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UmwelttechnikerIn im Maschinen- und Anlagenbau

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall / Umwelt
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

UmwelttechnikerInnen befassen sich mit technischen Maßnahmen und Anlagen zur Entsorgung, Recycling, Vermeidung von Umweltbelastungen, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Minimierung von Rohstoff- und Energieverbrauch.

Sie erarbeiten Lösungen zur energie- und ressourceneffizienten Aufbereitung und Nutzung von Rohstoffen. Im Rahmen von Konzepten und Maßnahmen zur umweltschonenden Produktion von Gütern entwicklen, installieren und überprüfen sie Geräte und Anlagen zur Rückgewinnung von Stoffen und zur Energiegewinnung aus Abfällen. Sie montieren Filter zur Verminderung der Luftverschmutzung und Absorber zur Abgasreinigung.

Zu ihren Aufgaben gehört auch die Analyse von energie- und gebäudetechnischen Problemen, die messtechnische Erfassung, Überwachung und Dokumentation von Schadstoffen, die Umsetzung von technischen Lösungen zur Reinigung von Abwasser oder Abluft, die Auswertung von Prüfungen und Berechnungen sowie die Entsorgung der (bertrieblichen) Abfallprodukte.

UmwelttechnikerInnen führen Beratungen durch und pflegen Kontakt zu Institutionen, Behörden und Forschungsinstituten.

Spezialisierungen können in verschiedenen Bereichen stattfinden: Z.B. in der Umweltanalytik, Messtechnik, Ökoenergietechnik, im industriellen Umweltschutz, in der Umweltverfahrenstechnik oder Recyclingtechnik und in der Umwelt-Informationstechnologie.

Siehe auch die Berufe Umwelttechnik-RecyclingtechnikerIn und Regelungs- und SteuerungstechnikerIn.

Für die Ausbildung ist ein Interesse an Chemie und Biologie und Physik (z.B. Thermodynamik, Toxikologie) nötig. Der Beruf erfordert die Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen fachlichen Prozessen sowie

  • Technisches Verständnis: Maschinentechnik, Messtechnik
  • Kreativität
  • Gutes Auftreten und Kommunikationsgeschick
  • Beratungskompetenz und Organisatorisches Geschick: Innerbetriebliche Infoveranstaltungen
  • Verhandlungskompetenz und Argumentationsfähigkeit
  • Umgang mit Softwaretools: Simulationen, Statistik, Modelle

 

In Jobausschreibungen werden oft folgende Anforderungen formuliert:

  • Fähigkeit zur Erfassung und verständlichen Darstellung und Vermittlung komplexer Sachverhalte und Zusammenhänge
  • Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen
  • Umgang mit geobasierten Umweltinformationssystemen

Die Maschinen- und Anlagentechnik ist der größte industrielle Arbeitgeber in Österreich. Beschäftigungsmöglichkeiten für MaschinenbautechnikerInnen gibt es in allen industriellen und gewerblichen Betrieben mit Fertigungs- und Produktionsabteilungen, in technischen Büros und Ingenieurbüros, im technischen Ein- und Verkauf sowie im Service (insbesondere in Unternehmen des Stahlbaus, des Maschinenbaus und der Metall verarbeitenden Industrie).

UmwelttechnikerInnen finden in technisch-industriellen Betrieben, insbesondere aber dem Anlagebau herausfordernde Tätigkeitsfelder. Sie arbeiten auch in Energie- und Umweltagenturen. Auf Grund des österreichischen Abfallwirtschaftsgesetzes ist es erforderlich, dass jeder Betrieb (ab 100 MitarbeiterInnen) einen betrieblichen Abfallbeauftragten der Behörde bekannt gibt.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Beratungsberufe mit ökologischem Background gibt es vor allem bei Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen, Interessengemeinschaften und Interessenvertretungen. Arbeitsmöglichkeiten gibt es auch in Form selbständiger Beratungstätigkeit.

 

 

 

Die Themen Energie, Umwelt, Natur und Ressourcen sind absolut im Trend und bietet für qualifizierte Fachleute Potential für Innovationen.

Die Maschinenbaubranche ist stark exportorientiert

Wichtige Qualifikationen in der Industrie sind Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch als Wissenschafts- und Verhandlungssprache. Für manche Aufträge sind zusätzlich interkulturelle Kompetenzen (Diversity-Mangement).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "UmwelttechnikerIn", dem der Beruf "UmwelttechnikerIn im Maschinen- und Anlagenbau" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Ausbildungswege zu Berufen im Bereich des Maschinenbaus bieten die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie Kollegs für Maschinenbau, Maschineingenieurwesen und Anlagenbau. Zusatzqualifikationen im Bereich Chemie, Verfahrenstechnik o.Ä. sind von Vorteil bei entsprechender Spezialisierung auch Wirtschaftsingenieurwesen (z.B. HTL oder Studium).

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Maschinenbau bzw. Maschineningenieurwissenschaften zählen zu den technischen Universalbereichen. Daher sind Spezialisierungen und Weiterbildungen in einer Vielzahl von Bereichen möglich. Die Bandbreite reicht von der Mikrotechnik bis hin zu industriellen Großanlagen. Darüber hinaus umfasst der Maschinenbau eine große Vielfalt an Bereichen, die mit anderen Fachbereichen zusammenarbeitet (z.B. Mechatronik) und wo Bereichsgrenzen interdisziplinär überschritten werden.

Notwendige Kenntnisse und Befähigungen (z.B. Öko-Auditing) werden meist berufsbegleitend erworben. Lehrgänge wie Umweltmanagement, Management und Umwelt oder Projektmanagement bieten Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Gebiet an.

Infos über Fort- und Weiterbildungsprogramme bietet auch die Energie- und Umweltagentur NÖ unter www.enu.at, Direktlink.

Projekt- oder GruppenleiterIn, EnergieberaterIn, AbnahmetechnikerIn, QualitätsbeauftragteR, SicherheitsbeauftragteR, PrüfingenieurIn, RegelungstechnikerIn oder ProduktionsleiterIn.

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