Ausbildungsform auswählen

ProjektberaterIn, BetriebsberaterIn im Bereich Projektmanagement

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: nicht bekannt Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Tätigkeitsmerkmale

ProjektleiterInnen begleiten spezifische Projekte vom Planungsstadium bis zur Inbetriebnahme bzw. Fertigungsreife.

Die beinhaltet beinhaltet insbesondere die Entwicklung einer gezielten Personalstrategie sowie verbindlichen Projekt-Richtlinien. Bei letzterem geht es um eine präzise und überprüfbare Definition von Projektzielen und dahin führenden Projektschritten (mit Unterzielen). Dazwischen werden - in festgesetzten zeitlichen Abständen - Erfolgskontrollen festgesetzt und realisiert. Im Falle der Nicht-Erreichung eines Projektzieles gilt es, die Ursachen zu finden und je nach Sachlage das Ziel oder die Strategie an die neuen Erfahrungen anzupassen.

Siehe den akademischen Kernberuf ProjektmanagerIn sowie UnternehmensberaterIn.

Die wichtigsten beruflichen Anforderungen sind Verkaufsfertigkeiten: Präsentationsfähigkeit, Überzeugungskraft, Darstellungsfähigkeit, aber auch Fähigkeit zum Umgang mit Menschen, Sprachfertigkeit, die Fähigkeit, auf andere Menschen, deren Persönlichkeit und individuelle Situation eingehen zu können, Strategien und Lösungen für spezifische Probleme zu finden und diese auch vermitteln zu können. Die beruflichen Anforderungen dieses Berufsbereiches liegen daher vor allem im kommunikativen Bereich; d.h. es gilt einerseits an KundInnen heranzutreten und deren Vertrauen zu erlangen, andererseits Bedingungen auszuhandeln, Vereinbarungen zu treffen, Verträge abzuschließen. Sachkompetenz und Überzeugungskraft sind dabei gleich wichtig. Auf Grund des hohen Konkurrenzdrucks gehört Stress zum Arbeitsalltag. Auf Grund des Vertrauensverhältnisses, die Tätigkeiten in diesem Bereich verlangen, sollte hohes Verantwortungsbewusstsein selbstverständlich sein.

Weitere Anforderungen sind insbesondere Einsatzfreude, die Bereitschaft zu unregelmäßiger Arbeit, Reisetätigkeit, erfolgsbezogenem Einkommen.

Consultants arbeiten entweder selbständig, wobei sie von einem Betrieb (zum Teil auch von mehreren Betrieben) beauftragt werden oder angestellt in Consulting- und Unternehmensberatungsfirmen. Beschäftigungsmöglichkeiten für private WirtschaftsberaterInnen bestehen bei allen Finanzdienstleistungsunternehmen; Berufstätigkeit in diesem Bereich besteht sowohl in Form selbständiger Berufstätigkeit als auch angestellt. Arbeitgeber sind Banken und Kreditunternehmen, Versicherungsunternehmen sowie private Finanzberatungsbetriebe. Zum Teil werden Berufe in diesem Bereich auch nebenberuflich ausgeübt.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "UnternehmensberaterIn", dem der Beruf "ProjektberaterIn, BetriebsberaterIn im Bereich Projektmanagement" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Als Ausbildungswege für diesen Bereich kommen vor allem kaufmännische und wirtschaftliche Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten in Betracht. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Auf Grund spezifischer Aufgabenstellungen stehen in diesem Bereich aber auch für Personen mit anderen Ausbildungen oder Vorkarrieren berufliche Entwicklungsmöglichkeiten offen. Die spezifischen Kenntnisse werden in der Regel durch betriebsinterne Schulungen und Trainings vermittelt.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten z.B. Aufbaulehrgänge, Studienberechtigungsprüfungen, Meister- und Werkmeisterprüfungen. Darüber hinaus besteht - je nach Bildungsabschluss die Möglichkeit für Berufstätige - einer Höhere Lehranstalt für Berufstätige oder ein Kolleg für Berufstätige zu besuchen. Für FachschulabsolventInnen sowie sonstige Personen, die auf Grund ihres Bildungsabschlusses über keine Studienberechtigung verfügen, besteht die Möglichkeit eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung abzulegen. Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Besuch aller Ausbildungsmöglichkeiten, die ab Maturaniveau angeboten werden, die Studienberechtigungsprüfung führt zu eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Faches oder Bereichs: Ab Maturaniveau stehen prinzipiell alle Bachelorstudien und Diplomstudien, die an öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen angeboten werden offen (für einige Studienrichtungen sind allerdings Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Zum Besuch von Fachhochschul-Studiengängen sind grundsätzlich auch für Personen mit abgeschlossener Fachschul- oder Lehrberufsausbildung berechtigt (allerdings ist in der Regel ein erweitertes Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Ergänzend ist auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für den Bereich Consulting bieten z.B. Studien an Universitäten und Fachhochschulen in den Bereichen Wirtschaft und Technik. Inbesondere der Fachhochschul-Studiengang für Wirtschaftsberatende Berufe in Wiener Neustadt richtet sich an diese Zielgruppe.

Darüber hinaus steht eine große Anzahl an Universitätslehrgängen und Masterstudien sowie Angebote verschiedener Bildungsträger offen. Neben diesen Programmen gibt es auch ein umfangreiches Angebot an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Bereichen wie Coaching, Training, Train-the-Trainer, Moderation sowie Präsentationstechnik.

Als formales Zugangskriterium zum Beratergewerbe muss in Österreich vor den zuständigen Landesverbänden der Wirtschaftskammer eine Unternehmensberaterpüfung abgelegt werden. Abgesehen von dieser gewerberechtlichen Vorschrift gibt es jedoch keine eindeutig geregelten Wege in diesen Berufsbereich. Die notwendige Fachkompetenz wird je nach Branche üblicherweise durch ein Universitätsstudium, eine wirtschaftliche oder technische Ausbildung und/oder berufliche Erfahrung gewonnen. Sehr oft erfolgt der berufliche Zugang nach einer fachspezifischen Ausbildung durch mehrjährige berufliche Tätigkeit in einem Berufsbereich (z.B. in einer Steuerberatungskanzlei oder einem Unternehmensberatungsbetrieb). Auf Grund der in dieser beruflichen Phase erworbenen Erfahrung kann der weitere berufliche Weg zur selbständigen Beratungstätigkeit (nach Ablegung der Fachprüfung) führen.

BeraterInnen für EDV-Lösungen im Umfeld der Betriebsorganisation sollten vor allem über eine wirtschaftliche oder technische Ausbildung und/oder Berufserfahrung verfügen.

Aufstiegsmöglichkeiten in Unternehmensberatungsfirmen bestehen z.B. in Funktionen wie Abteilungsleitung oder Senior Consultants.

Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht" anzeigen