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Bautechnische Lehrberufe: MaurerIn, SteinmetzIn, Zimmerer/Zimmerin, BaumeisterIn, PolierIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Der Abschluss berufsbildender mittlerer und höherer Schulen qualifiziert u.a. für eine Anzahl an Lehrberufen (MaurerIn, SteinmetzIn, Zimmerer/Zimmerin) sowie längerfristig für berufliche Karrieren als BaumeisterIn, WerkmeisterIn/PolierIn sowie BauhauptpolierIn.

MaurerInnen errichten Bauwerke und Teile von Bauwerken aus verschiedenen Baumaterialien bzw. Fertigbauteilen im Hoch- und Tiefbau und führen auch Reparatur-, Restaurierungs- und Umbauarbeiten an Bauwerken durch. Zum Hochbau gehören z.B. Wohnhäuser, öffentliche Bauten, Industrie- und Verkehrsbauten. Tiefbauprojekte sind z.B. Brücken, Tunnels, Kraftwerksanlagen.

SteinmetzInnen stellen aus Natur- und Kunststein verschiedene Produkte für den Garten-, Friedhofs- und Baubereich her (z.B. Mauer- und Fassadenverkleidungen, Grabsteine und Grabeinfassungen, Brunnen und Terrassenbeläge). Sie bearbeiten Natur- und Kunststein mit Handwerkszeugen bzw. Maschinen, transportieren die fertig bearbeiteten Werkstücke zum Montage-Ort, passen die Steine ein oder stellen sie ein bzw. fixieren sie. Ein weiteres Arbeitsgebiet sind Restaurierungsarbeiten an steinernen Baudenkmälern.

Zimmer(er)innen fertigen, errichten und reparieren Bauwerksteile aus Holz. Bei diesen Holzkonstruktionen und Holzbauten handelt es sich vor allem um Dachstühle, Wandverkleidungen, Verschalungen im Betonbau, Fußböden, Holzdecken, Treppen, Fertighäuser und Holzbaracken. Weiters führen Zimmer(er)innen Maßnahmen zur Wärme- und Schalldämmung mit Stein- und Mineralwolle sowie Holzschutzarbeiten durch, um das Holz gegen Wasser- und Witterungseinflüsse widerstandfähiger zu machen.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für diese Berufe sind v.a. MeisterInnenausbildungen, BaumeisterInnenkurse, WerkmeisterInnenkurse sowie die entsprechenden Berechtigungsprüfungen.

BaumeisterInnen übernehmen die verantwortliche Durchführung von Bauarbeiten aller Art, sie sind umfassend bauausführungsberechtigt und planungsbefugt. BaumeisterInnen unterstützen die Bauträger mit ihrem bautechnischen Wissen, indem sie optimale Baukonzepte und Planungsvarianten (als Entscheidungshilfe für die Bauträger) entwickeln und für eine wirtschaftliche Bauführung sorgen.

Bau(haupt)poliere/-polierinnen sind Hilfsorgane der BauleiterInnen bei der Bauausführung. Sie setzen die ihnen von den BauleiterInnen erteilten Aufträge und Angaben in die Praxis um. Sie koordinieren und überwachen die Baustelleneinrichtung und -organisation, den Maschinen-, Material- und Arbeitskräfteeinsatz und den Bauablauf. Sie weisen BauarbeiterInnen in die Arbeit ein, legen die notwendigen Arbeitsschritte und den täglichen Arbeitsablauf der einzelnen Bauarbeiterpartien fest und überwachen deren Tätigkeit. Sie koordinieren den zweckmäßigen Einsatz von Baumaterialien und Baumaschinen sowie die ordnungsgemäße Aufstellung und Instandhaltung der Baumaschinen. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Überwachung der Sicherheitsbestimmungen auf der Baustelle und die rasche Weitermeldung von Mängeln bei den Sicherheitsvorkehrungen und von Engpässen bei Baumaterialien, Baumaschinen und Arbeitskräften an die BauleiterInnen. Weiters kontrollieren Bau(haupt)poliere/-polierinnen die fachgerechte Ausführung und die Qualität der Bauarbeiten sowie die Einhaltung der Planungsvorgaben, und sie führen die Bautagesberichte (Protokolle über das Tagesgeschehen am Bau, in denen der Baufortschritt und die tägliche Arbeitsleistung der Bauarbeiterpartien aufgezeichnet werden).

Der Abschluss berufsbildender mittlerer und höherer Schulen qualifiziert u.a. für eine Anzahl an Lehrberufen (MaurerIn, SteinmetzIn, Zimmerer/Zimmerin) sowie längerfristig für berufliche Karrieren als BaumeisterIn, WerkmeisterIn/PolierIn sowie BauhauptpolierIn.

