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StarkstromtechnikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.060,- bis € 2.480,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

1866 entdeckte Werner von Siemens das dynamoelektrische Prinzip. Die Dynamomaschine war das Fundament der modernen Elektrotechnik bzw. Starkstromtechnik (1875). Die Starkstromtechnik gliedert sich hauptsächlich in die Bereiche Energietechnik und Antriebstechnik.

Tätigkeitsmerkmale

Starkstromtechnik* bietet die Grundlage, um elektrische Energie in großen Mengen zu erzeugen, umzuwandeln, zu speichern und zu verteilen.

TechnikerInnen sind verantwortlich für die Montage, Insandsetzung, Wartung und Kontrolle der entsprechenden Leitungen, Anlagen und Komponenten sowie für deren Betriebssicherheit. Sie betreuen unterschiedliche Projekte – von der Planung bis hin zur Durchführung und Abnahme.

Sie montieren Anlagen zur Energieversorgung (Heizung, Beleuchtung, Aufzüge) für Gebäude, Gewerbebauten und Außenanlagen (z.B. Straßenbeleuchtung). Ebenso befassen sie sich mit dem Bau, der Wartung und Instandhaltung von Schaltanlagen, Umspannwerken, Transformatoren und Freileitungen.

ElektrotechnikerInnen ermitteln, welche Anforderungen und Bestimmungen die elektrischen Anlagen und Stromversorgungssysteme erfüllen sollen. Dann erarbeiten sie entsprechende Lösungsvorschläge, z.B. für Kraftwerke, Schienenfahrzeuge, Seilbahnen, Straßenbahnen und Verkehrsanlagen Sie bauen auch Anlagen zur Stromversorgung für die Industriebetriebe sowie für Luftfahrt- und Automobilunternehmen. Einige typische Tätigkeiten Überblick:

  • Montieren und warten von Elektroanlagen im Außenbereich
  • Entwerfen von Schaltanlagen für Verteilnetze
  • Installieren von Blitzschutzanlagen, Batterieanlagen und Photovoltaikanlagen
  • Netzanschlüsse: Verlegen der Kabelleitung und verbinden mit der Schaltanlage
  • Warten und prüfen von Erdungsanlagen und Notstromversorgungsanlagen
  • Netz- und Oberschwingungsanalysen um Ursachen für Störungen zu ermitteln
  • Elektrische Ausrüstung von Turbinen und Generatoren (z.B. für Kraftwerke)
  • Überwachen und Prüfen von Transformatoren und Schaltanlagen
  • Prüfen von Sicherheitsabschaltungen und Notbeleuchtungen (z.B. im Krankenhaus)
  • Nachrüsten von elektrischen Schutzeinrichtungen (Buchholz-Schutzrelais)
  • Umrüsten von Transformatoren auf berührungssichere Steckdurchführungen

 

Dabei berücksichtigen sie auch Fragen zur Sicherheitstechnik und zu gesetzlichen Bestimmungen und Normen.

Siehe auch den Kernberuf ElektrotechnikerIn, AntriebstechnikerIn oder LeistungselektronikerIn.

 

*Dagegen dient die Schwachstromtechnik dazu, Nachrichten zu übermitteln (Nachrichtentechnik). Anwendungen sind z.B. Brandmeldeanlagen, Einbruchsicherungen, Systeme für die Videoüberwachung und zur Telekommunikation.

Starkstromtechnik* bietet die Grundlage, um elektrische Energie in großen Mengen zu erzeugen, umzuwandeln, zu speichern und zu verteilen.

TechnikerInnen sind verantwortlich für die Montage, Insandsetzung, Wartung und Kontrolle der entsprechenden Leitungen, Anlagen und Komponenten sowie für deren Betriebssicherheit. Sie betreuen unterschiedliche Projekte – von der Planung bis hin zur Durchführung und Abnahme.

Sie montieren Anlagen zur Energieversorgung (Heizung, Beleuchtung, Aufzüge) für Gebäude, Gewerbebauten und Außenanlagen (z.B. Straßenbeleuchtung). Ebenso befassen sie sich mit dem Bau, der Wartung und Instandhaltung von Schaltanlagen, Umspannwerken, Transformatoren und Freileitungen.

ElektrotechnikerInnen ermitteln, welche Anforderungen und Bestimmungen die elektrischen Anlagen und Stromversorgungssysteme erfüllen sollen. Dann erarbeiten sie entsprechende Lösungsvorschläge, z.B. für Kraftwerke, Schienenfahrzeuge, Seilbahnen, Straßenbahnen und Verkehrsanlagen Sie bauen auch Anlagen zur Stromversorgung für die Industriebetriebe sowie für Luftfahrt- und Automobilunternehmen. Einige typische Tätigkeiten Überblick:

  • Montieren und warten von Elektroanlagen im Außenbereich
  • Entwerfen von Schaltanlagen für Verteilnetze
  • Installieren von Blitzschutzanlagen, Batterieanlagen und Photovoltaikanlagen
  • Netzanschlüsse: Verlegen der Kabelleitung und verbinden mit der Schaltanlage
  • Warten und prüfen von Erdungsanlagen und Notstromversorgungsanlagen
  • Netz- und Oberschwingungsanalysen um Ursachen für Störungen zu ermitteln
  • Elektrische Ausrüstung von Turbinen und Generatoren (z.B. für Kraftwerke)
  • Überwachen und Prüfen von Transformatoren und Schaltanlagen
  • Prüfen von Sicherheitsabschaltungen und Notbeleuchtungen (z.B. im Krankenhaus)
  • Nachrüsten von elektrischen Schutzeinrichtungen (Buchholz-Schutzrelais)
  • Umrüsten von Transformatoren auf berührungssichere Steckdurchführungen

 

Dabei berücksichtigen sie auch Fragen zur Sicherheitstechnik und zu gesetzlichen Bestimmungen und Normen.

