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BaukalkulantIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz / Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Baukalkulation ist die Veranschlagung der Kosten bzw. des Preises von Bauwerken im Voraus. BaukalkulantInnen sind daher für die wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnung von Bauprojekten und die Preisgestaltung verantwortlich: Dabei sind sie mit der Tatsachen konfrontiert, dass die Bauwirtschaft in der Regel nicht nur unter einem enormen Termin-, sondern auch unter einem ebenso hohen Kostendruck steht.

Die Aufgabe von BaukalkulantInnen hat drei Kriterien zu erfüllen: Erstens gilt es, die betrieblichen Einsatzkosten bei Menschen, Materialien und Maschinen möglichst gering zu halten; zweitens sind die Anbote in einer Höhe zu stellen, dass ein möglichst hoher Ertrag erzielt wird; und drittens gilt es, konkurrenzfähige Preise zu gestalten, um ausreichend Bauaufträge an die eigene Baufirma zu ziehen.

Mittels Baukalkulation stellen BaukalkulantInnen im vorhinein fest, ob bestimmte Bauleistungen zu bestimmten Preisen erbracht werden können. Bei der Erstellung müssen BaukalkulantInnen, entsprechend dem Auftragsvolumen, eine Vielzahl an Kosten verursachenden Faktoren - Baumaterialkosten, Kosten für Verfahrenstechniken sowie für Einsatz- und Stillstandzeiten von Baumaschinen, Lohn-, Sozialkosten und Ausfallzeiten von Arbeitskräften, Planungskosten, Transportkosten, Umweltkosten, Kosten baubehördlicher Verfahren usw. - berücksichtigen.

Weil Baukalkulationen häufig einige Jahre vor Baubeginn bzw. Bauabschluss vorgenommen werden, müssen BaukalkulantInnen ferner die künftige Kostenentwicklung verlässlich einschätzen. Zu diesem Zweck ist es permanent erforderlich die Märkte zu beobachten (vor allem Lohn- und Preisentwicklung) sowie Preisauskünfte und Kostenvoranschläge bei Lieferanten einzuholen, um zu einer realistischen Einschätzung der Kostenlage zu kommen.

Auf Grundlage der Leistungsverzeichnisse (Verzeichnisse der einzelnen zu erbringenden Bauleistungen, aufgeschlüsselt nach Materialmengen, Zeit- und Arbeitsaufwand) und der Baukalkulationen erstellen die BaukalkulantInnen Anbote an die Bauauftraggeber. Weiters gehört die Abfassung von Ausschreibungen, die an Subunternehmer und Professionisten im Rahmen eines Bauprojektes vom Bauträger vergeben werden, zu den Aufgaben der BaukalkulantInnen. Bei Nachkalkulationen, die im Anschluss an eine Baubeendigung durchgeführt werden, überprüfen die BaukalkulantInnen, ob die der ursprünglichen Baukalkulation zugrunde gelegten Annahmen über die einzelnen Kostenfaktoren richtig waren. Sie decken Fehler- und Verlustquellen auf mit dem Ziel einer weiteren Optimierung der Kostenstrukturen.

Um die Baukostenfaktoren und Faktoren der Baupreisbildung richtig bewerten und fachlich fehlerfreie Anbote und Ausschreibungen verfassen zu können, müssen BaukalkulantInnen neben umfassenden betriebswirtschaftlichen Kenntnissen auch mit Begriffen, Materialien, Techniken und Verfahren aus dem Bauwesen entsprechend vertraut sein.

Weil Umweltvorschriften in der Bauwirtschaft immer größere Bedeutung erlangen und zunehmend Kosten verursachen, müssen BaukalkulantInnen auch diese Vorschriften kennen und in der Kalkulation berücksichtigen.

