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ControllingassistentIn (Assistant ControllerIn)

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.790,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Controlling ist ein Teilbereich des unternehmerischen Führungssystems. Hauptaufgabe vom Controlling ist die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche. Im Controlling laufen die Daten des Rechnungswesen und anderer Quellen zusammen.

AssistentInnen im Bereich Controlling (sog. Junior Controller) unterstützen die Leitung des Unternehmensbereiches Controlling. Dazu befassen sie sich mit der zahlenmäßigen Erfassung der betrieblichen Arbeitsprozesse und -resultate in Buchhaltung, Kostenrechnung, innerbetrieblicher Statistik und Planungsrechnung sowie mit der Kontrolle und Steuerung der Arbeitsprozesse auf Basis dieses Zahlenmaterials. Sie kennen berufsspezifische Rechtsgrundlagen. Zudem  und verfügen sie über Statistik-Kenntnisse. Sie pflegen den fundierten Umgang mit berufsspezifischen Softwaretools (MS Office, insbesondere Excel, SAP, Visualisierungstools).

Es wird zwischen operativem und strategischem Controlling unterschieden. ControllerInnen im operativen Controlling sorgen für eine ordnungsgemäße und exakte Erfassung betrieblicher Vorgänge und Resultate und gestalten den Aufbau und die Organisation des Rechnungswesens entsprechend den jeweiligen betrieblichen Erfordernissen. Im Rahmen des Controlling vergleichen ManagerInnen die in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Unternehmens erreichten Ergebnisse (Ist-Größen) mit den in der betrieblichen Planung vorgesehenen Zielgrößen (Soll-Größen) und versuchen Gründe für allfällige Abweichungen zu analysieren.

Strategisches Controlling ist ein Management-Konzept und beinhaltet auch Konzepte für korrigierende Maßnahmen (die als Vorschläge der Geschäftsführung vorgelegt werden). ControllerInnen analysieren dabei allgemein die Stärken und Schwächen eines Unternehmens, unterstützen die Entwicklung neuer Strategien und setzen diese Strategien auch in die operative Planung um.

Zu den typischen Aufgaben von AssistentInnen im Controlling gehören die Assistenz bei der

  • Vor- und Aufbereitung der Unternehmensdaten für Berichte an die Unternehmensleitung
  • Durchführung von Abweichungs-Analysen, Soll/Ist Vergleiche
  • Berichterstattung/Reporting von Kennzahlen (Lohnkosten, Schulungskosten usw.)
  • Gemeinkostenplanung
  • monatliche Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
  • u.v.m.

 

Innerhalb des Controllings gibt es verschiedene branchen- und unternehmensspezifische Spezialisierungsmöglichkeiten wie z.B.

Marketingcontrolling soll Marketingmaßnahmen und deren geschäftliche Erfolge mit Instrumenten des Controllings messbar machen und durch Herstellung und Aufbereitung entsprechender Informationen die Geschäftsführung mit Daten zur Erhöhung der Effizienz versorgen.

Vertriebscontrolling ist der Spezialbereich des Controllings, der eine zielgerichtete Steuerung des Vertriebs von Unternehmen mittels Zahlen, Daten und Fakten ermöglichen soll.

Inventory Controlling beschäftigt sich mit Aufgaben der betrieblichen Inventur. Zu diesen Aufgaben zählen Eingabe und Kontrolle der Bewegungen im Anlagevermögen, die Organisation, Überwachung und Abstimmung der Inventuren sowie die Optimierung der Lagerbestände. Im Rahmen des strategischen Controllings sind sie hier auch in die Bedarfsplanung für neue Geräte und Anlagen eingebunden.

Merging und Acquisition beschäftigt sich mit der Evaluierung und Aufbereitung von Akquisitionsprojekten. Der Begriff „Merging“ umfasst die Zusammenführung zweier Betriebe (bzw. Betriebsstandorte) und die daraus entstehenden Aufgaben.

Siehe auch die Berufe PersonalcontrollerIn, Technische ControllerIn oder den Lehrberuf Finanz- und RechnungswesenassistentIn.

Controlling ist ein Teilbereich des unternehmerischen Führungssystems. Hauptaufgabe vom Controlling ist die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche. Im Controlling laufen die Daten des Rechnungswesen und anderer Quellen zusammen.

