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Configuration-Management-TechnikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 2.430,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Configuration Management ist ein Teilbereich des IT-Service Supports innerhalb eines Unternehmens. Es stellt die zentrale Informationsgrundlage für die übrigen Prozesse des IT-Services dar. Daher ist es eine qualifizierte Managementfunktion.

Das Configuration Management sorgt dafür, dass alle notwendigen Informationen über die Infrastruktur und Services für das IT-Service Management bereit gestellt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort bzw. von den befugten Personen verwendet werden können.

Configuration Management richtet sich nach ITIL*, das ist eine Vorgabe für die spezifischen Prozesse im Unternehmen. Es beantwortet Fragen, wie etwa: Wer darf auf welche Dokumente zugreifen? Wer darf eine Bestellung ordern? Welche Geräte (Computer, Handy) dürfen für den Zugriff auf den Firmenserver genutzt werden - und in welchen Abständen und von welcher Quelle müssen diese Geräte den Virenschutz updaten.

Die zuständigen Fachleute erstellen Pläne über die vorhandene oder gewünschte IT-Infrastruktur (z.B. bauliche Einrichtungen, Stromversorgung, Systemsoftware). Sie stellen auch die Verknüpfungen der darin enthaltenen Komponenten wie etwa Server und Kommunikationsgeräte dar.

Das IT-Service soll die unternehmensinternen Arbeitsabläufe bestmöglich unterstützen. Daher arbeiten Configuration-ManagerInnen fortlaufend an der Optimierung bzw. Neukonfiguration. Treten Fehler auf, so führen sie entsprechende Korrekturmaßnahmen durch. Sie überprüfen zudem regelmäßig die Aktualität der Informationen.

Ein IT-Netzwerk „lebt“, berechtigte Personen sowie Geräte kommen hinzu oder weg, es erweitert bzw. verändert sich dadurch. Daher überwachen Fachleute die Komponenten sowie die räumlichen und personellen Gegebenheiten, auch in Bezug auf Datensicherheit und Zugriffschutz. Darüber hinaus sind auch für die Genehmigung aller Änderungen und der Dokumentation verantwortlich.

Siehe auch die Berufe Change ManagerIn, RisikomanagerIn und IT-TestmanagerIn.

 

*ITIL: Information Technology Infrastructure Library ist eine Sammlung vordefinierter Prozesse, Funktionen und Rollen, wie sie in jeder IT-Infrastruktur mittlerer und großer Unternehmen vorkommen.

Configuration Management ist ein Teilbereich des IT-Service Supports innerhalb eines Unternehmens. Es stellt die zentrale Informationsgrundlage für die übrigen Prozesse des IT-Services dar. Daher ist es eine qualifizierte Managementfunktion.

Das Configuration Management sorgt dafür, dass alle notwendigen Informationen über die Infrastruktur und Services für das IT-Service Management bereit gestellt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort bzw. von den befugten Personen verwendet werden können.

Configuration Management richtet sich nach ITIL*, das ist eine Vorgabe für die spezifischen Prozesse im Unternehmen. Es beantwortet Fragen, wie etwa: Wer darf auf welche Dokumente zugreifen? Wer darf eine Bestellung ordern? Welche Geräte (Computer, Handy) dürfen für den Zugriff auf den Firmenserver genutzt werden - und in welchen Abständen und von welcher Quelle müssen diese Geräte den Virenschutz updaten.

Die zuständigen Fachleute erstellen Pläne über die vorhandene oder gewünschte IT-Infrastruktur (z.B. bauliche Einrichtungen, Stromversorgung, Systemsoftware). Sie stellen auch die Verknüpfungen der darin enthaltenen Komponenten wie etwa Server und Kommunikationsgeräte dar.

