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EDV-BeraterIn (IT-Consultant)

Berufsbereiche: Informationstechnologie
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 2.040,- bis € 2.390,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

EDV-BeraterInnen versuchen für ihre Kunden optimale Hard- und Software-Lösungen zu finden (das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist „Lösungen“): Es ist dabei von entscheidender Bedeutung, dass die EDV-BeraterInnen die bestehende Situation schnell und richtig erfassen und davon ausgehend eine funktionale Lösung schaffen können. Dabei gilt es zuerst gemeinsam mit den Auftraggebern die bisher bestehende betriebliche Organisationsform zu analysieren. Mittels eines Schemas werden geeignete EDV-Programme ausgewählt und an die speziellen Probleme der Kunden angepasst. Bestehen für spezifische Aufgaben noch keine für die Aufgabe geeigneten Programmteile, erstellen ProgrammiererInnen neue Anwendungsprogramme.

SystemberaterInnen, stellen für Kunden die den Ansprüchen entsprechenden Computersysteme zusammen und passen deren Betriebssysteme sowie Standardprogrammpakete an die jeweiligen spezifischen Bedürfnisse an. On-Line-BeraterInnen, Hot-Line-BeraterInnen, Help-Desk-Supervisor (EDV) beraten und betreuen die KundInnen von EDV-Betrieben bei Problemen, wobei die Tätigkeit von rein telefonischer Beratung („Hot-Line“) bis hin zur Servicetechnik reichen kann; die Beratung kann sich ebenso auf den Hardware- wie auf den Software-Bereich beziehen. Ein erweiterter Aufgabenbereich kann auch die Systemberatung und Wirtschaftsberatung umfassen (Analyse, Erarbeiten von Lösungsvorschlägen und Implementierung von kundenspezifischen EDV-Lösungen). Das Aufgabenspektrum kann jede Form der Unterstützung der End-User bei technischen und applikationsbedingten Problemen sein. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen z.B. zu Help-Desk-Supervisors, deren Aufgabe z.B. die Organisation und Koordination aller Aktivitäten zur Unterstützung der lokalen Anwender umfassen kann.

Ein verwandter Berufsbereich dazu ist die EDV-Schulung (EDV- Schulungspersonal): Personen, die mit EDV-Schulungen betraut sind arbeiten vor allem bei EDV-Betrieben (Schulungen für Kunden), bei Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie in Großbetrieben (betriebsinterne Schulungen für MitarbeiterInnen).

Betriebsinternes Schulungspersonal ist vorwiegend mit Aufgaben der Mitarbeiterschulung, aber auch mit der Organisation und Dokumentation der internen Applikationen betraut.

EDV-BeraterInnen versuchen für ihre Kunden optimale Hard- und Software-Lösungen zu finden (das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist „Lösungen“): Es ist dabei von entscheidender Bedeutung, dass die EDV-BeraterInnen die bestehende Situation schnell und richtig erfassen und davon ausgehend eine funktionale Lösung schaffen können. Dabei gilt es zuerst gemeinsam mit den Auftraggebern die bisher bestehende betriebliche Organisationsform zu analysieren. Mittels eines Schemas werden geeignete EDV-Programme ausgewählt und an die speziellen Probleme der Kunden angepasst. Bestehen für spezifische Aufgaben noch keine für die Aufgabe geeigneten Programmteile, erstellen ProgrammiererInnen neue Anwendungsprogramme.

SystemberaterInnen, stellen für Kunden die den Ansprüchen entsprechenden Computersysteme zusammen und passen deren Betriebssysteme sowie Standardprogrammpakete an die jeweiligen spezifischen Bedürfnisse an. On-Line-BeraterInnen, Hot-Line-BeraterInnen, Help-Desk-Supervisor (EDV) beraten und betreuen die KundInnen von EDV-Betrieben bei Problemen, wobei die Tätigkeit von rein telefonischer Beratung („Hot-Line“) bis hin zur Servicetechnik reichen kann; die Beratung kann sich ebenso auf den Hardware- wie auf den Software-Bereich beziehen. Ein erweiterter Aufgabenbereich kann auch die Systemberatung und Wirtschaftsberatung umfassen (Analyse, Erarbeiten von Lösungsvorschlägen und Implementierung von kundenspezifischen EDV-Lösungen). Das Aufgabenspektrum kann jede Form der Unterstützung der End-User bei technischen und applikationsbedingten Problemen sein. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen z.B. zu Help-Desk-Supervisors, deren Aufgabe z.B. die Organisation und Koordination aller Aktivitäten zur Unterstützung der lokalen Anwender umfassen kann.

Ein verwandter Berufsbereich dazu ist die EDV-Schulung (EDV- Schulungspersonal): Personen, die mit EDV-Schulungen betraut sind arbeiten vor allem bei EDV-Betrieben (Schulungen für Kunden), bei Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie in ...

Als Zugangsqualifikation für Berufe im EDV-Bereich wird in der Regel eine Kombination einer HTL-Ausbildung mit Berufspraxis (Erfahrung in der Planung und Durchführung von Hardware- und Software-Installationen) gefordert. Profunde Kenntnisse im EDV-Software-Bereich (Betriebssysteme, Büro-Anwendungen) sind obligatorisch. Spezialkenntnisse für den Bereich Datenbankentwicklung und -management sind z.B. Oracle Datenbankprogrammierung, Access-Datenbankprogrammierung, SQL-Programmierung, PHP-Abfragen, alle Arten von Internet-Applikationen sowie kompetentes Arbeiten mit allen gängigen Betriebssystemen.

