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Industrie-DesignerIn (Künstlerisches Design, Objektdesign)

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

IndustriedesignerInnen für Objektdesign planen, konzipieren und entwerfen Objekte, z.B. Sitzmöbel, Büroausstattung aus verschiedenen Stoffen (Metall, Holz, Kunststoff).

IndustriedesignerInnen verbinden dabei moderne Technik und innovatives Design um den Erlebniswert für die NutzerInnen zu gestalten. Daher sind sie auch VermittlerInnen zwischen den KundInnen und den IngenieurInnen.

IndustriedesignerInnen analysieren und definieren das zu erstellende Produkt. Dann legen sie die technischen und qualitativen Anforderungen fest. Sie entwickeln konstruktive Lösungen unter Beachtung gestalterischer, funktionaler und produktionsbedingter Vorgaben. Sie erstellen Fertigungs- und Detailzeichnungen und kalkulieren die Material und Herstellungskosten.

Die IngenieurInnen erstellen dann anhand des Entwurfes eine sogenannte Nullserie als Prototyp her. IndustriedesignerInnen testen den Prototyp, der als Versuchsmodell dient, gemeinsam mit den AuftraggeberInnen und IngenieurInnen. Somit erkennen sie bestehende Produktfehler, beseitigen diese und führen Optimierungen durch. Dann erst gelangt das Produkt in die Serienherstellung.

Sie verfügen über fundierte Kenntnisse im Umgang mit berufsspezifischer 3D-Programme, wie CAD, Adobe Creative (Illustrator, InDesign, Photoshop, Cloud, Rhinoceros, SolidWorks und Hypershot (das ist ein Render-Programm).

Es besteht eine Vielfalt an Spezialisierungsmöglichkeiten für IndustriedesignerInnen:

  • Hoteleinrichtung: Lounge-Einrichtung, Akustikelemente
  • Büroausstattung: Bürostühle, Konferenz- und Seminarraumeinrichtung
  • Krankenhäusern: Z.B. Kinderabteilungen
  • Konsumgüter: Designobjekte, Uhren, Einrichtungsgegenstände, Sportgeräte, Smart Phones
  • Lichtdesign: Lichtmöbel, Lichtskulpturen, Lichtinstallationen
  • Transportation Design: Interieur für Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe
  • Medizintechnik: Life Science Produkte, (Zahn)Implantate
  • Fitness und Wellness: Heimtrainer, Massagesessel, Aroma- und Lichttherapie
  • u.v.a.

 

IndustriedesignerInnen sorgen dafür, dass alle nötigen Zeichnungen und ergonomische sowie ästhetische Faktoren, Kosten und Beschreibungen in der Designspezifikation (Bedienungsanleitung für HerstellerInnen) enthalten sind.

Insbesondere bei größeren Projekten arbeiten IndustriedesignerInnen während der Planungsphase mit Fachleuten z.B. aus den Bereichen Bionik, Technik (z.B. Werkstofftechnik), Ergonomie, Prozess- und Fertigungstechnik, Ökologie zusammen.

IndustriedesignerInnen für Objektdesign planen, konzipieren und entwerfen Objekte, z.B. Sitzmöbel, Büroausstattung aus verschiedenen Stoffen (Metall, Holz, Kunststoff).

IndustriedesignerInnen verbinden dabei moderne Technik und innovatives Design um den Erlebniswert für die NutzerInnen zu gestalten. Daher sind sie auch VermittlerInnen zwischen den KundInnen und den IngenieurInnen.

IndustriedesignerInnen analysieren und definieren das zu erstellende Produkt. Dann legen sie die technischen und qualitativen Anforderungen fest. Sie entwickeln konstruktive Lösungen unter Beachtung gestalterischer, funktionaler und produktionsbedingter Vorgaben. Sie erstellen Fertigungs- und Detailzeichnungen und kalkulieren die Material und Herstellungskosten.

Die IngenieurInnen erstellen dann anhand des Entwurfes eine sogenannte Nullserie als Prototyp her. IndustriedesignerInnen testen den Prototyp, der als Versuchsmodell dient, gemeinsam mit den AuftraggeberInnen und IngenieurInnen. Somit erkennen sie bestehende Produktfehler, beseitigen diese und führen Optimierungen durch. Dann erst gelangt das Produkt in die Serienherstellung.

Sie verfügen über fundierte Kenntnisse im Umgang mit berufsspezifischer 3D-Programme, wie CAD, Adobe Creative (Illustrator, InDesign, Photoshop, Cloud, Rhinoceros, SolidWorks und Hypershot (das ist ein Render-Programm).

Es besteht eine Vielfalt an Spezialisierungsmöglichkeiten für IndustriedesignerInnen:

  • Hoteleinrichtung: Lounge-Einrichtung, Akustikelemente
  • Büroausstattung: Bürostühle, Konferenz- und Seminarraumeinrichtung
  • Krankenhäusern: Z.B. Kinderabteilungen
  • Konsumgüter: Designobjekte, Uhren, Einrichtungsgegenstände, Sportgeräte, Smart Phones
  • Lichtdesign: Lichtmöbel, Lichtskulpturen, Lichtinstallationen
  • Transportation Design: Interieur für Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe
  • Medizintechnik: Life Science Produkte, (Zahn)Implantate
  • Fitness und Wellness: Heimtrainer, Massagesessel, Aroma- und Lichttherapie
  • u.v.a.

