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AnalogtechnikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Analoge Elektronik ist der Teilbereich der Elektronik, der sich vor allem mit analoger Messtechnik befasst.

ElektronikerInnen entwerfen hierzu Schaltpläne, dimensionieren, simulieren und testen Schaltungen und Systeme und erstellen die zugehörigen Fertigungsunterlagen. 

Mit der Verbreitung drahtloser Kommunikationstechniken sowie den stetig komplexer werdenden Industrie- und Automotive-Systemen, besteht die Herausforderung, immer anspruchsvollere Analogschaltungen zu entwickeln. Analoge Signale sind immer naturgetreuer gegenüber den analog/digital-gewandelten Signalen.

Im Gegensatz zur Analogtechnik besitzt die Digitaltechnik nur die Wertigkeiten „1“ und „0“ („Aus“ oder „Ein“). Bei der Analogtechnik dagegen, kann ein Signal in einem zeitlichen Verlauf unendlich viele Wertigkeiten besitzen. Ein Aspekt ist die Tatsache, dass Menschen Töne und Bilder nur analog verarbeiten können. Mit analoger Technik werden die von einer Kamera oder von einem Mikrofon direkt in elektrische Spannung umgewandelten Bild- bzw. Tonsignale bearbeitet. Meist werden beiden Techniken (Analogtechnik und Digitaltechnik) kombiniert, da auch die Digitaltechnik viele Vorteile aufweist.

Typische Bauelemente der Analogtechnik sind u.a. Verstärker, Filter, Gleichrichter, Mischer. Für industrielle Spezialanwendungen (Funkgeräte in Polizeiautos, Luft- und Raumfahrttechnik u.a.) werden weiterhin analoge Schaltkreise verwendet.

Anwendungsfelder der Analogtechnik:

  • Uhren
  • HiFi Verstärker
  • Quecksilberthermometer
  • Rundfunk (UKW, MW, LW)
  • Fotoapparate, Spiegelreflexkameras
  • Plattenspieler für Schallplatten aus Vinyl
  • Schaltungstechnik für Märklin-Eisenbahnen
  • Zeiger-Messinstrumente und analoge Sensoren
  • Funkgeräte bei Blaulichtorganisationen (Polizei, Rettung, Feuerwehr)
  • Gitarrenverstärker zur Verstärkung des Klanges einer elektrischen Gitarre
  • Analog betreibbare Funkgeräte für diverse Auslandseinsätze und Bereiche ohne Sendestation
  • u.a.

 

Siehe auch die Berufe MesstechnikerIn, SensortechnikerIn, SchaltungstechnikerIn und den Lehrberuf ElektronikerIn.

Analoge Elektronik ist der Teilbereich der Elektronik, der sich vor allem mit analoger Messtechnik befasst.

ElektronikerInnen entwerfen hierzu Schaltpläne, dimensionieren, simulieren und testen Schaltungen und Systeme und erstellen die zugehörigen Fertigungsunterlagen. 

Mit der Verbreitung drahtloser Kommunikationstechniken sowie den stetig komplexer werdenden Industrie- und Automotive-Systemen, besteht die Herausforderung, immer anspruchsvollere Analogschaltungen zu entwickeln. Analoge Signale sind immer naturgetreuer gegenüber den analog/digital-gewandelten Signalen.

Im Gegensatz zur Analogtechnik besitzt die Digitaltechnik nur die Wertigkeiten „1“ und „0“ („Aus“ oder „Ein“). Bei der Analogtechnik dagegen, kann ein Signal in einem zeitlichen Verlauf unendlich viele Wertigkeiten besitzen. Ein Aspekt ist die Tatsache, dass Menschen Töne und Bilder nur analog verarbeiten können. Mit analoger Technik werden die von einer Kamera oder von einem Mikrofon direkt in elektrische Spannung umgewandelten Bild- bzw. Tonsignale bearbeitet. Meist werden beiden Techniken (Analogtechnik und Digitaltechnik) kombiniert, da auch die Digitaltechnik viele Vorteile aufweist.