Wichtige Voraussetzungen für berufliche Tätigkeit im EDV-Bereich sind logisch-analytisches Denken sowie technisches Verständnis; darüber hinaus sind sprachlich-kommunikative Fähigkeiten für den Umgang mit Kunden (Beratung, Service) sowie Repräsentations- und Verkaufsqualitäten (Verkauf, Messepräsentationen u.ä.) erforderlich. Wichtige weitere berufliche Anforderungen sind Kreativität, die Fähigkeit, Situationen präzise erfassen und für unterschiedlichste Aufgaben Lösungen finden zu können. Genauigkeit und Präzision sind insbesondere für Dokumentationsaufgaben erforderlich. Wichtiges weiteres berufliches Kriterium ist Teamfähigkeit. Berufsanforderungen und Zugangsvoraussetzungen sind Einsatzbereitschaft, hohe Motivation, soziale Kompetenz in Kombination mit Teamfähigkeit, gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten sowie sehr gute Englischkenntnisse (da die Fachkommunikation so gut wie ausschließlich in Englisch erfolgt). Auf Grund des rasanten Fortschrittes ist darüber hinaus permanente Anpassung des Wissensstandes an aktuelle Entwicklungen unumgänglich.

Durch die große Verbreitung von EDV und den hohen Stellenwert von Betriebsorganisation bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten für EDV-Personal in allen Wirtschaftsbereichen und Betrieben jeder Größenordnung. Spezielle Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen darüber hinaus vor allem bei Datenverarbeitungsbetrieben, Computerhandelsgesellschaften, EDV- und Betriebsberatungsfirmen sowie in Rechenzentren. Darüber hinaus finden EDV-SpezialistInnen bei großen Wirtschaftsunternehmen, im Banken- und Versicherungsbereich, an Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und Forschungsstellen Beschäftigung.

Je nach beruflicher Ausrichtung und Schwerpunktsetzung bestehen darüber hinaus auch Möglichkeiten zu noch weitergehender Spezialisierung und daraus resultierender beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten: Beispiele sind Tätigkeiten im Bereich Qualitätsmanagement, Datensicherung, Fuzzy Logic, Neuronale Netzwerke, Lokale und Globale Netze, speicherprogrammierbare Steuerungen u.v.a.m.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "IT-Consultant (m/w)", dem der Beruf "EDV-BeraterIn (IT-Consultant)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Typische Ausbildungswege für diesen Bereich bieten technische Schulen (v.a. Eletronik, Elektrotechnik) sowie eine Vielzahl an Schulen, die in Bereichen der Informationstechnologie ausbilden. Das Sepktrum hier ist sehr groß und umfasst auch Bereiche wie Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation sowie spezifische Fachbereiche der IT, wie Softwareentwicklung. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten z.B. Aufbaulehrgänge, Studienberechtigungsprüfungen, Meister- und Werkmeisterprüfungen. Darüber hinaus besteht - je nach Bildungsabschluss die Möglichkeit für Berufstätige - einer Höhere Lehranstalt für Berufstätige oder ein Kolleg für Berufstätige zu besuchen. Für FachschulabsolventInnen sowie sonstige Personen, die auf Grund ihres Bildungsabschlusses über keine Studienberechtigung verfügen, besteht die Möglichkeit eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung abzulegen. Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Besuch aller Ausbildungsmöglichkeiten, die ab Maturaniveau angeboten werden, die Studienberechtigungsprüfung führt zu eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Faches oder Bereichs: Ab Maturaniveau stehen prinzipiell alle Bachelorstudien und Diplomstudien, die an öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen angeboten werden offen (für einige Studienrichtungen sind allerdings Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Zum Besuch von Fachhochschul-Studiengängen sind grundsätzlich auch für Personen mit abgeschlossener Fachschul- oder Lehrberufsausbildung berechtigt (allerdings ist in der Regel ein erweitertes Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Ergänzend ist auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen.

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten so z.B. Universitätsstudien wie Informatik, Informationsmanagement, Angewandte Informatik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik, Technische Mathematik u.a.m. Fachhochschul-Studiengänge bieten ein umfangreiches Angebot in unterschiedlichen Bereichen der EDV, der IT- und Computertechnik, der Hardware- und Softwaretechnik, der Internet- und Kommunikationstechnologie sowie im Bereich Design und Multimedia. Weitere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen in den Bereichen Mobilkommunikation und Telekommunikation.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten in Bereichen wie Software-Engineering, E Commerce u.a.m Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil betriebsintern angeboten, große Bedeutung kommt darüber hinaus Kursen und Schulungen für Postgraduierte der technischen Hochschulen sowie Veranstaltungen der Ingenieursvereinigungen zu. Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten im Bereich der EDV sind vielfältig, stellvertretend mögen hier nur z.B. Netzwerktechnik, AI-Bereich, Datensicherheits- und Qualitätstechnik usw. genannt sein.

Aufstiegsmöglichkeiten für EDV-SpezialistInnen bestehen z.B. in Abteilungsleitungsfunktionen; berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten z.B. Bereiche wie Technologiemanagement oder Industrial Engineering. Mit mehrjähriger beruflicher Vorerfahrung sowie einem hohen Maß an Erfahrung, Reisebereitschaft und Belastbarkeit ist auch der Aufstieg zur/zum ProjektleiterIn möglich. Gängige Berufsbezeichnungen für fortgeschrittene oder leitende Funktionen im EDV-Bereich sind z.B. System Engineer, Technical Support SpezialistIn, Senior-BeraterInnen u.a.m.

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