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LadenbauplanerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.570,- bis € 1.880,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

LadenbauplanerInnen sind für die Ausstattung von gut strukturierten und harmonisch eingerichteten Läden zuständig. Neben der Umsetzung wirken sie bei der Planung mit sowie bei der Material- und Kostenkalkulation.

Sie planen für KundInnen die optimale Waren- oder Dienstleistungspräsentation in deren Verkaufsläden bzw. Geschäften. Die Ladeneinrichtung muss passend zum ganzheitlichen Marktauftritt konzipiert werden und orientiert sich zudem am Konsumverhalten der Kundschaft um deren Kaufinteresse zu begünstigen.

LadenbauplanerInnen führen daher Standortanalysen und Mitbewerberanalysen durch. Im Ladenbau spielen verkaufspsychologische Elemente eine wichtige Rolle, die beim Ladenbau gängige Verhaltensmuster und Bedürfnisse der KundInnen berücksichtigen (Bilder von Naturerlebnissen, optisch ansprechende Schaukästen). Sie konzipieren und gestalten Lösungen um die Identitätswelt der Marke im Laden gezielt abzubilden.

Zudem sorgen sie dafür, dass die operativen Anforderungen (kurze Wegstrecken für MitarbeiterInnen) logistisch, visuell und architektonisch eine Einheit bilden. Innovation und Design müssen mit NutzerInnenfreundlichkeit geschickt verbunden werden. Zum Beispiel zeigen KundInnen beim Begehen von Flächen eine eindeutige Rechtsorientierung, meiden jedoch Treppen, enge Gänge und Ladenecken.

LadenbauplanerInnen planen Kaufstraßen, Kassentische und Kundenführungssysteme. Sie sorgen für die Einbindung von „Markenerlebnissen“ im Verkaufslokal, damit sich die KundInnen wohl fühlen.

Sie entwickeln die Farb- und Materialkonzeption für den Laden und beziehen die Decken und Beleuchtungsplanung mit ein. Gemeinsam mit KundInnen bestimmen sie die zu verwendenden Materialien (Holzregale, Glasabtrennungen, Elemente aus Acryl, Stein etc.) Dabei berücksichtigen sie verkaufspsychologische Perspektiven, wie die Produktinszenierung.

Mittels CAD 3D Programm führen sie die Layout-Planung durch. LadenbauplanerInnen übernehmen gemeinsam mit ihrem Handwerksteam die Materialbearbeitung. Sie vermessen, führen Zuschnitte durch, schleifen und übernehmen die Montagearbeiten bis zur Fertigstellung des Projektes.

Spezialisierungsmöglichkeiten: Z.B. Läden mit Caféeinrichtungen, Bäckereiladenbau, Tankstellen- und Kioskeinrichtungen, Regale und Showvitrinen für die Produktpräsentation, Büros, Friseursaloons, Empfangs- und Praxistheken, Apotheken oder andere Räume.

LadenbauplanerInnen sind oft InnenarchitektInnen oder MarketingexpertInnen und arbeiten in unterschiedlichen Projekten mit InnenausbauerInnen, HolztechnikerInnen und TischlereitechnikerInnen zusammen.

 

LadenbauplanerInnen sind für die Ausstattung von gut strukturierten und harmonisch eingerichteten Läden zuständig. Neben der Umsetzung wirken sie bei der Planung mit sowie bei der Material- und Kostenkalkulation.

Sie planen für KundInnen die optimale Waren- oder Dienstleistungspräsentation in deren Verkaufsläden bzw. Geschäften. Die Ladeneinrichtung muss passend zum ganzheitlichen Marktauftritt konzipiert werden und orientiert sich zudem am Konsumverhalten der Kundschaft um deren Kaufinteresse zu begünstigen.

LadenbauplanerInnen führen daher Standortanalysen und Mitbewerberanalysen durch. Im Ladenbau spielen verkaufspsychologische Elemente eine wichtige Rolle, die beim Ladenbau gängige Verhaltensmuster und Bedürfnisse der KundInnen berücksichtigen (Bilder von Naturerlebnissen, optisch ansprechende Schaukästen). Sie konzipieren und gestalten Lösungen um die Identitätswelt der Marke im Laden gezielt abzubilden.

Zudem sorgen sie dafür, dass die operativen Anforderungen (kurze Wegstrecken für MitarbeiterInnen) logistisch, visuell und architektonisch eine Einheit bilden. Innovation und Design müssen mit NutzerInnenfreundlichkeit geschickt verbunden werden. Zum Beispiel zeigen KundInnen beim Begehen von Flächen eine eindeutige Rechtsorientierung, meiden jedoch Treppen, enge Gänge und Ladenecken.

