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KommunikationstechnikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 2.450,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Kommunikation ist ein Prozess der Bedeutungsvermittlung und geschieht immer über eine Instanz, also über ein Transportmittel, das als Medium bezeichnet wird. In der Technik sind Medien üblicherweise elektronische, also digitale Kommunikationsmittel (Telefon, Computer, Satelliten-TV). Digitale Kommunikationsmittel werden als tertiäre Medien bezeichnet.

Der frühere Begriff „Telekommunikation“ bzw. „Fernmeldewesen“ wird seit den 1990er Jahren fast nur noch für militärische Einrichtungen verwendet. Verstärkt greift aber auch hier der Begriff „Informations- und Kommunikationstechnik“ (IuK).

Tätigkeitsmerkmale

Kommunikationstechnik bezeichnet die computervermittelte Kommunikation über eine weite entfernte Strecke.

Die technische Kommunikation findet dabei meist Festnetz, Mobilfunk oder Internet statt. KommunikationstechnikerInnen entwickeln, installieren und warten technische Übermittlungssysteme und Kommunikationsmittel. Dazu gehören unterschiedlichste Geräte und Benutzeroberflächen, welche zur Adressierung, Vermittlung und Übertragung dienen (Computer, Mobiltelefon, Satelliten-TV).

Die Geräte zur technischen Kommunikation sind mit unterschiedlichen technischen Sendern und Empfängern zusammengeschaltet bzw. vernetzt. Das erfordert die Digitalisierung der Dienste (z.B. Telefonie, Fernsehen) und der Infrastrukturen. Die Daten liegen dabei in binärer Form vor. Der Aufbau der Datenverbindung erfolgt mittels Computer. Die Inhalte werden über das digitale Medium Internet transportiert (übertragen), Beispiele: Versendung von E-Mails, Videokonferenzen, die Nutzung von Chatrooms und Social-Media Plattformen.

Frühere Übermittlungssysteme, wie das Trommeln oder das Absetzen von Rauchzeichen werden als analoge Techniken bezeichnet. Heute sind es technisch organisierte digitale Systeme zur Übermittlung von Inhalten (Worte, Text, bewegte Bilder). Diese Systeme können auch die Organisation von Informationen und Nachrichten übernehmen.

Die Medien Festnetz, Mobilfunk und Internet wachsen immer enger zusammen. Diese Vereinigung wird als Konvergenz* bezeichnet. Die Digitalisierung der Dienste und Infrastrukturen schafft die Voraussetzung für die Konvergenz und ermöglicht neue Funktionalitäten und personalisierte Medien, wie etwa Smart Home Systeme.

Die Kommunikationstechnik ist keine eigene Branche mehr, sondern ist stark von Computer- und Netzwerktechnik beeinflusst. Siehe InformationstechnikerIn

 

*Konvergenz am Beispiel einer Backstube: Wer einen Kuchen zuhause bäckt, stellt ein Unikat her. Das Kuchenbacken in der Backstube erfolgt durch die „standardisierte Fertigung“ über eine automatisierte Bäckereimaschine. Sämtliche Backabschnitte (automatische Dosierung der Zutaten, Teigformung, Backvorgang etc.) müssen über eine konvergente Infrastruktur erfolgen - das heißt: verschiedenste Geräte müssen miteinander "kommunizieren" um erfolgreich zusammenarbeiten zu können.

Kommunikationstechnik bezeichnet die computervermittelte Kommunikation über eine weite entfernte Strecke.

Die technische Kommunikation findet dabei meist Festnetz, Mobilfunk oder Internet statt. KommunikationstechnikerInnen entwickeln, installieren und warten technische Übermittlungssysteme und Kommunikationsmittel. Dazu gehören unterschiedlichste Geräte und Benutzeroberflächen, welche zur Adressierung, Vermittlung und Übertragung dienen (Computer, Mobiltelefon, Satelliten-TV).

Die Geräte zur technischen Kommunikation sind mit unterschiedlichen technischen Sendern und Empfängern zusammengeschaltet bzw. vernetzt. Das erfordert die Digitalisierung der Dienste (z.B. Telefonie, Fernsehen) und der Infrastrukturen. Die Daten liegen dabei in binärer Form vor. Der Aufbau der Datenverbindung erfolgt mittels Computer. Die Inhalte werden über das digitale Medium Internet transportiert (übertragen), Beispiele: Versendung von E-Mails, Videokonferenzen, die Nutzung von Chatrooms und Social-Media Plattformen.