Siehe auch den Kernberuf ...

Für die Grundlagen in der Ausbildung: Freude an Mathematik, Naturwissenschaft und Technik (Physik, Schaltungstechnik, darstellende Geometrie).

Für viele Aufgaben ist das Verständnis nötig, wie komplexe mechatronische Systeme (Elektronik, Mechanik und Software) funktionieren.

  • Interesse für Elektrotechnik, Messtechnik und regelungstechnische Themenstellungen
  • Abstraktionsvermögen: Zur Modellbildung für Lösungskonzepte
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Belastbarkeit (Montage schwerer Gegenstände)
  • Manchmal ist rasche Reaktionsfähigkeit, Schwindelfreiheit und Gleichgewichtsgefühl nötig: Arbeiten auf Leitern und Laufstegen an Großanlagen
  • Umgang mit Softwaretools: Simulationen, Statistik, Planerstellung
  • Weiterbildungsbereitschaft: Neue Technologien, rechtliche Aspekte

 

In Jobausschreibungen werden manchmal REFA-Kenntnisse vorausgesetzt, Infos auf Refa-austria.at Englischkenntnisse sind ebenfalls von Vorteil.

AbsolventInnen finden Beschäftigung in Elektrizitätsversorgungsunternehmen, Transport- und Fördereinrichtungen, in der Automobilbranche, Luftfahrt- oder Raumfahrttechnik sowie im Telekommunikationsbereich.

Aufgabenbereiche: Projektierung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebsetzung von elektrischen Anlagen, Service, Wartung und Vertrieb, Programm- und Systementwicklung für Steuerungen, Regelungen sowie Automatisierungs- und industrielle Prozessleitsysteme.

Sie sorgen für die optimale Energieverteilung und für das Zusammenwirken sämtlicher Komponenten. Sie nutzen spezielle Software (z.B. Auto CAD-Systeme) und erstellen komplette Planungszeichnungen, Ausführungs- und Revisionspläne.

Sie führen Kurzschlussstromberechnungen zur korrekten Dimensionierung von Starkstromanlagen durch. Das ist wichtig, um möglichen Störungen frühzeitig entgegenzuwirken. Im Zuge von Lichtberechnungen beachten sie z.B. (störende) Reflektionseigenschaften von Oberflächen.

Auch in Verkauf, Vertrieb und Marketing sowie Beratung und Service können ElektrotechnikerInnen arbeiten.

Elektronik gilt als Innovations-Lokomotive für andere technische Fachgebiete wie z.B. Maschinenbau, Energietechnik und Umwelttechnik dar. Aber auch in Fachbereichen wie Medizin und Biologie ist die Elektronik ein wichtiger Bestandteil.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ElektroenergietechnikerIn", dem der Beruf "StarkstromtechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine Ausbildung im Bereich Elektronik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik oder Mechatronik mit Schwerpunkt Energietechnik, Leistungselektronik oder industrielle Elektronik dient als Grundlage für diesen Beruf.

Wichtig sind Kenntnisse im Bereich Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, Frequenztechnik, Halbleiter- und Schalttechnik, Mess- und Regeltechnik.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Universitäten und Fachhochschulen bieten Lehrgäne und Studiengänge wie etwa das Bachelorstudium "Elektrotechnik dual (Wahlfach Energietechnik) mit einer praktischen Berufsausbildung in einem Unternehmen. Anstellung in einem Partnerunternehmen ab dem 3. Semester; Infos an der FH Vorarlberg". Die FH Oberösterreich führt den Studiengang Energy Informatics (IT-Lösungen für Smart Grids, Smart City Infrastrukturen und die Energieversorgung realisieren).

Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus in Form von Kursen in Bereichen wie etwa Automatisierung (Mess- und Regelungstechnik, Sensortechnik), Kommunikationstechnik und Informationstechnologie.

Eine Ausbildung im Fachgebiet Elektronik ermöglicht den Einstieg in das Berufsleben mit einer Vielzahl an traditionellen wie auch innovativen Arbeitsgebieten.

Engagierte TechnikerInnen können eine Position als EntwicklungsingenieurIn oder ProduktprüferIn, BetriebselektrikerIn, SicherheitstechnikerIn bzw. AbnahmentechnikerIn anstreben. Diese sind in der Industrie, im Forschungs- und Entwicklungslabor eines Institutes tätig oder mit der Erstellung von Produktdatenblättern betraut. Produktprüfungen finden in sämtlichen Bereichen statt (Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Fahrassistenzgeräte, Robotik etc.)

Es besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen des reglementierten Gewerbes der Handwerke in Ingenieurbüros (Beratende IngenieurInnen) oder Unternehmensberatung und -organisation. Nähere Infos bietet z.B. Wirtschaftskammer Österreich WKO.

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