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AkustiktechnikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Akustik ist die die Lehre vom Schall, seinen Ausbreitungen und Phänomenen.

AkustiktechnikerInnen befassen sich mit einem weiten und vielfältigen Betätigungsfeld. Sie erforschen und beschreiben Schwingungen und Wellen in Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern v.a. im Hör-Frequenzbereich. Sie beschäftigen sich mit der Wandlung dieser Schwingungen in elektrische Signale und der informationstechnischen Signalverarbeitung.

AkustiktechnikerInnen beschäftigen sich zudem mit Schwingungstechnik und Sound-Design, das u.a. in der Automobilindustrie zur Erzeugung eines bestimmten Motoren- oder Türengeräusches eingesetzt wird.

Ein besonderer Bereich der Akustik ist die Hörgeräteakustik:

HörgeräteakustikerInnen beraten hörgeschädigte Personen beim Kauf ärztlich verordneter Hörgeräte und nehmen die für jeden Patienten bzw. jede Patientin spezifisch durchzuführende Anpassung und Einstellung der Hörhilfen vor.

HörgeräteakustikerInnen messen mit Hilfe eines Hörtestgerätes (Reinton-Audiometer) die Gehörleistung und erstellen ein Audiogramm, indem sie die Hörschwellen (Lautstärke, ab der ein bestimmter Ton wahrgenommen wird) und die Unbehaglichkeitsschwellen (Lautstärke, ab der ein bestimmter Ton als unangenehm erlebt wird) für verschiedene Frequenzen ermitteln. Auf Grund der Ergebnisse dieser Untersuchungen entscheiden sie über die für die jeweiligen PatientInnen erforderliche Art der Hörhilfe.

Zu den Aufgaben der HörgeräteakustikerInnen gehört auch die Wartung und Instandhaltung der Hörgeräte und Zusatzeinrichtungen. Außerdem führen sie z.B. in Industriebetrieben mit starker Lärmentwicklung Beratungen über Schallschutzmaßnahmen durch. Darüber hinaus verkaufen sie Sprechhilfsgeräte, die z.B. von kehlkopfoperierten Personen benötigt werden und installieren verschiedene Zusatzgeräte für gehörgeschädigte Personen wie Radio-, Fernseh- oder Telefonverstärker.

AkustiktechnikerInnen sind je nach Spezialisierung in verschiedenen Bereichen tätig:

  • Akustische Produkte (Staubsauger, Gassensoren, Unterwassermikrophone u.a.) 
  • Filmsounds und Soundlogos
  • Einrichtungen der Verkehrsleittechnik: Akustische Warnsysteme
  • Fahrzeugindustrie: Geräuscharme Elektromotoren, Frequenzmodulation bei Eisenbahnen u.a.
  • Lärmschutztechnik: Entwicklung geräuscharmer Betriebsanlagen
  • Musikinstrumentenbau
  • Medizintechnik: Sound-Design für medizintechnische Produkte, Vibroakustische Optimierung von Prothesen
  • u.v.m.

 

Forschungsgebiete entstehen zunehmend im Bereich der Medizinischen Akustik in Bezug auf die menschliche Wahrnehmung (Lärmforschung, Psychoakustik, Entwicklung von Ohrsimulatoren/Kupplern und Verfahren für die Hörgerätetechnologie u.a.) sowie in der Technischen Akustik (Raum- und Bauakustik, geometrische Akustik, Maschinenakustik u.a.).

Siehe auch die akademischen Berufe AkustikerIn und MedizintechnikerIn sowie den Lehrberuf HörgeräteakustikerIn.

Akustik ist die die Lehre vom Schall, seinen Ausbreitungen und Phänomenen.

AkustiktechnikerInnen befassen sich mit einem weiten und vielfältigen Betätigungsfeld. Sie erforschen und beschreiben Schwingungen und Wellen in Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern v.a. im Hör-Frequenzbereich. Sie beschäftigen sich mit der Wandlung dieser Schwingungen in elektrische Signale und der informationstechnischen Signalverarbeitung.

