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EinkäuferIn im Nahrungsmittelbereich

Berufsbereiche: Handel und Verkauf
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.480,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

EinkäuferInnen im Lebensmittelbereich sind in Handelsunternehmen der Lebensmittelbranche (Groß- und Detailhandel), im Gastgewerbeeinkauf u.ä. für die Organisation und Administration des routinemäßigen Einkaufs verantwortlich.

Ihr Aufgabengebiet umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die Beschaffung und Bereitstellung von Rohstoffen, Betriebs- und Arbeitsmitteln zur Versorgung des Unternehmens.

Der Einkauf zählt zu den entscheidenden Wettbewerbsfaktoren eines Unternehmens. Wichtig ist die langfristige Sicherstellung der anforderungsgerechten Versorgung mit produktionsrelevanten Roh- und Betriebsstoffen zu geringstmöglichen Kosten. Die Suche und Beschaffung teilt sich in strategische und operative Aufgaben. 

Zu den strategischen Aufgaben gehört v.a. die Lieferantenanalyse, -bewertung und -auswahl, Planung und Einsatz geeigneter informationstechnischer Unterstützungssysteme (EDV) sowie die Beschaffungsmarktforschung.

Zu den operativen Aufgaben gehört die Bedarfsermittlung des Unternehmens bzw. der verschiedenen Abteilungen sowie die Bestellvorgänge. In Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung erstellen EinkäuferInnen entsprechende Bedarfslisten. Gleichzeitig informieren sie sich ausführlich über die neue Produkte und Trendentwicklungen. Sie besuchen verschiedene Gastromessen und Events im In- und Ausland.

EinkäuferInnen holen Kostenvoranschläge ein, führen Verhandlungsgespräche bezüglich Menge und Qualität der benötigten Waren (Fleisch, Gemüse, Mehl etc.) und geben die gewünschten Liefer- und Zahlungsbedingungen an. Sie treffen die Kaufentscheidung und schließen mit den Lieferfirmen Verträge ab.

Falls notwendig, vergeben sie Aufträge an Speditionsunternehmen, vereinbaren die Liefertermine, handeln Haftungsbedingungen für eventuelle Transportschäden (z.B. Unterbrechen der Kühlkette oder Glasbruch) aus oder schließen Transportversicherungen ab.

Schließlich überwachen sie die ordnungsgemäße Durchführung der Lieferung, sorgen für Qualitätskontrollen und organisieren die Lagerung der Waren.

Siehe auch die Berufe VertriebsmanagerIn, Supply-Chain ManagerIn oder den Lehrberuf Betriebslogistikkaufmann/-frau

 

EinkäuferInnen im Lebensmittelbereich sind in Handelsunternehmen der Lebensmittelbranche (Groß- und Detailhandel), im Gastgewerbeeinkauf u.ä. für die Organisation und Administration des routinemäßigen Einkaufs verantwortlich.

Ihr Aufgabengebiet umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die Beschaffung und Bereitstellung von Rohstoffen, Betriebs- und Arbeitsmitteln zur Versorgung des Unternehmens.

Der Einkauf zählt zu den entscheidenden Wettbewerbsfaktoren eines Unternehmens. Wichtig ist die langfristige Sicherstellung der anforderungsgerechten Versorgung mit produktionsrelevanten Roh- und Betriebsstoffen zu geringstmöglichen Kosten. Die Suche und Beschaffung teilt sich in strategische und operative Aufgaben. 

Zu den strategischen Aufgaben gehört v.a. die Lieferantenanalyse, -bewertung und -auswahl, Planung und Einsatz geeigneter informationstechnischer Unterstützungssysteme (EDV) sowie die Beschaffungsmarktforschung.

Zu den operativen Aufgaben gehört die Bedarfsermittlung des Unternehmens bzw. der verschiedenen Abteilungen sowie die Bestellvorgänge. In Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung erstellen EinkäuferInnen entsprechende Bedarfslisten. Gleichzeitig informieren sie sich ausführlich über die neue Produkte und Trendentwicklungen. Sie besuchen verschiedene Gastromessen und Events im In- und Ausland.

EinkäuferInnen holen Kostenvoranschläge ein, führen Verhandlungsgespräche bezüglich Menge und Qualität der benötigten Waren (Fleisch, Gemüse, Mehl etc.) und geben die gewünschten Liefer- und Zahlungsbedingungen an. Sie treffen die Kaufentscheidung und schließen mit den Lieferfirmen Verträge ab.

Falls notwendig, vergeben sie Aufträge an Speditionsunternehmen, vereinbaren die Liefertermine, handeln Haftungsbedingungen für eventuelle Transportschäden (z.B. Unterbrechen der Kühlkette oder Glasbruch) aus oder schließen Transportversicherungen ab.

Schließlich überwachen sie die ordnungsgemäße Durchführung der Lieferung, sorgen für Qualitätskontrollen und organisieren die Lagerung d ...

Allgemeine Anforderungen sind

  • Guter Umgang am Telefon (freundlich, kompetent)
  • „Gespür“ für aktuelle Trends und Entwicklungen
  • Verhandlungskompetenz
  • Organisationsgeschick
  • Wirtschaftlich-rationales Denkvermögen
  • Kreativität
  • Selbständiger Arbeitsstil und Eigenverantwortlichkeit
  • Teamkompetenz

In der Nahrungsmittelindustrie finden in Österreich ca. 40.000 Personen Beschäftigung. ArbeitgeberInnen sind HerstellerInnen von Lebensmitteln aus Agrarprodukten, wie z.B. Bäckereien, Futtermittelbetriebe, Getreide- und Gewürzmühlen, Kaffeeröstereien, Nahrungsmittelhersteller, Speiseöl- und Fettraffinerien, Speiseeiserzeuger, Süßwaren-, Stärke-, Zucker- und Tiefkühlkostindustrie, sowie Behörden, Laboratorien und Handelsbetriebe.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "EinkäuferIn", dem der Beruf "EinkäuferIn im Nahrungsmittelbereich" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Ausbildungsmöglichkeiten im Nahrungsmittelbereich bestehen im Bereich Chemie, Verfahrenstechnik, Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie.

Auch Ausbildungen im Landwirtschaftsbereich oder kaufmännisch-wirtschaftlich orientierte Ausbildungen können geeignete Zugangswege zu Berufen im Lebensmittelsektor sein.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen durch betriebsinterne Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen, durch die Teilnahme an Kursen und Seminaren sowie in Form postgradualer Ausbildungsgänge (z.B. diverse Kurse im Supply Chain Management).

Weiterbildungsmöglichkeiten an Fachhochschulen sowie Universitäten in diesem Bereich bieten u.a. die Fächer Chemie, Ernährungswissenschaften, Biotechnologie, Technische Chemie oder Wirtschaftsingenieurwesen - Technische Chemie. Universitätslehrgänge in diesem Bereich werden z.B. von der Universität für Bodenkultur angeboten.

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