Baukalkulation ist die Veranschlagung der Kosten bzw. des Preises von Bauwerken im Voraus. BaukalkulantInnen sind daher für die wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnung von Bauprojekten und die Preisgestaltung verantwortlich: Dabei sind sie mit der Tatsachen konfrontiert, dass die Bauwirtschaft in der Regel nicht nur unter einem enormen Termin-, sondern auch unter einem ebenso hohen Kostendruck steht.

Die Aufgabe von BaukalkulantInnen hat drei Kriterien zu erfüllen: Erstens gilt es, die betrieblichen Einsatzkosten bei Menschen, Materialien und Maschinen möglichst gering zu halten; zweitens sind die Anbote in einer Höhe zu stellen, dass ein möglichst hoher Ertrag erzielt wird; und drittens gilt es, konkurrenzfähige Preise zu gestalten, um ausreichend Bauaufträge an die eigene Baufirma zu ziehen.

Mittels Baukalkulation stellen BaukalkulantInnen im vorhinein fest, ob bestimmte Bauleistungen zu bestimmten Preisen erbracht werden können. Bei der Erstellung müssen BaukalkulantInnen, entsprechend dem Auftragsvolumen, eine Vielzahl an Kosten verursachenden Faktoren - Baumaterialkosten, Kosten für Verfahrenstechniken sowie für Einsatz- und Stillstandzeiten von Baumaschinen, Lohn-, Sozialkosten und Ausfallzeiten von Arbeitskräften, Planungskosten, Transportkosten, Umweltkosten, Kosten baubehördlicher Verfahren usw. - berücksichtigen.

Weil Baukalkulationen häufig einige Jahre vor Baubeginn bzw. Bauabschluss vorgenommen werden, müssen BaukalkulantInnen ferner die künftige Kostenentwicklung verlässlich einschätzen. Zu diesem Zweck ist es permanent erforderlich die Märkte zu beobachten (vor allem Lohn- und Preisentwicklung) sowie Preisauskünfte und Kostenvoranschläge bei Lieferanten einzuholen, um zu einer realistischen Einschätzung der Kostenlage zu kommen.

Auf Grundlage der Leistungsverzeichnisse (Verzeichnisse der einzelnen zu erbringenden Bauleistungen, aufgeschlüsselt nach Materialmengen, Zeit- und Arbeitsaufwand) und der Baukalkulationen erstellen die BaukalkulantInnen Anbote an ...

 

 

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei großen Baubetrieben, in Architekturbüros, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie und bei den Bauämtern der öffentlichen Bauträger.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen darüber hinaus in der Baustoff-, Bauzuliefer- und Baumaschinenindustrie und im Baunebengewerbe.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BautechnikerIn", dem der Beruf "BaukalkulantIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von BaukalkulantInnen wird üblicherweise eine kaufmännische Ausbildung (HAK, HBLA, FH oder auch HTL) erwartet. Andererseits bildet eine bautechnische Ausbildung (z.B. an einer HTL) in Kombination mit einer betriebswirtschaftlichen Zusatzqualifikation manchmal sogar eine bessere Grundlage.

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Bautechnik, Bauwirtschaft, Baubedarf"

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten vor allem Studien an technischen Universitäten im Bereich Bauingenieurwesen und Architektur sowie Spezialisierungsbereiche wie Bauökologie, Haustechnik, Facility Management. Dazu gibt es eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsangebote in Form von Fachhochschul-Studiengängen, Universitätslehrgängen und Spezialausbildungen.

Weiterbildungsangebote verschiedener Bildungsträger betreffen z.B. Althaussanierung und Denkmalpflege, Baurecht und Baunormen, Baubiologie und Bauphysik, Baukalkulation, Bauleitung, Bauvermessung, Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen u.a.m.

Darüber hinaus stehen auch Weiterbildungsangebote im Bereich Bauleitung, Mitarbeiterführung und Baumanagement offen.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Bau und Holz (Folder)
Reihe: Jobchancen Schule
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Bau, Holz, Gebäudetechnik, Seite 16
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