungsmodelle, Bonitätsanalysen) sowie der Kreditbereiche.

Leasing-SpezialistInnen: Leasing gilt derzeit als eine der wichtigsten Formen zeitgemäßer Finanzierung und Bilanzgestaltung. Leasing-SpezialistInnen sind auf diese …

Berufliche Anforderungen im Bereich des Bankwesens sind z.B. Kontaktfähigkeit, die Fähigkeit zu Kommunikation und Teamarbeit sowie Sprachfertigkeit und die Fähigkeit zu wirtschaftlich-ökonomischem und juristischem Denken. Weitere Anforderungen sind Affinität zur EDV, Qualitätsbewusstsein, Verantwortungsbereitschaft, Selbständigkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit, Serviceorientierung.

Genauigkeit, Durchsetzungsfähigkeit und Führungskompetenz sind insbesondere für kontrollierende und leitende berufliche Funktionen notwendig. Berufscharakteristika im Bereich Vermögensverwaltung und -entwicklung sind unternehmerisches Denken, Kommunikationsfähigkeit, Freude am Umgang mit KundInnen und - mit Einschränkungen - auch Risikobewusstsein.

Wie in vielen anderen Berufsbereichen wird auch der Banksektor in zunehmendem Maße durch Automatisierung und Informationstechnologie geprägt: Bankgeschäfte werden in zunehmendem Maße via Internet abgewickelt, Vermögensverwaltung ist ohne Informationssysteme nicht mehr denkbar.

Grundsätzlich bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in allen Arten von Geldinstituten wie Banken, Sparkassen, Hypothekenanstalten, aber auch in Spezialinstituten wie Kontrollbank u.ä. Auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung seit 2008 ist der Personalbedarf im Bankbereich und Kreditwesen sowie verwandten Bereichen (Fonds- und Anlagenzunternehmen, Versicherungsbereic) als eher rückläufig einzuschätzen.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Form beruflicher Spezialisierung und der Karriereentwicklung in Abteilungen wie Organisation, Revision, Personal usw. Weitere berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen vor allem im Börsenbetrieb, Wertpapiermanagement, Immobilienmanagement, im Bereich der Vermögens- und Anlagenberatung (bei Beratungsunternehmen oder selbständig), in den Kontrollinstituten und in Zentralbanken.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BankangestellteR im bankinternen Bereich", dem der Beruf "FinanzierungsberaterIn im Bankbereich (KreditberaterIn; LeasingspezialistIn)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Grundsätzlich besteht für den Zugang zu Berufen im Bank- und Sparkassensektor eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten. Insbesondere bietet dieser Bereich - da so gut wie alle neuen MitarbeiterInnen (ungeachtet ihrer Vorbildung) sich einer einheitlichen innerbetrieblichen Einschulung zu unterziehen haben - Beschäftigungschancen für AbsolventInnen so gut wie aller Schultypen. In der Regel haben sich alle BankmitarbeiterInnen zunächst einem internen Ausbildungsprogramm zu unterziehen. Sehr häufig findet dabei Job-Rotation statt. Im Verlauf der weiteren Tätigkeit ist Spezialisierung sowohl im Kundenbetreuungsbereich als auch im Back-Office-Bereich möglich. Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen sowohl in Form interner Fortbildungsmaßnahmen als auch durch Kurse und Fortbildungsangebote externer Schulungsträger (insbesondere für Führungspersonal).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass: