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DiplomierteR Gesundheits- und KrankenpflegerIn (Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) pflegen und betreuen Menschen mit psychischen und neurologischen Erkrankungen und führen bestimmte medizinisch-diagnostische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen durch. Im Rahmen der Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung wirken sie an Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der psychischen Gesundheit mit.

Zu ihren PatientInnen gehören Menschen mit akuten und chronischen psychischen Störungen, Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen (z.B. Alkohol- und Drogensucht), geistig abnorme Rechtsbrecher, Menschen mit Intelligenzminderung sowie Menschen mit neurologischen Erkrankungen und den sich daraus ergebenden psychischen Begleiterkrankungen.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) haben die Gesamtverantwortung für den Pflegeprozess; sie planen die Pflegemaßnahmen und führen diese durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der PatientInnen und unterstützen und fördern die Aktivitäten ihres täglichen Lebens. Ein wesentlicher Aspekt der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege ist die Auseinandersetzung mit dem Verhalten und den Reaktionen der PatientInnen im Sinne einer psychosozialen Betreuung. Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) beobachten und dokumentieren das Verhalten der PatientInnen, z.B. ihre Anteilnahme am Tagesgeschehen, das soziale Verhalten gegenüber MitpatientInnen und Pflegepersonal, die körperliche Verfassung, das Auftreten akuter Krankheitssymptome (z.B. Halluzinationen oder Krampfzustände) sowie die Wirkung von Medikamenten.

Im Bereich der medizinischen Diagnostik und Therapie verabreichen diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) nach ärztlicher Anordnung, aber eigenverantwortlich z.B. Medikamente, Infusionen oder Injektionen und bedienen medizinisch- technische Überwachungsgeräte.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) arbeiten als Teil eines Versorgungsteams mit Fachkräften aus verschiedenen anderen Gesundheitsberufen, mit Sozialberufen sowie anderen Berufen zusammen, wie z.B. Ärzten/Ärztinnen, Psychotherapeuten/-therapeutinnen, klinischen Psychologen/Psychologinnen, SozialarbeiterInnen oder Juristen/Juristinnen. Sie planen und organisieren z.B. Arbeits- und Beschäftigungsprogramme, Freizeitaktivitäten und Ausgänge, an denen sie selbst auch teilnehmen, und fördern so die körperlichen, geistigen, sozialen und lebenspraktischen Fähigkeiten der PatientInnen. Sie bereiten die PatientInnen auf die Entlassung vor, informieren über eine eventuell notwendige Weiterbetreuung oder stellen Kontakte zu Selbsthilfegruppen her.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) pflegen und betreuen Menschen mit psychischen und neurologischen Erkrankungen und führen bestimmte medizinisch-diagnostische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen durch. Im Rahmen der Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung wirken sie an Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der psychischen Gesundheit mit.

Zu ihren PatientInnen gehören Menschen mit akuten und chronischen psychischen Störungen, Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen (z.B. Alkohol- und Drogensucht), geistig abnorme Rechtsbrecher, Menschen mit Intelligenzminderung sowie Menschen mit neurologischen Erkrankungen und den sich daraus ergebenden psychischen Begleiterkrankungen.

Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) haben die Gesamtverantwortung für den Pflegeprozess; sie planen die Pflegemaßnahmen und führen diese durch, beobachten und überwachen den Gesundheitszustand der PatientInnen und unterstützen und fördern die Aktivitäten ihres täglichen Lebens. Ein wesentlicher Aspekt der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege ist die Auseinandersetzung mit dem Verhalten und den Reaktionen der PatientInnen im Sinne einer psychosozialen Betreuung. Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) beobachten und dokumentieren das Verhalten der PatientInnen, z.B. ihre Anteilnahme am Tagesgeschehen, das soziale Verhalten gegenüber MitpatientInnen und Pflegepersonal, die körperliche Verfassung, das Auftreten akuter Krankheitssymptome (z.B. Halluzinationen oder Krampfzustände) sowie die Wirkung von Medikamenten.