AkustiktechnikerInnen beschäftigen sich zudem mit Schwingungstechnik und Sound-Design, das u.a. in der Automobilindustrie zur Erzeugung eines bestimmten Motoren- oder Türengeräusches eingesetzt wird.

Ein besonderer Bereich der Akustik ist die Hörgeräteakustik:

HörgeräteakustikerInnen beraten hörgeschädigte Personen beim Kauf ärztlich verordneter Hörgeräte und nehmen die für jeden Patienten bzw. jede Patientin spezifisch durchzuführende Anpassung und Einstellung der Hörhilfen vor.

HörgeräteakustikerInnen messen mit Hilfe eines Hörtestgerätes (Reinton-Audiometer) die Gehörleistung und erstellen ein Audiogramm, indem sie die Hörschwellen (Lautstärke, ab der ein bestimmter Ton wahrgenommen wird) und die Unbehaglichkeitsschwellen (Lautstärke, ab der ein bestimmter Ton als unangenehm erlebt wird) für verschiedene Frequenzen ermitteln. Auf Grund der Ergebnisse dieser Untersuchungen entscheiden sie über die für die jeweiligen PatientInnen erforderliche Art der Hörhilfe.

Zu den Aufgaben der HörgeräteakustikerInnen gehört auch die Wartung und Instandhaltung der Hörgeräte und Zusatzeinrichtungen. Außerdem führen sie z.B. in Industriebetrieben mit starker Lärmentwicklung Beratungen über Schallschutzmaßnahmen durch. Darüber hinaus verkaufen sie Sprechhilfsgeräte, die z.B. von kehlkopfoperierten Personen benötigt werden und installieren verschiedene Zusatzgeräte für gehörgeschädigte Personen wie Radio-, Fernseh- oder Telefonverstärker.

AkustiktechnikerInnen sind je nach Spezialisierung in verschiedenen Bereichen tätig:

  • Akustische Produkte (Staubsauger, Gassensoren, Unterwasse ...

Einwandfreies Gehör, Freude an Physik (Phonetik, Audiometrie u.a.), logisch-analytisches Denkvermögen, mathematische Begabung, naturwissenschaftlich-technisches Verständnis, wissenschaftliche Neugierde und Kreativität, Kontakt- und Teamfähigkeit, Bereitschaft zu interdisziplinärer Arbeit (z.B. Automobil-, MedizintechnikerInnen)

 

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen vor allem in Betrieben des Hörgeräteakustiker-Gewerbes (Hörgeräte werden auch in Fachgeschäften für medizinisch-technische Hilfsmittel und Heilbehelfe sowie in Filialbetrieben von Handelsketten der Foto-/Optik-/Elektronik-Branche angeboten), der gewerblichen und industriellen Konstruktion, Fertigung und Produktion, Fahrzeug- und der Haustechnik, Einrichtungen der technischen Prüfung, Abnahme und Kontrolle (z.B. TÜV), Ingenieurbüros oder als GutachterIn für Schallmessungen und -berechnungen (Lärmschutz).Wichtige Arbeitsgebiete sind darüber hinaus Service und technischer Verkauf - je nach Spezialisierung:

  • Fahrzeugbau und Fluggerätebau (Sound-Design, Schallmessung)
  • Optimierung der Schwingungen neuer Sportgeräte (Vibration-Design)
  • Schallpegel und Klang bei Haushaltsgeräten (Produktsound)
  • Anlagen- und Maschinenbau (akustische Optimierung)
  • Fernseh- und Gaming-Produktion (Sounddesign)
  • Web- und Werbeagenturen (Audiodeskription, Soundlogos)
  • Frequenzanalyse von Sprachsignalen (Akustische Phonetik)
  • Psychoakustik und Audiologie (medizinisch-technische Akustik)
  • u.v.m.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "HörgeräteakustikerIn", dem der Beruf "AkustiktechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Ausbildungen bieten grundsätzlich die Bereiche Hörgeräteakustik, Physikalische Energie- und Messtechnik, Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektro- oder Nachrichtentechnik, auch Tontechnik, Bautechnik (Bauphysik) o.Ä.

Wichtig sind in jedem Fall Kenntnisse in akustischer und schwingungstechnischer Messtechnik!

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur / Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!). Zuständig für die Verleihung ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.

 

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Mechatronik, Präzisionstechnik, Feinwerktechnik"

Fachschulen

 

  • Fachschule für Feinwerktechnik (Dauer: 4 Jahre; Standort: Mödling).
  • Fachschule für Mechatronik (mit Betriebspraktikum) (Dauer: 4 Jahre; Standorte: Haslach; Klagenfurt; Lienz).
  • Fachschule für Berufstätige für Mechatronik (Dauer: 3,5 Jahre; Standorte: Graz-Gösting; 1200 Wien).
  • Fachschule für Mikroelektronik (Dauer: 4 Jahre; Standort: Karlstein).
  • Fachschule für Uhrmacher (Dauer: 4 Jahre; Standort: Karlstein).

 

Berufsbildende höhere Schulen

 

  • Höhere Lehranstalt für Mechatronik, Ausbildungsschwerpunkt Automatisierung (Dauer: 5 Jahre; Standorte: Braunau am Inn; Eisenstadt; Kaindorf; Karlstein; Klagenfurt; Lienz; Linz; Wels; 1030 Wien; 1100 Wien).
  • Höhere Lehranstalt für Mechatronik, Ausbildungsschwerpunkt Präzisionstechnik (Dauer: 5 Jahre; Standorte: Mödling; Saalfelden; Steyr).

 

Werkmeisterschulen

 

  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Halbleitertechnologie/Mikroelektronik (Dauer: 2 Jahre; Standort: Villach).
  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Industrielle Elektronik (Dauer: 2 Jahre; Standorte: Klagenfurt; St. Pölten; Wiener Neustadt; Braunau am Inn; Linz; Innsbruck; 1210 Wien).
  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Mechatronik (Dauer: 2 Jahre. Standorte: Braunau; Gmunden; Jenbach; Lienz; Linz; Ried; Salzburg; Steyr; Villach).

 

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen sowohl in Form einschlägiger technischer Studien (Masterstudien), aber auch in Form von Weiterbildungsseminaren, die vor allem als postgraduale Lehrgänge für UniversitätsabsolventInnen oder Personen mit einschlägiger beruflicher Erfahrung angeboten werden. Aktuelle Studienrichtungen bieten auch fachliche Erweiterungsmöglichkeiten wie Mikrosystemtechnik sowie Robotik.

Für berufliche Aspirationen in Bereichen wie Nanotechnologie sind Universitätsstudien in Bereichen wie Technische Mathematik oder Physik geeignete Qualifikationen. In diesem Bereich gibt es auch eine ganze Anzahl an Fort- und Weiterbildungsangeboten.

Besonders hervorzuheben sind hier insbesondere Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit) sowie Unfallforschung und Unfallprävention. In diesen Bereichen bestehen auch berufliche Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten. Weitere Ausbildungswege können sich auf Industrial Engineering mit Karrieren in Projektmanagement beziehen.

Für den Bereich Hörkustik bietet die Die Akademie für Optometrie und Hörakustik Infos und Kurse.

Infos bieten auch die Österreichische Akademie der Wissenschaften - Institut für Schallforschung ÖAW und das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP.

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für HörgeräteakustikerInnen in den Handwerken "Hörgeräteakustik" oder "Augenoptik" (Voraussetzung: Meisterprüfung).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Neue Berufe (AUSLAUFEND!) (Broschüre)
Reihe: Jobs mit Zukunft
Seite 63
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