LadenbauplanerInnen planen Kaufstraßen, Kassentische und Kundenführungssysteme. Sie sorgen für die Einbindung von „Markenerlebnissen“ im Verkaufslokal, damit sich die KundInnen wohl fühlen.

Sie entwickeln die Farb- und Materialkonzeption für den Laden und beziehen die Decken und Beleuchtungsplanung mit ein. Gemeinsam mit KundInnen bestimmen sie die zu verwendenden Materialien (Holzregale, Glasabtrennungen, Elemente aus Acryl, Stein etc.) Dabei berücksichtigen sie verkaufspsychologische Perspektiven, wie die Produktinszenierung.

Mittels CAD 3D Programm führen sie die Layout-Planung durch. LadenbauplanerInnen übernehmen gemeinsam mit ihrem Handwerksteam die Materialbearbeitung. Sie verme…

Interesse an Werkstofftechnik und Oberflächentechnik - Arbeitsplatten müssen nämlich antibakteriell, belastbar, feuchtebeständig sein, Dekorplatten kratzfest Glastheken bruchsicher.

Nötog ist handwerkliches Geschick und ästhetisches Empfinden für Farben, Formen und Materialien. Der Beruf erfordert Kenntnisse über Grundregeln der Verkaufspsychologie (Visual Merchandising, Story Design).

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Architekturbüros (Innenarchitektur, Interieur Design) Baubetriebe, Planungsgesellschaften, Planungsbüros der Industrie und bei öffentlichen Bauträgern, die holzverarbeitenden Industrie (von der Rohstoff- bis zur Endproduktindustrie), die Möbelproduktion.

Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es z.B. in Bereichen Geschäftsraum- und Auslagengestaltung, Regalbau und Messebau. Beschäftigungsmöglichkeiten im Laden- und Regalbau sowie im Category Management bieten sowohl Verkaufs- und Veranstaltungsbetriebe (Handelshäuser, Verkaufsketten, Kaufhäuser, Messeveranstalter u.a.m.) als auch große erzeugende Betriebe: Hier gibt es Beschäftigungschancen innerhalb der Marketingabteilungen oder in eigenständigen Category-Abteilungen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "HolztechnikerIn", dem der Beruf "LadenbauplanerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

In Stellenausschreibungen wird manchmal eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Möbel/Holz/Innenraumgestaltung (Fachschule, HTL, Lehre, Design Kolleg) gefordert. Es gibt auch HTL`s für Innenraumgestaltung oder Innenausbau.

Fachschulen und Höhere Technische Lehranstalten bieten Ausbildungen in den Bereichen der Bautechnik, Holztechnik, insbesondere aber Möbelbau und Innenausbau an.

Zusatzqualifikationen im Bereich Ladenmarketing (Ladenarchitektur, Shop-Design, Trendforschung) sind für den Berufseinstieg meistens nötig.

Planerische Tätigkeiten im Ladenbau werden oft von InnenarchitektInnen durchgeführt, die ein Team an Fachleuten (Möbelbau, Innenausbau) bei der Durchführung des jeweiligen Auftrages begleiten.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Mit einem Beschluss im Nationalrat ist der Titel "Ingenieur" für HTL-AbsolventInnen nun dem Bachelor gleichgestellt. Infos bieten die Websites des Parlaments und der WKO.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsangebote für Berufe in diesem Bereich bieten vor allem Bachelorstudien und Lehrgänge wie Innenarchitektur, Architektur, Bautechnik (z.B. Innenausbau), Design, Möbelbau oder Fachjournalismus.

Spezielle Aus- und Weiterbildungsangebote gibt es z.B. an Wirtschaftsförderungsinstituten (WIFIs) in mehreren Bundesländern. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ausbildungen für Interior Design bei mehreren Schulungsträgern.

Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich bestehen in Funktionen wie z.B. kaufmännischeR LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn.

Branchenerfahrung bzw. Erfahrung in vergleichbaren Funktionen ist für solche Karriereschritte üblicherweise grundsätzlich erforderlich. Für kaufmännische Leitungsfunktionen sind darüber hinaus in der Regel eine kaufmännische (Grund )Ausbildung und sowie in der Praxis erworbene Kenntnisse in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzierung und Personalwesen notwendig. Für leitende Funktionen im Verkauf, aber auch im Projektmanagement bei Auslandsvorhaben sind insbesondere Fremdsprachenkenntnisse von Bedeutung.

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