MaurerInnen errichten Bauwerke und Teile von Bauwerken aus verschiedenen Baumaterialien bzw. Fertigbauteilen im Hoch- und Tiefbau und führen auch Reparatur-, Restaurierungs- und Umbauarbeiten an Bauwerken durch. Zum Hochbau gehören z.B. Wohnhäuser, öffentliche Bauten, Industrie- und Verkehrsbauten. Tiefbauprojekte sind z.B. Brücken, Tunnels, Kraftwerksanlagen.

SteinmetzInnen stellen aus Natur- und Kunststein verschiedene Produkte für den Garten-, Friedhofs- und Baubereich her (z.B. Mauer- und Fassadenverkleidungen, Grabsteine und Grabeinfassungen, Brunnen und Terrassenbeläge). Sie bearbeiten Natur- und Kunststein mit Handwerkszeugen bzw. Maschinen, transportieren die fertig bearbeiteten Werkstücke zum Montage-Ort, passen die Steine ein oder stellen sie ein bzw. fixieren sie. Ein weiteres Arbeitsgebiet sind Restaurierungsarbeiten an steinernen Baudenkmälern.

Zimmer(er)innen fertigen, errichten und reparieren Bauwerksteile aus Holz. Bei diesen Holzkonstruktionen und Holzbauten handelt es sich vor allem um Dachstühle, Wandverkleidungen, Verschalungen im Betonbau, Fußböden, Holzdecken, Treppen, Fertighäuser und Holzbaracken. Weiters führen Zimmer(er)innen Maßnahmen zur Wärme- und Schalldämmung mit Stein- und Mineralwolle sowie Holzschutzarbeiten durch, um das Holz gegen Wasser- und Witterungseinflüsse widerstandfähiger zu machen.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für diese Berufe sind v.a. MeisterInnenausbildungen, BaumeisterInnenkurse, WerkmeisterInnenkurse sowie die entsprechenden Berechtigungsprüfungen.

BaumeisterInnen übernehmen die verantwortliche Durchführung von Bauarbeiten aller Art, sie sind umfassend bauausführungsberechtigt und planungsbefugt. BaumeisterInnen unterstützen die Bauträger mit ihrem bau ...

BautechnikerInnen sollten neben technischer Begabung, logisch-analytischem Denkvermögen, vor allem über ein hohes Maß an Selbständigkeit, unternehmerischer Orientierung und Organisationsvermögen, Verantwortungsbewusstsein sowie an Kommunikationsfähigkeit (Beratung, Begutachtung, Erstellung von Expertisen) verfügen. In vielen Fällen stellt der Beruf auch hohe Anforderungen in Hinsicht auf Denken in juristischen und verwaltungsmäßigen Kategorien.

BautechnikerInnen benötigen neben technischen auch ästhetische, kommunikative sowie wirtschaftliche Fähigkeiten. Mathematisches, analytisches und räumliches Denkvermögen, aber auch ästhetisch-kreative Fähigkeiten sind vor allem für die Entwurfphase, für Planzeichnungen und Konstruktionen erforderlich. Der Umgang mit verschiedenen Interessentengruppen (Auftraggeber, Bauträger) verlangt ein hohes Maß an Verhandlungs-, Kommunikations- und Durchsetzungsvermögen.

Die Beschäftigungssiuation im Baubereich ist immer stark abhängig einerseits von der generellen wirtschaftlichen Situation und andererseits von den Rahmenbedingungen im öffentlichen Bereich (Großbauprojekte, Förderungen usw.). Da die Baubranche nach wie vor als eine Schlüsselwirtschaft mit hohem Beschäftigungspotenzial gilt, kommt diesem Bereich spezielles Interesse von einzelnen Staaten, aber auch Staatengemeinschaften zu. In Form von Bauprojekten wird dabei direkte Beschäftigungspolitik betrieben.Die Beschäftigungssiuation im Baubereich ist immer stark abhängig einerseits von der generellen wirtschaftlichen Situation und andererseits von den Rahmenbedingungen im öffentlichen Bereich (Großbauprojekte, Förderungen usw.). Da die Baubranche nach wie vor als eine Schlüsselwirtschaft mit hohem Beschäftigungspotenzial gilt, kommt diesem Bereich spezielles Interesse von einzelnen Staaten, aber auch Staatengemeinschaften zu. In Form von Bauprojekten wird dabei direkte Beschäftigungspolitik betrieben.