Im Bereich der medizinischen Diagnostik und Therapie verabreichen diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege) nach ärztlicher Anordnung, aber eigenverantwortlich z.B. Medikamente, Infusionen oder Injektionen und bedienen medizinisch- te ...

Wahrnehmungsfähigkeit gegenüber sich selbst und gegenüber anderen, Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen, Akzeptanz und Toleranz in der sozialen Interaktion, Spontanität im Beziehungsaufbau zu anderen Menschen, psychische und physische Belastbarkeit und Stabilität,Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,
Erkennen von komplexen Zusammenhängen im Interaktionsbereich, Abstraktionsfähigkeit

Folgende Voraussetzungen sind zur Erfüllung der Berufspflichten nachzuweisen:
* körperliche und geistige Eignung
* Vertrauenswürdigkeit
* Lebensalter von mind. 18 Jahren
* erfolgreiche Absolvierung von 10 Schulstufen (kann unter bestimmten 
   Voraussetzungen in Einzelfällen entfallen)

Vgl: Berufsbezeichnung und Berufspflichten in der Broschüre Berufsbild Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege auf www.wienkav.at.

Arbeitsbereiche bieten sich freiberuflich oder als AngestellteR in verschiedenen Bereichen:

Sozialpsychiatrischer Bereich: Krisenintervention, Ambulanzen, Tageskliniken, Nachtkliniken, Rehabilitationszentren, Wohnheime, Wohngemeinschaften, Übergangsheime, Lebenstraining, Beschäftigungs- und arbeitstherapeutische Einrichtungen etc.

Stationärer Bereich: Fachkliniken für Psychiatrie, Krisenintervention, psychiatrische Intensivstationen, Überleitungspflege, Zentrum für psychische Gesundheit (gemeindenah), psychiatrische Rehabilitationseinrichtungen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Fachkliniken oder Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen etc.

Psychiatrische Nachbetreuung: Übergangspflege, nachgehende psychiatrische Betreuung, Angehörigenberatung

Konsiliarliaisonsdienst: Einrichtungen für geistig behinderte Menschen Pflege und Betreuung von alten Menschen in Pflegeheimen, Einrichtungen der Betreuung und Versorgung von alten Menschen und zu Hause.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Dipl. psychiatrischeR Gesundheits- und KrankenpflegerIn", dem der Beruf "DiplomierteR Gesundheits- und KrankenpflegerIn (Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Gesundheits- und Krankenpflegeberufe dürfen in Österreich nur nach Maßgabe des Bundesgesetzes ausgeübt werden.

Mit der Novelle des GuKG im Jahr 2016 wurden die Berufsbilder in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen aktualisiert. Die zweistufige Aufteilung wurde um das neue Berufsbild der Pflegefachassistenz ergänzt. Die neue dreistufige Aufteilung bietet ein Berufsbild mit neugestaltetem Kompetenzbereich des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege.

Die Arbeit in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege unterscheidet sich wesentlich von jener in anderen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege. Der Gesetzgeber hat diesem Umstand Rechnung getragen, indem er die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege als erweiterten, speziellen Arbeitsbereich bezeichnet. Sie bleibt daher Personen mit entsprechender Grundausbildung oder mit Sonderausbildung vorbehalten:

Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege. Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege

Spezielle Grundausbildung an einer Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege nach Absolvierung einer Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege
Anrechnungen bei der Ausbildung für PflegefachassistentInnen und PflegeassistentInnen (vormals: PflegehelferInnen).

Stand: 2016. Siehe auch die Berufsbeschreibung "Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger (psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)" des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen (BMGF) auf der Internetseite "Berufe von A bis Z".