AssistentInnen im Bereich Controlling (sog. Junior Controller) unterstützen die Leitung des Unternehmensbereiches Controlling. Dazu befassen sie sich mit der zahlenmäßigen Erfassung der betrieblichen Arbeitsprozesse und -resultate in Buchhaltung, Kostenrechnung, innerbetrieblicher Statistik und Planungsrechnung sowie mit der Kontrolle und Steuerung der Arbeitsprozesse auf Basis dieses Zahlenmaterials. Sie kennen berufsspezifische Rechtsgrundlagen. Zudem  und verfügen sie über Statistik-Kenntnisse. Sie pflegen den fundierten Umgang mit berufsspezifischen Softwaretools (MS Office, insbesondere Excel, SAP, Visualisierungstools).

Es wird zwischen operativem und strategischem Controlling unterschieden. ControllerInnen im operativen Controlling sorgen für eine ordnungsgemäße und exakte Erfassung betrieblicher Vorgänge und Resultate und gestalten den Aufbau und die Organisation des Rechnungswesens entsprechend den jeweiligen betrieblichen Erfordernissen. Im Rahmen des Controlling vergleichen ManagerInnen die in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Unternehmens erreichten Ergebnisse (Ist-Größen) mit den in der betrieblichen Planung vorgesehenen Zielgrößen (Soll-Größen) und versuchen Gründe für allfällige Abweichungen zu analysieren.

Strategisches Controlling ist ein Management-Konzept und beinhaltet auch Konzepte für korrigierende Maßnahmen (die als Vorschläge der Geschäftsführung vorgelegt werden). ControllerInnen analysieren dabei allgemein die Stärken und Schwächen eines Unternehmens, unterstützen die Entwicklung neuer Strategien und setzen diese Strategien auch in die operative Planung um.

Zu den typischen Aufgaben von AssistentInnen im Controlling gehören die Assistenz bei der

  • Vor- und Aufbereitung der Unternehmensdaten für B…

Logisch-analytisches Denkvermögen, selbständige, konsequente und zielorientierte Arbeitsweise, sehr gute Excel-Kenntnisse, gute Englischkenntnisse, Diskretion, Kontaktfähigkeit, Fähigkeit, Informationen zielgruppengerecht aufzubereiten, Kommunikationsstärke (Präsentation und plausible Erklärung der Analysergebnisse etc.).

 

Berufstätige dieses Berufsbereiches finden in allen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung (Gewerbe, Industrie, Handel, Produktion, Dienstleitungen, öffentlicher Dienst) Beschäftigung.

Ab einer bestimmten Umsatzgröße (mehrere Millionen Euro) verfügen die meisten österreichischen Unternehmen über einen oder mehrere ControllerInnen. Vor allem mittelständische Unternehmen und non-profit-Unternehmen steigen in zunehmendem Maße ins Controlling ein, die zunehmende Internationalisierung schafft darüber hinaus Controlling-Bedarf bei Tochterbetrieben im Ausland.

Revisionstätigkeit ist obligatorisch in allen Wirtschaftsunternehmen des Geld-, Kredit- und Versicherungswesens sowie in Genossenschaften, Treuhandunternehmen u.ä. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten insbesondere Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen.

Die berufliche Karriere führt typischerweise über Einstiege in Abteilungen des betrieblichen Rechnungswesens in Assistenzfunktionen bzw. als Junior-ControllerIn.

 

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ControllerIn", dem der Beruf "ControllingassistentIn (Assistant ControllerIn)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von ControllerInnen wird üblicherweise eine abgeschlossene betriebswirtschaftliche Ausbildung (mit Schwerpunkt Controlling bzw. Finanz- und Rechnungswesen) erwartet. Wichtig sind u.a. Kenntnisse verschiedener ERP-Systeme, Bilanzierungskenntnisse bzw. finanzwirtschaftliches Rechnen und Steuerwesen.

Immer häufiger wird der Abschluss eines einschlägigen Studiums verlangt.

Die für die Berufsausübung notwendigen zusätzlichen Kenntnisse können entweder durch externe Ausbildungen (z.B. Controllerausbildung) oder durch berufspraktische Erfahrung (z.B. in einer Steuerberatungs- oder Treuhandkanzlei) erworben werden.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass: