KosmetikerIn

Berufsbereiche: Körper- und Schönheitspflege
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: ab € 1.390,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

KosmetikerInnen befassen sich mit Beratung und Verkauf von Kosmetikartikeln und der Durchführung von kosmetischen Behandlungsmethoden zur Erhaltung, Wiederherstellung oder Optimierung an Haut, Haaren und Nägeln.

In der pflegenden und dekorativen Kosmetik führen sie die Hauttypbestimmung und Hauttypbestimmung bei KundInnen durch. Sie berücksichtigen dabei hormonelle Veränderungen und psychosomatische Faktoren.

KosmetikerInnen wenden verschiedenen Produkte und Techniken an, z.B. Gesichtsmassage, Zellulitisbehandlung, Nagelmodellage, Fassionieren und Färben von Wimpern und Augenbrauen. Neben den klassischen Gesichts-, Körperbehandlungen nutzen sie verschiedene Hautaufbausysteme und Methoden wie z.B. die Microdermabrasion (bei sonnengeschädigter Haut und Pigmentflecken) oder zur Aktivierung von Haarwuchs. Sie wenden Peelings, Body Wraps und Heilerde-Wickel an.

Für die apparative Kosmetik beherrschen sie den Umgang mit Geräten und Werkzeugen (z.B. Feilen, Ultraschallgeräte, Elektroden), die sie auch reinigen und chemisch oder thermisch desinfizieren.

KosmetikerInnen kennen die Anwendungsmöglichkeiten von Substanzen und hautidenten Wirkstoffen wie etwa Enzyme und Fruchtsäuren. Sie kennen Hygieneverordnungen, Infektionsrisiken und Sicherheitsbestimmungen.

Spezialgebiete sind z.B. Handpflege, kosmetische Fußpflege, Nagelpflege, Make-up, Farb- und Typberatung, Zahn- und Mundpflege, Anti-Aging-Behandlung, Microblading, postoperatives Permanent Make Up (z.B. Narbenkorrekturen), Brautservice.

Siehe auch den Beruf Ernährungs- und FitnessberaterIn und den Lehrberuf KosmetikerIn.

Freude am Umgang mit Menschen, gepflegte Erscheinung, angenehmes Auftreten, Konzentrationsfähigkeit und sehr gute Feinmotorik, Diskretion, Kreativität, Farblehre (optische Wirkung von Farben), körperliche Belastbarkeit (häufiges Arbeiten im Stehen bzw. in gebeugter Körperhaltung), Unempfindlichkeit gegenüber den verwendeten Stoffen (Reinigungsmittel, Kosmetika usw.).

 

Fachkräfte im Bereich Schönheit und Körperpflege sind meist in kleinen Gewerbebetrieben beschäftigt. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Beauty-Salons, Kosmetikstudios, Kosmetik/Fußpflegeinstituten, Wellnesshotels, Clubanlagen, Saunas oder Bädern, Hautarztpraxen.

KosmetikerInnen mit der Spezialqualifikation Visagistik, arbeiten häufig selbstständig (über gewerberechtliche Vorschriften informiert die Wirtschaftskammer des zuständigen Bundeslandes). Die Arbeitsmarktsituation im Bereich Schönheit und Körperpflege ist je nach Beruf unterschiedlich.

 

Schönheit und Wellness sind stets sehr gefragte Themen - dementsprechend sind die Karrierechancen für engagierte Fachleute (mit Zusatzqualifikationen oder Spezialisierung) sehr gut.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KosmetikerIn", dem der Beruf "KosmetikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt die Fachausbildung zur KosmetikerIn, die auch mit einer Fußpflegeausbildung kombiniert werden kann. Zahlreiche private Institutionen bieten Diplom-Basislehrgänge und Spezialkurse für Kosmetik und Fußpflege.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fachliche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen betriebsintern oder in Fachkursen bzw. Spezialqualifikationen (Naturkosmetik, Visagistik, Massage), Herstellen von Kosmetika, Tinkturen und Essenzen, Tätowieren u.v.m

Beschäftigungsmöglichkeiten besteht u.a. in Sporthotels, Sport- und Freizeitanlagen, in Kur- und Rehabilitationseinrichtungen, im Gesundheits- und Therapiebereich.

Der Zugang zur selbständigen Berufsausübung für das reglementierte Gewerbe der Kosmetik (Schönheitspflege) ist gesetzlich geregelt und hängt von der Ausbildung bzw. Berufserfahrung ab. Detaillierte Infos bietet das österr. Rechtsinformationssystem - RIS.

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