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HolzindustrietechnikerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.570,- bis € 1.880,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

HolzindustrietechnikerInnen befassen sich mit der industriellen Fertigung von Halb- und Fertigprodukten aus Holz in technischer Hinsicht und mit der Produktion in engem Zusammenhang stehenden kaufmännischen Aufgaben.

Es handelt sich vor allem um Sägewerkprodukte (Bretter, Latten, Kanthölzer, Sägenebenprodukte wie z.B. Späne), sonstige Halbfertigwaren (Pressspanplatten, Furniere), Holzkonstruktionen (Zimmereiarbeiten), Parkettböden, Türen, Fenster und Möbel.

Der Betrieb der holzbe- und -verarbeitenden Industrie erfolgt zum größten Teil vollautomatisch. Für die einzelnen Fertigungsschritte, wie z.B. Zuschnitt, Furnierpresse, Holzoberflächenbehandlung, stehen computergesteuerte Anlagen bereit, die entsprechend der Produktionsaufträge programmiert werden.

Je nach Beschäftigungsbetrieb und Aufgabenbereich planen HolzindustrietechnikerInnen im Rahmen der Arbeitsvorbereitung die einzelnen Fertigungsschritte. Sie berechnen Maße und Massen sowie die Fertigungszeit der Produkte, die Auslastung von Maschinen und Anlagen und erstellen Pläne und Werkzeichnungen mittels spezieller Computerprogramme (CAD). Die ermittelten Daten speichern sie in die Programmcomputer der Fertigungsanlagen ein. HolzindustrietechnikerInnen führen Qualitäts- und Festigkeitsprüfungen an Hölzern und Holzprodukten durch. Sie beurteilen Hölzer in Bezug auf ihre Eigenschaften als Elemente für den konstruktiven Holzbau, als Furnierhölzer oder für den Möbelbau.

HolzindustrietechnikerInnen überwachen ferner den Fertigungsablauf. Sie weisen das Bedienungspersonal der Maschinen und Anlagen in den täglichen Arbeitsablauf ein, teilen ihm Aufgaben zu und überwachen die Ausführung. Ferner überwachen sie die Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit des Maschinenparks. Sie entscheiden auf Basis von Wirtschaftlichkeitsüberlegungen über die Vornahme von Wartungs- und Reparaturarbeiten und führen Aufzeichnungen über den technischen Zustand der Anlagen.

HolzindustrietechnikerInnen veranlassen die rechtzeitige Lieferung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren. Sie verwalten die Lagereinrichtungen, indem sie Aufzeichnungen über die Lagerbestände führen.

Siehe auch die Berufe HolzwirtIn, ForstwirtIn oder den Lehrberuf HolztechnikerIn.

HolzindustrietechnikerInnen befassen sich mit der industriellen Fertigung von Halb- und Fertigprodukten aus Holz in technischer Hinsicht und mit der Produktion in engem Zusammenhang stehenden kaufmännischen Aufgaben.

Es handelt sich vor allem um Sägewerkprodukte (Bretter, Latten, Kanthölzer, Sägenebenprodukte wie z.B. Späne), sonstige Halbfertigwaren (Pressspanplatten, Furniere), Holzkonstruktionen (Zimmereiarbeiten), Parkettböden, Türen, Fenster und Möbel.

Der Betrieb der holzbe- und -verarbeitenden Industrie erfolgt zum größten Teil vollautomatisch. Für die einzelnen Fertigungsschritte, wie z.B. Zuschnitt, Furnierpresse, Holzoberflächenbehandlung, stehen computergesteuerte Anlagen bereit, die entsprechend der Produktionsaufträge programmiert werden.

Je nach Beschäftigungsbetrieb und Aufgabenbereich planen HolzindustrietechnikerInnen im Rahmen der Arbeitsvorbereitung die einzelnen Fertigungsschritte. Sie berechnen Maße und Massen sowie die Fertigungszeit der Produkte, die Auslastung von Maschinen und Anlagen und erstellen Pläne und Werkzeichnungen mittels spezieller Computerprogramme (CAD). Die ermittelten Daten speichern sie in die Programmcomputer der Fertigungsanlagen ein. HolzindustrietechnikerInnen führen Qualitäts- und Festigkeitsprüfungen an Hölzern und Holzprodukten durch. Sie beurteilen Hölzer in Bezug auf ihre Eigenschaften als Elemente für den konstruktiven Holzbau, als Furnierhölzer oder für den Möbelbau.

HolzindustrietechnikerInnen überwachen ferner den Fertigungsablauf. Sie weisen das Bedienungspersonal der Maschinen und Anlagen in den täglichen Arbeitsablauf ein, teilen ihm Aufgaben zu und überwachen die Ausführung. Ferner überwachen sie die Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit des Maschinenparks. Sie entscheiden auf Basis von Wirtschaftlichkeitsüberlegungen über die Vornahme von Wartungs- und Reparaturarbeiten und führen Aufzeichnungen über den technischen Zustand der Anlagen.

HolzindustrietechnikerInnen veranlassen die rechtzeitige Lieferung der ...