Beschäftigungsmöglichkeiten für BautechnikerInnen bestehen bei großen Baubetrieben, in Architekturbüros, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie und bei den Bauämtern der öffentlichen Bauträger. Möglichkeiten zu selbständiger Berufstätigkeit bestehen z.B. als KonsulentInnen. BautechnikerInnen spezialisieren sich auf Teilbereiche des Bauwesens; in der Regel wird diese Spezialisierung bereits durch die spezifische Ausbildungswahl (vor allem Hoch- und Tiefbau) getroffen. Beschäftigungsmöglichkeiten für SpezialistInnen im Bereich Bauwirtschaft gibt es bei allen Baubetrieben, in Architekturbüros, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie und bei den Bauämtern der öffentlichen Bauträger. Darüber hinaus gibt es vielfältige Berufsmöglichkeiten in der Zulieferindustrie und im Baunebengewerbe. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen darüber hinaus in der Baustoff-, Bauzuliefer- und Baumaschinenindustrie. Quantitativ der größte Anteil dieser Berufsgruppe arbeitet im Bereich des Baustoffgroßhandels und des Baustoffendhandels.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BaupolierIn", dem der Beruf "Bautechnische Lehrberufe: MaurerIn, SteinmetzIn, Zimmerer/Zimmerin, BaumeisterIn, PolierIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Als berufliche Vorbildung für Berufe im Bereich Bautechnik kommen vor allem Fachschul-, HTL- und akademische Ausbildungen in Betracht. Für spezifische Aufgaben im Umfeld der Bautechnik sind aber auch Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen in Bereichen wie Maschinenbau (Baumaschinenwesen), Holztechnik oder EDV (Konstruktionsprogramme wie vor allem CAD-Anwendungen) möglich. Das WIFI bietet spezielle Ausbildungen für BaustoffberaterInnen an.

Aus- und Weiterbildungsangebote in Form von Kursen bieten insbesondere die Bauakademien (Lehrbauhöfe: http://www.bauakademie.at) mit Bildungsangeboten in Bereichen wie Arbeitssicherheit, Bauleitung, Baurecht, Bauphysik, Projektmanagement, Sprengtechnik u.a.m. Weiterbildungsangebote im Bereich Bautechnik gibt es auch z.B. von ATGA (Akademie für technische Gebäudeausrüstung) und Nimmerrichter (Weiterbildung für Baufachleute). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Bautechnik, Bauwirtschaft, Baubedarf"

Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten z.B. Aufbaulehrgänge, Studienberechtigungsprüfungen, Meister- und Werkmeisterprüfungen. Darüber hinaus besteht - je nach Bildungsabschluss die Möglichkeit für Berufstätige - einer Höhere Lehranstalt für Berufstätige oder ein Kolleg für Berufstätige zu besuchen. Für FachschulabsolventInnen sowie sonstige Personen, die auf Grund ihres Bildungsabschlusses über keine Studienberechtigung verfügen, besteht die Möglichkeit eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung abzulegen. Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Besuch aller Ausbildungsmöglichkeiten, die ab Maturaniveau angeboten werden, die Studienberechtigungsprüfung führt zu eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Faches oder Bereichs: Ab Maturaniveau stehen prinzipiell alle Bachelorstudien und Diplomstudien, die an öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen angeboten werden offen (für einige Studienrichtungen sind allerdings Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Zum Besuch von Fachhochschul-Studiengängen sind grundsätzlich auch für Personen mit abgeschlossener Fachschul- oder Lehrberufsausbildung berechtigt (allerdings ist in der Regel ein erweitertes Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Ergänzend ist auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen.

Es gibt in Österreich zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung und Spezialisierung insbesondere in technischer, rechtlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht: Weiterbildungsmöglichkeiten bieten vor allem Studien an technischen Universitäten im Bereich Bauingenieurwesen und Architektur sowie Spezialisierungsbereiche wie Bauökologie, Haustechnik, Facility Management. Dazu gibt es eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsangebote in Form von Fachhochschul-Studiengängen, Universitätslehrgängen und Spezialausbildungen.

Fachhochschul-Studiengänge gibt es derzeit z.B. in den Bereichen Bauingenieurwesen, Hochbau, Projektmanagement, Baumanagement, Infrastrukturbau, Objektbau, Holzbau u.a.m.

Weiterbildungsangebote verschiedener Bildungsträger betreffen z.B. Althaussanierung und Denkmalpflege, computergestütze Konstruktionsverfahren, Baurecht und Baunormen, Baubiologie und Bauphysik, Baukalkulation, Bauleitung, Bauvermessung, Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen u.a.m. Darüber hinaus stehen auch Weiterbildungsangebote im Bereich Bauleitung, Mitarbeiterführung und Baumanagement offen. Weiterbildungs- und, daraus resultierend, berufliche Spezialisierungsmöglichkeiten für BautechnikerInnen bestehen daher z.B. in Bereichen wie Energieeffizienz, klimaaktives Bauen, Passivhaus, Bauökologie, Gebäudetechnik, Klimatechnik, Solartechnik und erneuerbare Energieformen. Aber auch z.B. der konstruktive Holzbau oder der Metall- und Glasbau bieten attraktive Spezialisierungsmöglichkeiten. Weitere Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen hinsichtlich der Bauobjekte (z.B. Spezialisierung auf Industrie- oder Infrastrukturbauten, Spitalsbauten, Schulen, Sportanlagen u.a.m).

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