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ModegrafikerIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 2.380,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

ModegrafikerInnen gestalten Modezeitschriften, Trendinformationen und Kataloge oder sind als Marketing-GrafikerInnen für Onlineshops tätig.

Recherchen, die für den Wissenshintergrund notwendig sind, gehören zu den wichtigen Aufgaben der ModegrafikerInnen. Um Informationen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, besuchen ModegrafikerInnen Modemessen. Anhand der dort gewonnenen Eindrücke und Informationen erstellen sie Präsentationsunterlagen.

In der grafischen Darstellung versuchen sie, neue Farben, Stoffe usw. in „Geschichten zu verpacken“, um die Modestimmung anschaulich zu beschreiben. Jedes Thema (z.B. Schuhe, Accessoires) wird noch in allen Einzelheiten mittels Skizzen (Trendskizzen) aufbereitet. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten bieten Prospekte, Werbungen und Plakate.

Sie sorgen manchmal auch für die Gestaltung grafischer Elemente auf Social Media-Kanälen , wie z.B. Facebook und Twitter.

ModegrafikerInnen haben gute fotografische Kenntnisse und arbeiten vorwiegend am Computer. Dies erfordert fundierte Kenntnisse der gängigen Grafikprogramme vorausgesetzt. Bekannte sind z.B. Adobe InDesign, Adobe Creative Suite, Illustrator und Photoshop.

Siehe auch die Berufe WirtschaftsingenieurIn für Bekleidungstechnik, LederwarendesignerIn und TextiltechnikerIn.

Kreativität und künstlerisches Talent, Materialgefühl, Blick für Details, auf Grund der problematischen Arbeitssituation sind auch Verkaufstalent, Präsentationsfähigkeiten und Überzeugungskraft notwendig, detail- und kundenorientierter Arbeitsansatz.

Weiterbildungsbereitschaft im Bereich neuer Technologien (z.B. CAD Fashion Design-Software).

Je nach Branche: Interesse an Kunst, Kultur und Design, gute Allgemeinbildung, Offenheit für Trends und Zeitgeist, Kommunikations- und Teamfähigkeit (tlw. Arbeit in einem internationalen Arbeitsumfeld), Arbeiten unter Zeitdruck.

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Industrie und Handel, im engeren Berufsfeld vor allem Modehäuser mit eigenen Kollektionen, Marketingabteilungen sowie Onlineshops. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Unternehmen der Einrichtungs- und Möbelerzeugung, der Modejournalismus.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "GrafikerIn", dem der Beruf "ModegrafikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Ausbildungsmöglichkeiten bieten die Bereiche Design und Produktgestaltung, Grafikdesign, Kommunikationsdesign oder Druck- und Medientechnik. Die Höhere Lehranstalt für Medieningenieure und Printmanagement (die "Graphische") bietet verschiedene Ausbildungen.

Aufgrund der starken Konkurrenz mit ModedesignerInnen kann eine einschlägige fachliche Ausbildung (z.B. Modeschule, einschlägige HTL) in Kombination mit einer Ausbildung im Bereich Grafik und Fotodesign bzw. Fotografie sehr vorteilhaft sein.

In Modeschulen ist meist Modegrafik und Gebrauchsgrafik bzw. Modellgestaltung mit CAD im Ausbildungsprogramm enthalten:

Z.B. Modeschule Wien (im Schloss Hetzendorf): Ausbildungsschwerpunkte Textildesign, Modedesign/Kleidermachen", "Strick- und Wirkmode", "Modell-Modisterei" und "Produktgestaltung".

Z.B. Mode und Bekleidungstechnik, Ausbildungsschwerpunkt Modemanagement und Design, HLA für Mode und Bekleidungstechnik, Wr. Neustadt.

Z.B. Mode und Bekleidungstechnik, Ausbildungsschwerpunkt Modedesign, HBLA für Mode und Bekleidungstechnik, Graz.

Talent, Qualifikation bzw. Spezialisierung im Bereich Modegrafik sollte in jedem Fall vorhanden sein.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen in Form von Kursen und Lehrgängen, z.B. Recht für GrafikerInnen und Web DesignerInnen, Lehrgang Recht für GrafikerInnen und Web DesignerInnen, WIFI Wien.

Studienrichtung Design (Studienzweig Mode) an der Universität für Angewandte Kunst, Wien Studienrichtung Textil/Kunst&Design an der Universität Linz
Studienrichtung Design/Mode (Uni für Angewandte Kunst, Wien)
Studienrichtung Textil·kunst·design (BA, MA, Kunstuni Linz)

Die selbstständige Berufsausübung ist im Rahmen eines Gewerbes möglich. Nähere Infos zu den Befähigungsnachweisen für die einzelnen Handwerke bietet die WKO. Sie können auch einen (Online)Shop betreiben.

Es gibt Freie Gewerbe und Reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich WKO. Die aktuelle Liste der Gewerbe ist auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort BMDW abrufbar.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

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