 

IndustriedesignerInnen sorgen dafür, dass alle nötigen Zeichnungen ...

IndustriedesignerInnen müssen neben Kreativität über ein umfangreiches Wissen bezüglich Materialien, Farben und Verarbeitungsmöglichkeiten verfügen sowie ein gutes technisches Verständnis haben!

Flexibilität, Kundenorientiertheit, Fremdsprachenkenntnisse, interdisziplinäres und analytisches Denkvermögen.

Wichtig sind kommunikative Kompetenzen (während des gesamten Entwicklungsprozesses ist eine enge Kommunikation mit den IngenieurInnen und EinkäuferInnen des Herstellers notwendig), Empathievermögen.

Ein Praktikum ist meist Pflichtvoraussetzung, um eine Chance bei der Aufnahme in eine Ausbildung zu erhalten!

 

Industrial Designer (w/m) arbeiten in Designbüros, Design- oder Entwicklungsabteilungen von Unternehmen (z.B. Apple, Audi, KTM) manchmal auch in Konstruktionsbüros.
Sie können auch selbstständig im eigenen Design-Studio tätig sein.

Arbeitsfelder eröffnen sich in verschiedenen Branchen:

  • Konsum- und Investitionsgüterindustrie
  • Werbe- und Event Management Agenturen
  • Architekturbüros
  • Bauwesen
  • Gebäudetechnik, Beleuchtungstechnik
  • Medien, Film und Fernsehen
  • Unterhaltungselektronik
  • Medizintechnik, Life Science
  • Automobil- und Automobilzulieferindustrie
  • Luft- und Raumfahrtindustrie
  • u.v.a.

 

Es besteht nach wie vor die Herausforderung, innerhalb übersättigter Märkte Lösungen zu schaffen, die sich durch hohe Nutzungsqualität auszeichnet. Das gilt für Haushaltsgeräte bis zur Druckmaschine, intelligente Benutzeroberflächen, die ggf. auch international verständlich sind, stellen eine besondere Herausforderung für GestalterInnen dar.

Hier verschmelzen die Disziplinen des Industrie- und des Grafikdesigns miteinander. Kooperationen und disziplinübergreifende Entwicklungsarbeit, auch unter Einbeziehung von IT-Spezialisten, sind inzwischen Normalität. Die ständige Weiterentwicklung im Bereich der Rapid Prototyping und 3D-Drucker ist ebenso beachtlich.

Vgl. Industrie-Design – Ein Berufszweig im Wandel, Website der media Akademie – Hochschule Stuttgart.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Industrial DesignerIn", dem der Beruf "Industrie-DesignerIn (Künstlerisches Design, Objektdesign)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Verschiedene Schulen bieten einschlägige Ausbildungen oder Ausbildungsschwerpunkte im Bereich Industriedesign: Z.B: HTBLVA Ferlach, HTBLVA Graz Gösting, HTBLuVA St. Pölten, HLA für Kunst und Design (Produktdesign), HLA künstlerische Gestaltung (Produkt-Design-Objekt), Kolleg/Aufbaulehrgang Design (Nachhaltige Produktentwicklung) etc.

Gegebenenfalls kann ein Umstieg in den Beruf IndustriedesignerIn grundsätzlich (je nach Qualifikation) angestrebt werden, z.B. für ModellbauerInnen, MetalltechnikerInnen, InnenarchitektInnen, TischlerInnen oder MöbeldesignerInnen. Nähere Infos bieten die AnsprechpartnerInnen der Ausbildungsstätten!

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Mit einem Beschluss im Nationalrat ist der Titel "Ingenieur" für HTL-AbsolventInnen nun dem Bachelor gleichgestellt. Infos bieten die Websites help.gv.at, FH Technikum Wien und die Website des Parlaments.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildung erfolgt oft im informellen Rahmen, z.B. auf internationalen Messen, Ausstellungen und Symposien, wo man durch den Kontakt mit FachkollegInnen neue Entwicklungen und Trends am Kunst- und Designsektor und vor allem technische Entwicklungen verfolgen kann. Die berufliche Praxis, praktisches Experimentieren und die Lektüre fachspezifischer Literatur sind oft impulsgebend.

Universitätslehrgänge und Lehrgänge universitären Charakters ermöglichen eine fachliche Vertiefung bzw. Erweiterung: Z.B. Computational Life Sciences, Health Care Management, Produktionstechnik, Fertigungstechnik, Logistik, Vertrieb und Qualitätsmanagement, Eco Design (FH Wr. Neustadt/Wieselburg).

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn (z.B. für Produktionslogistik).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Kreatives, Gestalten, Mode, Design, Seite 86
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