Frühere Übermittlungssysteme, wie das Trommeln oder das Absetzen von Rauchzeichen werden als analoge Techniken bezeichnet. Heute sind es technisch organisierte digitale Systeme zur Übermittlung von Inhalten (Worte, Text, bewegte Bilder). Diese Systeme können auch die Organisation von Informationen und Nachrichten übernehmen.

Die Medien Festnetz, Mobilfunk und Internet wachsen immer enger zusammen. Diese Vereinigung wird als Konvergenz* bezeichnet. Die Digitalisierung der Dienste und Infrastrukturen schafft die Voraussetzung für die Konvergenz und ermöglicht neue Funktionalitäten und personalisierte Medien, wie etwa Smart Home Systeme.

Die Kommunikationstechnik ist keine eigene Branche mehr, sondern ist stark von Computer- und Netzwerktechnik beeinflusst. Siehe InformationstechnikerIn

 

*Konvergenz am Beispiel einer Backstube: Wer einen Kuchen zuhause bäckt, stellt ein Unikat her. Das Kuchenbacken in der Backstube erfolgt durch die „standardisierte Fertigung“ über eine automati ...

  • Mathematische Begabung (angewandte bzw. diskrete Mathematik)
  • Freude an Technik (Messtechnik, Datenstrukturen, Algorithmen)
  • Analytisches Denkvermögen
  • Abstraktionsvermögen: Zur Modellbildung
  • Teamfähigkeit
  • Fehlersuche erfolgt auch Abends und am Wochenende
  • Bereitschaft zur Weiterbildung: Neue Technologien, rechtliche Aspekte
  • Technisches Englisch: Erstellen und Lesen von Schaltplänen
  • Business Englisch: Lesen von Fachliteratur und für internationale Projekte

 

Der Beruf erfordert die Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen (Patente, Datenschutz) und die Anwendung von Programmiersprachen.

KommunikationstechnikerInnen finden Beschäftigung in Unternehmen die sich mit folgenden Themen befassen: Erzeugung von Geräten und Systemen der Unterhaltungselektronik, Analoge und digitale Schaltungstechnik und Signalverarbeitung, Hochfrequenztechnik, Analyse von Embedded Soft- und Hardware, Testautomatisierung von Embedded Echtzeitsystemen, Industriebetriebe, die im interdisziplinären Bereich Informatik – Elektrotechnik tätig sind.

Zudem eröffnen sich je nach Praxiszeit auch Tätigkeiten in einer (Material)Prüfstelle oder als GutachterIn in zahlreichen Unternehmen der Unterhaltungselektronik oder der Umwelt- und Verkehrswirtschaft.

Die Kommunikationstechnik ist keine eigene Branche mehr, sondern ist stark von Computer- und Netzwerktechnik beeinflusst. Siehe InformationstechnikerIn. Smart Home System: Vernetzung von Geräten zur Steuerung und Kontrolle (Raumklima, Rauchmelder, Jalousien, Licht) über eine gemeinsame Schnittstelle und Bedienung per Smartphone oder Tablet.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Informations- und KommunikationstechnikerIn", dem der Beruf "KommunikationstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von KommunikationstechnikerInnen wird üblicherweise eine abgeschlossene Berufsausbildung im technischen Bereich, wie Informations- und Kommunikationstechnik, Elektronik, Funktechnik o.Ä. erwartet.

Technische Kenntnisse über Kabel-, Glasfaser- und Funksysteme sowie der IT-Technik sind unerlässlich!

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufe im Bereich der Informationstechnologie bieten vor allem die verschiedenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Eletronik, Elektrotechnik, Software- und Hardwaretechnik sowie Netzwerk- und Internettechnologie.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen voe allem in der Industire 4.0.

In der Industrie 4.0 ist Kommunikation als automatisierter Prozess. Die Technik, welche die Kommunikation ermöglicht und unterstützt hat dort enorme Anforderungen ausgesetzt. Die benötigten Daten und Signale entstammen unterschiedlichsten Maschinen und werden über ein genau definiertes Übertragungsmedium von A nach B übermittelt. Dann müssen auf unterschiedlichsten Endgeräten und Benutzeroberflächen zur Verwaltung verfügbar sein. Die Voraussetzung für die Vereinigung (Konvergenz) verschiedenster Medien ist die Digitalisierung der Dienste und Infrastrukturen zur Kommunikation zwischen den Maschinen und der Steuereinheit

In diesem Bereich können KommunikationstechnikerInnen eine Spezialisierung und folglich auch eine leitende Porition anstreben.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Computer, IT, EDV, Seite 40
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