Typische Bauelemente der Analogtechnik sind u.a. Verstärker, Filter, Gleichrichter, Mischer. Für industrielle Spezialanwendungen (Funkgeräte in Polizeiautos, Luft- und Raumfahrttechnik u.a.) werden weiterhin analoge Schaltkreise verwendet.

Anwendungsfelder der Analogtechnik:

  • Uhren
  • HiFi Verstärker
  • Quecksilberthermometer
  • Rundfunk (UKW, MW, LW)
  • Fotoapparate, Spiegelreflexkameras
  • Plattenspieler für Schallplatten aus Vinyl
  • Schaltungstechnik für Märklin-Eisenbahnen
  • Zeiger-Messinstrumente und analoge Sensoren
  • Funkgeräte bei Blaulichtorganisationen (Polizei, Rettung, Feuerwehr)
  • Gitarrenverstärker zur Verstärkung des Klanges einer elektrischen Gitarre
  • Analog betreibbare Funkgeräte für diverse Auslandseinsätze und Bereiche ohne Sendestation
  • u.a.

 

Siehe auch die Berufe MesstechnikerIn, SensortechnikerIn, SchaltungstechnikerIn und den Lehrberuf E ...

Handgeschicklichkeit (z.B. Reparatur von Geräten), für Tätigkeiten im Vertrieb, zum Teil aber auch in der Entwicklung und im Service sind kommunikative Fähigkeiten und Teamkompetenz erforderlich., Freude an Mathematik (Schaltalgebra, Funktionsgleichungen)

Für Tätigkeiten im Außendienst (z.B. Service) ist darüber hinaus ein hohes Maß an Mobilität und Flexibilität sowie die Bereitschaft zu unregelmäßiger Arbeitszeit unbedingt erforderlich.

Bereiche, die Beschäftigungsmöglichkeiten für ElektronikerInnen bieten u.a. sind Informationstechnologie, Unterhaltungsindustrie, Funktechnik, Messtechnik, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitstechnik und EDV.

Neben industriellen Großbetrieben, die den größten Teil der AbsolventInnen dieser Fachschulen aufnehmen, bieten Mittelbetriebe und spezialisierte Kleinbetriebe Stellen für ElektronikerInnen manchmal auch Handelsbetriebe für entsprechende Produkte. Dazu kommt der Bereich der Kommunikationstechnik (Telefon, Funk, audiovisuelle Medien).

Eine Ausbildung im Fachgebiet Elektronik ermöglicht für Elektronik-IngenieurInnen den Einstieg in das Berufsleben mit einer Vielzahl an traditionellen wie auch innovativen Arbeitsgebieten.

Zunehmend wichtige Bereiche sind Medizintechnik, Lifestyle-Produkte und die Entwicklung von Smart Home Applikationen (z.B. Steuerungen für Licht, Klima, Jalousien).

In Bereich Active and Assisted Living (AAL) können sich ElektronikerInnen mit Fachleuten aus dem Gesundheitsbereich, Informatik und Medizintechnik gemeinsam für Projekte in Forschung und Entwicklung AAL-Programme engagieren. Infos und Positionspapier der AAL Austria auf der Website des bmvit.

Im Bereich der Automation von kognitiven technischen Systemen wird Forschung (in der Robotik und Produktionsplanung) betrieben.

Vgl: Schriftenreihe der Hochschulgruppe für Arbeits- und Betriebsorganisation e.V. (HAB), H. Lödding (Hrsg), Kognitive Produktionssysteme, in Industrie 4.0 - Wie intelligente Vernetzung und kognitive Systeme unsere Arbeit verändern, pdf S. 39

In Zusammenhang mit Industrie 4.0  wird auch von einer vernetzten Produktion aufgrund Cyber-Physischer Systeme im sog. Internet der Dinge gesprochen, in denen sich physische und virtuelle Welt vermischen. Ein cyberphysisches System bezeichnet die Verbindung von informations- und softwaretechnischen Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen. Der Datenaustausch erfolgt in Echtzeit z. B. über das Internet.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ElektronikerIn", dem der Beruf "AnalogtechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Üblicherweise wird eine abgeschlossene technische Ausbildung im Bereich Elektronik, (Technische) Informatik, Nachrichtentechnik, Elektrotechnik, Telekommunikationstechnik (die angeführten Fachgebiete greifen ineinander), Maschinenbau o.Ä. erwartet.

