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DiplomierteR Gesundheits- und KrankenpflegerIn (Kinder- und Jugendlichenpflege)

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (Kinder- und Jugendlichenpflege) pflegen kranke und pflegebedürftige Kinder und Jugendliche und führen bestimmte medizinisch-diagnostische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen durch. Auch die Pflege und Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen sowie die Wochenbettpflege, d.h. die Pflege von Müttern nach der Geburt, gehört zu ihren Aufgaben.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (Kinder- und Jugendlichenpflege) erheben den Pflegebedarf und planen und organisieren den gesamten Pflegeprozess. Sie führen pflegerische Maßnahmen durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der PatientInnen und unterstützen bei alltäglichen Tätigkeiten. Im Bereich der medizinischen Diagnostik und Therapie verabreichen sie nach ärztlicher Anordnung, aber eigenverantwortlich z.B. Medikamente, Infusionen oder Injektionen. Sie nehmen z.B. Blut ab, legen Magensonden, setzen Katheter, entfernen Drainagen, Nähte und Wundverschlussklammern, legen Verbände an und bedienen medizinisch-technische Überwachungsgeräte. Während der gesamten Betreuung arbeiten sie mit anderen Gesundheitsberufen, mit Sozialberufen sowie anderen Berufen zusammen.

Bei ihrer Tätigkeit auf einer Geburtsstation erfüllen Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (Kinder- und Jugendlichenpflege) alle pflegerischen Aufgaben für die Säuglinge (z.B. Kontrolle der Körpertemperaturmessung, Kontrolle der Nahrungsaufnahme). Sie betreuen auch die Mütter der Neugeborenen, wobei sie diese z.B. beim Stillen beraten und ihnen Tipps für die Babypflege geben. Mitunter führen sie selbst die Pflege der Babys durch (Waschen, Wickeln).

Bei der stationären Aufnahme eines Kindes führen sie zunächst ein Aufnahmegespräch mit den Eltern, um sich über die besonderen Ess-, Schlaf- und Lebensgewohnheiten des Kindes zu informieren. Sie treffen alle organisatorischen Vorbereitungen, damit die Kinder während des Aufenthaltes im Krankenhaus ihre gewohnten Verhaltensweisen so wenig wie möglich aufgeben müssen. Sie spielen und reden mit den Kindern und Jugendlichen und versuchen, die Ängste vor der Krankheit, den Untersuchungen und den Behandlungen abzubauen und ihnen die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen. Sie halten engen Kontakt zu den Eltern bzw. Bezugspersonen der Kinder und haben eine wichtige Funktion als MittlerInnen zu den behandelnden Ärzten/Ärztinnen. Sie informieren die Eltern und jungen PatientInnen über Krankheitsvorbeugung und Gesundheitsförderung und bieten in Gesprächen psychosoziale Unterstützung. Weiters zeigen sie den Eltern und den Kindern, wie sie bestimmte Behandlungen selbst durchführen können, z.B. selbstständig den Verband wechseln oder bei Diabetes sich selbst Insulinspritzen verabreichen. In einem Entlassungsgespräch erklären sie den Eltern, wie diese die Pflege bestmöglich fortsetzen können. Sie bereiten die Kinder und Jugendlichen sowie die Angehörigen auf die Entlassung vor, informieren über eine eventuell notwendige Weiterbetreuung oder stellen Kontakte zu Selbsthilfegruppen her.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (Kinder- und Jugendlichenpflege) begleiten die Ärzte/Ärztinnen bei den Visiten und assistieren ihnen auch, z.B. bei Blutabnahmen oder beim Anlegen von Verbänden; einfachere Verbände legen sie selbst an. Sie teilen die ärztlich verordneten Medikamente aus, helfen den Kindern bei deren Einnahme und überwachen die Einhaltung von Diätvorschriften. Weiters sorgen sie für die Grundpflege der Kinder. Große Bedeutung kommt auch der ständigen Krankenbeobachtung zu, die insbesondere bei jüngeren Kindern große Verantwortung mit sich bringt, da diese oft nicht ausreichend über ihre Beschwerden Auskunft geben können. Eine wichtige Aufgabe ist schließlich auch die genaue Dokumentation der Pflege.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (Kinder- und Jugendlichenpflege) pflegen kranke und pflegebedürftige Kinder und Jugendliche und führen bestimmte medizinisch-diagnostische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen durch. Auch die Pflege und Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen sowie die Wochenbettpflege, d.h. die Pflege von Müttern nach der Geburt, gehört zu ihren Aufgaben.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (Kinder- und Jugendlichenpflege) erheben den Pflegebedarf und planen und organisieren den gesamten Pflegeprozess. Sie führen pflegerische Maßnahmen durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der PatientInnen und unterstützen bei alltäglichen Tätigkeiten. Im Bereich der medizinischen Diagnostik und Therapie verabreichen sie nach ärztlicher Anordnung, aber eigenverantwortlich z.B. Medikamente, Infusionen oder Injektionen. Sie nehmen z.B. Blut ab, legen Magensonden, setzen Katheter, entfernen Drainagen, Nähte und Wundverschlussklammern, legen Verbände an und bedienen medizinisch-technische Überwachungsgeräte. Während der gesamten Betreuung arbeiten sie mit anderen Gesundheitsberufen, mit Sozialberufen sowie anderen Berufen zusammen.