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Gesundheits- und Krankenpflege (Diplomierte Berufe)"

Fachschulen

 

  • Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege (Dauer: 3 Jahre; Aufnahmebedingungen: Mindestalter 17 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe oder vollendetes 18. Lebensjahr und entsprechende Allgemeinbildung, gesundheitliche Eignung, Vertrauenswürdigkeit; Standorte: Amstetten; Bad Ischl; Bad Radkersburg; Baden; Braunau; Bregenz; Feldkirch; Frauenkirchen; Freistadt; Frohnleiten; Gmunden; Graz; Hall; Hollabrunn; Horn; Innsbruck; Kirchdorf; Klagenfurt; Krems an der Donau; Kufstein; Leoben; Lienz; Linz; Mistelbach; Neunkirchen; Oberwart; Reutte; Ried im Innkreis; Rohrbach; Salzburg; Scheibbs; Schwarzach; Schwaz; St. Johann; St. Pölten; Steyr; Stockerau; Stolzalpe; Tulln; Villach; Vöcklabruck; Wels; Wien - 12 Standorte; Wiener Neustadt; Zams; Zell/See; Zwettl).
  • Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege (Dauer: 3 Jahre; Voraussetzung: erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe; Standorte: Graz; Innsbruck; Klagenfurt; Leoben; Linz; Salzburg; 1090 Wien).
  • Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege (Dauer: 3 Jahre; Voraussetzung: Mindestalter 18 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe oder Lehrabschlussprüfung; Standorte: Graz; Hall in Tirol; Klagenfurt; Linz; Mauer bei Amstetten; Rankweil; Salzburg; Tulln; Villach; 1140 Wien; Ybbs an der Donau).
  • Hebammenakademie: Die Ausbildung findet vorwiegend an Fachhochschulen statt. (Dauer: 3 Jahre; Voraussetzung: Reifeprüfung oder Studienberechtigung oder Krankenpflegediplom; Standorte: Klagenfurt; Linz).
  • Schule für den medizinisch-technischen Fachdienst (Dauer: 2,5 Jahre; Voraussetzung: Mindestalter 17 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe, gesundheitliche Eignung, Unbescholtenheit; Standorte: Gmünd; Graz; Innsbruck; Mödling; St. Pölten; 1090 Wien).
  • Schule für Pflegehilfe (Dauer: 1 bis 2 Jahre; Voraussetzung: Mindestalter 17 Jahre, erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe; Standorte: Rohrbach; Graz; 1130 Wien).

 

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Gesundheits- und Pflegepersonal bieten u.a. folgende Bereiche: Arbeitsmedizin, Forschungsmanagement, Führungsaufgaben (Leitendes Personal, Stationsleitung), Gesundheitswissenschaft, Hauskrankenpflege, Herzerkrankungen, Hygienefachkraft, Intensivpflege, Kontinenz- und Stomaberatung, Laktationsberatung, Lehre (Lehrendes Personal), Nierenersatztherapie, Onkologie, Operationsbereich, Osteopathie, Pflegeberatung, Pflegemanagement, Psychosoziale Beratung, Sozialmedizin, Sterilgutversorgung u.a.m.

Spezifische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Dipl. Pflegepersonal bieten neben Kursen der Dienstgeber (z.B. Gemeinden) und des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes vor allem Universitätslehrgänge für leitendes und lehrendes Personal sowie im Bereich von Gesundheits- und Sozialmanagement, Krankenhausmanagement sowie Gesundheitspädagogik.

FH: Z.B. European Health Economics & Management (MA) am MCI. Gesundheits- und Krankenpflege (BNSc) z.B. in Wien, Salzburg, Wr. Neustadt, Innsbruck.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Funktionen und in Lehrfunktionen, z.B. Stationsleitung (Weiterbildung), Oberschwester/pfleger, DirektorIn des Pflegedienstes, LehrerIn für Gesundheits- und Krankenpflege, DirektorIn der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, Leitung von Pflegehilfelehrgängen, Leitung von Sonderausbildungen
Direktorin/Direktor der Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege u.Ä.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Gesundheit, Fitness, Wellness (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Pflege- und Betreuungsberufe, Seite 103
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