Das IT-Service soll die unternehmensinternen Arbeitsabläufe bestmöglich unterstützen. Daher arbeiten Configuration-ManagerInnen fortlaufend an der Optimierung bzw. Neukonfiguration. Treten Fehler auf, so führen sie entsprechende Korrekturmaßnahmen durch. Sie überprüfen zudem regelmäßig die Aktualität der Informationen.

Ein IT-Netzwerk „lebt“, berechtigte Personen sowie Geräte kommen hinzu oder weg, es erweitert bzw. verändert sich dadurch. Daher überwachen Fachleute die Komponenten sowie die räumlichen und personellen Gegebenheiten, auch in Bezug auf Datensicherheit und Zugriffschutz. Darüber hinaus sind auch für die Genehmigung aller Änderungen und der Dokumentation verantwortlich.

Siehe auch die Berufe Change ManagerIn, RisikomanagerIn und IT…

TechnikerInnen unterstützen hier verschiedene Funktionen in einem Team oder Projekt. Für die rasche Problemlösung bei Störungen und Fehlern müssen Fachleute hier über ein Maß an Problemlösungsfähigkeit verfügen, sowie

  • Analytisches Denkvermögen
  • Abstraktionsvermögen
  • Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Mathematische Kenntnisse
  • Kontaktfähigkeit
  • Empathie und gute Ausdrucksfähigkeit
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten: Fehlersuche Abends oder Wochenende

Aufgabenfelder bestehen in größeren und mittleren Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen der verschiedenen Branchen, auch in Krankenhäusern, Kurbetrieben, Schulen, Distributionsunternehmen, bei IT-Service Providern und vor allem bei Anbietern und Dienstleistern im technischen Support.

Konfigurationsmanagement ist grundsätzlich ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Mit qualifiziertem Konfigurationsmanagement können Produktänderungen und die Optimierung von Prozessabläufen, wie Logistik, Bestandskontrolle, Arbeitsschritte auch Lieferantenbeziehungen etc. kontrolliert eingearbeitet (konfiguriert) werden, sodass sie jederzeit nachvollziehbar sind.

Konfigurationsmanagement spielt auch in Produktionsbetrieben (Industrie 4.0) eine Rolle. Hierbei geht es um die vernetzte Produktion aufgrund Cyber-Physischer Systeme im sog. Internet der Dinge, in denen sich physische und virtuelle Welt vermischen. Ein cyberphysisches System bezeichnet die Verbindung von informations- und softwaretechnischen Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen. Der Datenaustausch erfolgt in Echtzeit z.B. über das Internet.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "NetzwerkadministratorIn", dem der Beruf "Configuration-Management-TechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine Ausbildung im Bereich Telekommunikationstechnik bzw. Informationstechnik bietet eine gute Grundlage für diesen Beruf. Es gibt auch entsprechende Programmierkurse und Zertifizierungskurse im Bereich Configuration Management.

TelekommunikationstechnikerInnen verfügen über Kenntnisse in den Bereichen Mathematik, Informatik, Digitaltechnik und Elektronik. Die Telematik verknüpft den Bereiche Telekommunikation und Informatik.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten vor allem die Bereiche Software- und Hardwaretechnik sowie Netzwerk- und Internettechnologie, IT-Recht, Prozessanalyse und -auditierung, Prozessentwicklung und -definition, Prozessaufbau und -implementierung, Konfigurationsmanagementpläne, Implementierung von Key Performance Indikatoren, Auswahl und Implementierung von Softwaretools, Trainings und Coaching.

Configuration-Mangement ist ein Teilbereich des IT-Supportmanagements. Aufstiegsmöglichkeiten bieten Positionen im Health-Monitoring (ObsoleszenzmanagerInnen helfen, Obsoleszenzfälle, wie z.B. veraltete Hardware/Softwarekomponeneten zu erkennen, vorherzusagen und mit ihnen umzugehen).

Weitere Positionen: Infrastructure Management, Risikomanagement, Compliance Management, Wissensmanagement, Testmanagement, Qualitätsmanagement, Change Management.

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