Bei ihrer Tätigkeit auf einer Geburtsstation erfüllen Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (Kinder- und Jugendlichenpflege) alle pflegerischen Aufgaben für die Säuglinge (z.B. Kontrolle der Körpertemperaturmessung, Kontrolle der Nahrungsaufnahme). Sie betreuen auch die Mütter der Neugeborenen, wobei sie diese z.B. beim Stillen beraten und ihnen Tipps für die Babypflege geben. Mitunter führen sie selbst die Pflege der Babys durch (Waschen, Wickeln).

Bei der stationären Aufnahme eines Kindes führen sie zunächst ein Aufnahmegespräch mit den Eltern, um sich über die besonderen Ess-, Schlaf- und Lebensgewohnheiten des Kindes zu informieren. Sie treffen alle organisatorischen Vorbereitungen, damit die Kinder während des Aufenthaltes im Krankenhaus ihre gewohnten Verhaltensweisen so ...

Freude am Umgang mit Menschen, Interesse an menschlichen und sozialen Problemen, Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe, Geduld, soziale Kompetenz, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, körperliche und psychische Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Vertrauenswürdigkeit, rasches Auffassungs- und Reaktionsvermögen, Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung, Bereitschaft zu Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit.

Folgende Voraussetzungen sind zur Erfüllung der Berufspflichten nachzuweisen:
* körperliche und geistige Eignung
* Vertrauenswürdigkeit
* soziale Kompetenz
* erfolgreiche Absolvierung von mindestens 10 Schulstufen
* perfekte Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Siehe die Hinweise zum Thema "Berufsbezeichnung" und "Berufspflichten" auf der Internetseite des Berufsverbandes "Kinderkrankenpflege" unter kinderkrankenpflege.at.

Die Kinder- und Jugendlichenpflege kann freiberuflich ausgeübt werden oder im Dienstverhältnis zu einer Krankenanstalt oder zu sonstigen, unter ärztlicher oder pflegerischer Leitung oder Aufsicht stehenden Einrichtungen, die der Vorbeugung, Feststellung oder Heilung von Krankheiten oder der Betreuung pflegebedürftiger Kinder/Jugendlicher dienen zu freiberuflichen Ärzten, zu Einrichtungen oder Gebietskörperschaften, die Hauskrankenpflege anbieten oder zu einer physischen Person.

Die Hauptarbeitsbereiche sind intra- und extramurale Einrichtungen für Kinder und
Jugendliche. Die Pflege und Betreuung in der Kinder- und Jugendlichenpflege wird rund um die Uhr gewährleistet.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Dipl. KinderkrankenpflegerIn", dem der Beruf "DiplomierteR Gesundheits- und KrankenpflegerIn (Kinder- und Jugendlichenpflege)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Gesundheits- und Krankenpflegeberufe dürfen in Österreich nur nach Maßgabe des Bundesgesetzes ausgeübt werden.

Mit der Novelle des GuKG im Jahr 2016 wurden die Berufsbilder in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen aktualisiert. Die neue dreistufige Aufteilung bietet ein Berufsbild mit neugestaltetem Kompetenzbereich des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege.