AbsolventInnen einer HTL kann nach 3-jähriger einschlägiger Berufsausübung die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden. Zuständig für die Verleihung ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Elektronik"

Fachschulen

Fachschule für Elektronik (4 Jahre; Braunau, Hollabrunn, Innsbruck, Leonding, Mödling, Rankweil, St. Pölten, Steyr, Wien 10, Wien 22)

Fachschule für Mechatronik (4 Jahre; Haslach an der Mühl)

Fachschule für Mechatronik (mit Betriebspraktikum) (4 Jahre (verkürzte 4. Klasse); Klagenfurt, Lienz)

Fachschule für Berufstätige für Mechatronik (7 Semester; Graz-Gösting, Wien 20)

Berufsbildende höhere Schulen

Höhere Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik (5 Jahre; Hollabrunn, Klagenfurt, Leonding, Pinkafeld, Salzburg, St. Pölten, Steyr, Wien 10, Wien 16, Wien 20)

 

Höhere Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik (5 Jahre);
Schulautonome Vertiefungen:

 

Höhere Lehranstalt für Elektronik (5 Jahre);
Ausbildungsschwerpunkte:

 

Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik (5 Jahre);
Ausbildungsschwerpunkte:

 

Höhere Lehranstalt für Mechatronik (5 Jahre);
Ausbildungsschwerpunkte:

Kollegs

Kolleg/Aufbaulehrgang für Elektronik - Informationstechnologien (4 Semester; Mödling, Rankweil, Wien 10)

Kolleg/Aufbaulehrgang für Elektronik - Netzwerktechnik (4 Semester; Wien 20)

Berufsbildende höhere Schulen (einschließlich Kollegs) für Berufstätige

Höhere Lehranstalt (einschl. Kolleg) für Berufstätige für Elektronik (HTL: 8 Semester, Kolleg: 6 Semester);
Ausbildungsschwerpunkte:

 

Höhere Lehranstalt (einschl. Kolleg) für Berufstätige für Elektrotechnik (HTL: 8 Semester, Kolleg: 6 Semester);
Ausbildungsschwerpunkte:

 

Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Elektronik (8 Semester);
Ausbildungsschwerpunkte:

 

Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Elektrotechnik (8 Semester);
Ausbildungsschwerpunkte:

 

Kolleg für Berufstätige für Elektrotechnik (6 Semester);
Ausbildungsschwerpunkte:

Werkmeisterschulen

Werkmeisterschule für Berufstätige für Mechatronik (4 Semester; Braunau, Braunau, Gmunden, Gunskirchen, Jenbach, Lienz, Linz, Linz, Ried im Innkreis, Salzburg, Salzburg, Steyr, Villach, Wels)

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige - Elektronik (2 Semester; Graz-Gösting, Wien 20)

Vorbereitungslehrgang für Berufstätige - Elektronik und Elektrotechnik (2-4 Semester (je nach Einstiegsvoraussetzungen); Linz, Wien 22)

Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus in Form von Kursen in Bereichen wie Automatisierung (Mess- und Regelungstechnik, Sensortechnik), Kommunikationstechnik, Informationstechnologie u.a.m.

 

Aufstiegsmöglichkeiten für ElektrotechnikerInnen bestehen in der Abteilungsleitung von Bereichen wie Technologiemanagement oder Industrial Engineering. Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sind im Qualitätsmanagement und in der Sicherheitstechnik zu finden.

Auch in Fachbereichen wie Medizin und Biologie ist die Elektronik ein wichtiger Bestandteil. Mit dem darüber hinaus stark expandierenden Bereichen der Telekommunikation und der Computertechnik ergeben sich für ElektronikerInnen interessante Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem in den Ingenieurbereichen als Entwicklungs-, Fertigungs- oder VertriebsingenieurIn. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit der Tätigkeit als selbstständiger Unternehmer und die Gründung von eigenen Betrieben.

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