Das Wissen um die bauchemische, physikalische und baumechanische Eigenschaften der unterschiedlichen Hölzer ist notwendig, um den material- und objektgerechten Einsatz beurteilen zu können.

Physische Ausdauer und Belastbarkeit (Tätigkeit im zum Teil nur schwer zugänglichen Gelände), Wichtig ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Kooperation mit unterschiedlichen Personengruppen - die Holzwirtschaft ist sehr stark international ausgerichtet,

  • Analytisches Denkvermögen
  • Freude am Rechnen und Planen
  • Freude an Physik (Mechanik, Hydraulik, Pneumatik)
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Entscheidungssicherheit
  • Kreativität, Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen
  • Gutes Auftreten, Kontaktfähigkeit
  • Beratungskompetenz
  • u.a.

 

Dazu kommt ein hohes Maß an Weiterbildungsbereitschaft (z.B. Qualitätskontrolle, Sicherheitstechnologie u.ä.), Einsatzbereitschaft.

Wichtige Qualifikationen in der Industrie sind Fremdsprachenkenntnisse, v.a. Englisch als Verhandlungssprache, interkulturelle (Team-)Kompetenzen (Forschen und Arbeiten im globalen Maßstab) wie auch die Bereitschaft, Karriereschritte im Ausland zu setzen

Berufstätige dieses Bereiches können in allen Breichen der Holztechnik Beschäftigung finden. Die Bandbreite reicht hier von Tätigkeiten in Betrieben der Rohstoffindustrie über Fertigungsbetriebe bis hin zu Bereichen wie Holzbau, Holzkonstruktion, Möbelbau inklusive dem damit verbundenen Handel und Verkauf.

Beschäftigungsmöglichkeiten für HolztechnikerInnen/Holzindustrie bieten dabei das wirtschaftliche und technische Management in Wirtschaftsunternehmen der industriellen Bautischlerei und Möbelindustrie, Hobelwerke und Parkettindustrie, Holzhaus- und Hallenindustrie, Holzleimbauindustrie sowie der Massivholzplatten- und Holzwerkstoffindustrie.

Typische Arbeitsstätten sind Sägewerke, Industriebetriebe, die im Holzleimbau, in Platten- und Furnierwerken, im Türen- und Fensterbau und im Möbelbau tätig sind. Weitere Arbeitsmöglichkeiten sind der konstruktive Holzbau, die einschlägige Maschinen- und Geräteindustrie (Holzbe- und -verarbeitungsmaschinen) sowie die Oberflächentechnologie (Lack- und Leimindustrie).

Auf Grund der Tatsache, dass Holz (auch Bambus) eine erneuerbare Ressource ist, kommt dem Holzbau innerhalb der Bautechnik eine wichtige Sonderstellung zu; darüber hinaus erlebt der Holzbau im Hausbau auf Grund der bauphysikalischen und bauökologischen Besonderheiten von Holz eine Renaissance. Die Holzwirtschaft ist sehr stark international ausgerichtet.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "HolztechnikerIn", dem der Beruf "HolzindustrietechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Üblicherweise wird eine technische Ausbildung im Bereich Holzbau, Holztechnik, Möbelbau, Innenausbau mit vertieften Kenntnissen im Bereich statische/dynamische FEM*-Berechnung (Simulation von physikalischen Vorgängen wie z.B. Kraftwirkungen auf deformierbare Festkörper), Mechanik, Versuchs- und Messtechnik o.Ä. erwartet. Notwendig sind ausgezeichnete CAD- Kenntnisse (AutoCAD, ArchiCADo.Ä).

*Finite-Elemente-Methode

AbsolventInnen einer höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalt (HLFL) oder einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur / Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten z.B. Studien für Forst- und Holzwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien, aber auch technische oder wirtschaftswissenschaftliche Studien können zur Weiterbildung für diesen Bereich dienen.

Als führende private Ausbildungsstätte für Berufe der Holzbe- und –verarbeitung stellt das Holztechnikum Kuchl seine jahrzehntelangen Erfahrungen in den Dienst der Fort- und Weiterbildung. Das umfangreiche Kurs- und Seminarprogramm richtet sich an Mitarbeiter von Betrieben, ebenso wie an Führungskräfte und UnternehmerInnen.

Ergänzend ist für den Bereich der Holztechnik auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen, z.B. Master in Management, Schwerpunkt Holzwirtschaft am SMBS (Salzburg Management Business School).

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Funktionen wie Werksleitung, leitende Ein- und Verkaufspositionen, Betriebsorganisation u.a.m.

HolzkonstruktionstechnikerInnen mit Spezialisierung im konstruktiven Holzbau haben nach Erbringung des Befähigungsnachweises im Holzbau-Meistergewerbe (früher Zimmermeistergewerbe) die Möglichkeit, die Berechtigung zur selbständigen Planung, Leitung und Ausführung von Holzbau-Meisterarbeiten (bzw. Zimmermeisterarbeiten) zu erwerben.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Natur, Pflanzen, Tiere, Umwelt, Seite 112
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