Spezielle Grundausbildung an einer Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege
Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege nach Absolvierung einer Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege
Verkürzte Ausbildung für PflegefachassistentInnen und PflegeassistentInnen (vormals: PflegehelferInnen)
Verkürzte Ausbildung für Hebammen

Stand: 2016. Vgl. Website des Bundesministeriums für Gesundheit unter Dipl. Kinderkrankenschwester/-pfleger.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Gesundheits- und Krankenpflege (Diplomierte Berufe)"

Fachschulen

 

  • Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege (Dauer: 3 Jahre; Aufnahmebedingungen: Mindestalter 17 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe oder vollendetes 18. Lebensjahr und entsprechende Allgemeinbildung, gesundheitliche Eignung, Vertrauenswürdigkeit; Standorte: Amstetten; Bad Ischl; Bad Radkersburg; Baden; Braunau; Bregenz; Feldkirch; Frauenkirchen; Freistadt; Frohnleiten; Gmunden; Graz; Hall; Hollabrunn; Horn; Innsbruck; Kirchdorf; Klagenfurt; Krems an der Donau; Kufstein; Leoben; Lienz; Linz; Mistelbach; Neunkirchen; Oberwart; Reutte; Ried im Innkreis; Rohrbach; Salzburg; Scheibbs; Schwarzach; Schwaz; St. Johann; St. Pölten; Steyr; Stockerau; Stolzalpe; Tulln; Villach; Vöcklabruck; Wels; Wien - 12 Standorte; Wiener Neustadt; Zams; Zell/See; Zwettl).
  • Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege (Dauer: 3 Jahre; Voraussetzung: erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe; Standorte: Graz; Innsbruck; Klagenfurt; Leoben; Linz; Salzburg; 1090 Wien).
  • Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege (Dauer: 3 Jahre; Voraussetzung: Mindestalter 18 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe oder Lehrabschlussprüfung; Standorte: Graz; Hall in Tirol; Klagenfurt; Linz; Mauer bei Amstetten; Rankweil; Salzburg; Tulln; Villach; 1140 Wien; Ybbs an der Donau).
  • Hebammenakademie: Die Ausbildung findet vorwiegend an Fachhochschulen statt. (Dauer: 3 Jahre; Voraussetzung: Reifeprüfung oder Studienberechtigung oder Krankenpflegediplom; Standorte: Klagenfurt; Linz).
  • Schule für den medizinisch-technischen Fachdienst (Dauer: 2,5 Jahre; Voraussetzung: Mindestalter 17 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe, gesundheitliche Eignung, Unbescholtenheit; Standorte: Gmünd; Graz; Innsbruck; Mödling; St. Pölten; 1090 Wien).
  • Schule für Pflegehilfe (Dauer: 1 bis 2 Jahre; Voraussetzung: Mindestalter 17 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe; Standorte: Rohrbach; Graz; 1130 Wien).

 

Fort- und Weiterbildungen dienen zur Vertiefung bzw. zur Erweiterung der erworbenen fachlichen Kompetenz. Für die Beurteilung von Pflegesituationen und das darauf entsprechende Reagieren ist fundiertes Fachwissen unerlässlich.

Beispiele: Arbeitsmedizin, Forschungsmanagement, Führungsaufgaben (Leitendes Personal, Stationsleitung), Gesundheitswissenschaft, Hauskrankenpflege, Herzerkrankungen, Hygienefachkraft, Intensivpflege, Kontinenz- und Stomaberatung, Laktationsberatung, Lehre (Lehrendes Personal), Nierenersatztherapie, Onkologie, Operationsbereich, Osteopathie, Pflegeberatung, Pflegemanagement, Psychosoziale Beratung, Sozialmedizin, Sterilgutversorgung u.a.m.

Sonderausbildungen vermitteln theoretische und praktische Kenntnisse und
Fertigkeiten für Spezialaufgaben: Z.B
* Intensiv- und Anästhesiepflege
* Pflege bei Nierenersatztherapie
* im Operationsbereich
* Krankenhaushygiene
* Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

Spezifische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Dipl. Pflegepersonal bieten neben Kursen der Dienstgeber (z.B. Gemeinden) und des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes vor allem Universitätslehrgänge für leitendes und lehrendes Personal sowie im Bereich von Gesundheits- und Sozialmanagement, Krankenhausmanagement sowie Gesundheitspädagogik.

FH: Z.B. European Health Economics & Management (MA) am MCI. Gesundheits- und Krankenpflege (BSc, 6 Semester) in Wien, Wr. Neustadt, Krems, Burgenland, St. Pölten, Salzburg, Innsbruck.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Funktionen im Gesundheitsmanagement, in Lehrfunktionen sowie in Positionen des leitenden Gesundheits- und Pflegepersonals, z.B. Stationsleitung (Weiterbildung), Pflegedienstleitung, DirektorIn des Pflegedienstes, LehrerIn für Gesundheits- und Krankenpflege DirektorIn der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege u.Ä. Für die Ausübung bestimmter Tätigkeiten ist die Sonderausbildung verpflichtend vorgeschrieben. Vgl. Website Kinderkrankenpflege.at.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Gesundheit, Fitness, Wellness (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Pflege- und Betreuungsberufe, Seite 98
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