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Web-ProducerIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.750,- bis € 2.390,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Web-ProducerInnen befassen sich mit der künstlerischen Gestaltung und der technischen Umsetzung von Websites für AuftraggeberInnen der verschiedenen Branchen.

Je nach Auftrag planen und realisieren sie Inhalte einer Website (Text, Bilder, Videos, Audio). Sie gestalten animierte Bilder und Erklärvideos, Informationsgrafiken, kleine Imagefilme etc. Weiters binden sie Links, Kommentar- und Ratingmöglichkeiten, interaktive Videoanwendungen und Produktkonfiguratoren ein.

Sie sorgen für die Usability (Bedienfreundlichkeit) der Webseite und berücksichtigen Aspekte der Barrierefreiheit und Suchmaschinenoptimierung.

Web-ProducerInnen nutzen Desktop-Publishing Systeme und verfügen über fundierte Kenntnisse im Webdesign, HTML und Programmierung. Die Arbeit von Web ProducerInnen gleicht im Wesentlichen denen von WebdesignerInnen und ScreendesignerInnen.

Kreativität und gestalterische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen, Kenntnis der Gestaltprinzipien, Empathievermögen, Offenheit für Trends und Zeitgeist, Kontakt- und Teamfähigkeit, gutes Sehvermögen, Beratungskompetenz, Abstraktionsvermögen, Problemlösungsfähigkeit, Entscheidungskompetenz, (Budgetkalkulation, etc), Bereitschaft zur Mobilität.

Notwendig sind gute Englischkenntnisse, die Bereitschaft zur regelmäßigen Weiterbildung (neue Technologien) und tlw. interkulturelle Kompetenzen (internationale Webauftritte, Kundenorientiertheit).

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen je nach beruflicher Ausrichtung vor allem bei Werbe- und PR-Agenturen, Marketingabteilungen von Unternehmen, Designstudios, Grafikdesign-Büros und (Multi-)Media-Agenturen. Beschäftigungsmöglichkeiten (oft auf freiberuflicher Basis) bieten auch Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, vor allem Zeitungen, die sich auf die visuelle Aufbereitung von Informationen spezialisiert haben sowie Rundfunk- und Fernsehanstalten bzw. Unternehmen der Filmwirtschaft sowie Softwareverlage.

Tätigkeitsfelder finden sich grundsätzlich in größeren Unternehmen, die im Bereich Public Relations, Marketing, Organisation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Internetauftritt tätig sind. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur selbstständigen Ausübung des Berufes.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Web-DesignerIn", dem der Beruf "Web-ProducerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Web-ProducerInnen verfügen üblicherweise über eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Audio- und Videotechnik, Kommunikations- und Mediendesign, Visuelle Mediengestaltung, Digital Art, Medientechnik o.Ä.

Beispiel: Höhere Lehranstalt für Medien, Ausbildungsschwerpunkt Film, Schulautonome Vertiefung: MultimediaArt (Dauer:  5 Jahre), HTBLVA Graz-Ortweinschule. Der Abschluss beinhaltet die einschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung und Berufsausbildungsgesetz, Fachhochschul- und Universitätsberechtigung.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Berufsbereich gibt es in den Bereichen Multimedia, Web Publishing, Illustration, Certified Program: Z.B. Visuelle Kompetenzen und TV- & Film-Produktion, Kurse zu neuen Software-Programmen, Interactive Media, Computeranimations-Design, Education oder Computer Game Studies.

Weiterbildung erfolgt aber auch im informellen Rahmen, z.B. auf internationalen Messen, Ausstellungen und Symposien, wo man durch den Kontakt mit FachkollegInnen neue Entwicklungen und Trends am Kunst- und Designsektor verfolgen kann. Die berufliche Praxis, praktisches Experimentieren und die Lektüre fachspezifischer Literatur sind weitere wichtige Impulsgeber.

Das WIFI führt eine Fachakademie für Medieniformatik und Mediendesign.

TeamleiterIn, ProjektmanagerIn, Corporate DesignerIn (Unternehmensfilme, Imagefime, Messefilme), Art Director (Ideen und kreative Konzepte für ein breites Spektrum an Projekten), MediendesignerIn z.B. für E-Learning (mit enstsprechender pädagog. Zusatzqualifikation), Content Developer.

Es besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung. Es gibt Freie Gewerbe und Reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich WKO. Die aktuelle Liste der reglementierten Gewerbe ist auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort - bmdw abrufbar.

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