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ProduktionsmanagerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.460,- bis € 2.530,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Produktionsmanagement ist eine betriebliche Führungsaufgabe und beinhaltet ingenieurwissenschaftliche Aufgaben (Produktionstechnik) und managementorientierte Aufgaben (Produktionswirtschaft)

Sie steuern und kontrollieren laufend die Produktionsvorgänge und sorgen für eine regelmäßige Überprüfung der Maschinen und Geräte. Zu den weiteren Aufgaben gehört die Qualitätskontrolle (über Stichproben während des Produktionsprozesses oder Abschlusskontrollen), die aber mittlerweile oftmals bereits eine eigenständige Managementfunktion darstellt. Sie prüfen z.B. Stichproben auf Mängel oder Fehler analysieren deren Ursache.

Sie bestimmen die zeitliche und örtliche Koordination der Fertigungsprozesse sowie den Arbeitskräfteeinsatz und optimieren den Workflow (Ablauf der einzelnen Arbeitsschritte). Sie überprüfen den Produktionsprozess auf Wirtschaftlichkeit - das fertige Produkt soll mehr Wert sein als der Ausgangsstoff. Sie sind verantwortlich für die laufende Optimierung der Prozesse und Produktionsabläufe.

Bei ihrer Tätigkeit arbeiten ProduktiosmanagerInnen u.a. mit ElektronikerInnen, InformatikerInnen und Vertriebs-ManagerInnen zusammen.

 

Freude an Physik/Mathematik/Informatik und Kenntnisse in den Kernbereichen Thermik, Mechanik, Strömungslehre, Messtechnik, Technisches Zeichnen und Konstruktion.

  • Lösungsorientiertes Denken und Interesse fürs Detail
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten: In Produktionsstätten herrscht meist Schichtbetrieb
  • Umgang mit Softwaretools für Simulationen und Statistik
  • Weiterbildungsbereitschaft: Berufsspezifische Rechtsgrundlagen

 

Bereitschaft zur Mobilität und tlw. Reisebereitschaft (Beispiel: Bemessung und Optimierung von Rohrleitungssystemen und Wassertransportleitungen) im In- und Ausland.

In Jobausschreibungen wird oft Durchsetzungsvermögen verlangt.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Industrieunternehmen und größeren Unternehmen - verschiedener Branchen, wie z.b. Kunststofftechnik, Fahrzeugtechnik, Glasbau, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Engineering und Anlagenbau, Baustoff-, Keramikindustrie, Energie- und Kraftwerkstechnik, Umwelttechnik, Chemie, Petrochemie, Automobilindustrie und Motorradhersteller.

Die Aufgabenfelder reichen von allgemeinen Bereichen (z.B. Personal, Produktion, Logistik, Verkauf) bis hin zu zentralen Managementpositionen. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in der Unternehmensberatung (selbstständig oder angestellt) sowie als KonsulentInnen oder GutachterIn.

 

Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit können den Berufstitel „EURO-IngenieurIn“ erwerben. Es handelt sich dabei um einen europaweit einheitlich anerkannten Berufstitel für Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung, Infolink der VOI (Verband Österreichischer Ingenieure).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Produktions- und ProzesstechnikerIn", dem der Beruf "ProduktionsmanagerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Produktionsmanagement verbindet Wirtschaft und Technik - je nach Branche wird oft eine technische (Grund)Ausbildung erwartet - mit einer fundierten Ausbildung bzw. Qualifikation in betriebswirtschaftlichen Themen. Einschlägige Ausbildungen kombinieren beide Bereiche, z.B. HTL für Maschinen- und Anlagenbau, oder Wirtschaftsingenieurwesen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Relevante Bereiche sind z.B: Materialwirtschaft, General Management, Operations Management, Supply Chain Management, Innovations-, Produkt- und Prozessmanagement, Wirtschaft und Recht, Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement.

Viele der Wirtschaftsingenieurberufe setzen (zum Teil berufsbegleitende) Zusatz- und Weiterbildungsmaßnahmen voraus (z.B. in den Bereichen Sicherheitstechnik, Qualitätsmanagement, Arbeitszeitermittlung (In Deutschland gibt es einen eigenen Verband, der sich der systematischen Erfassung von Arbeitsbedingungen widmet; REFA). Je nach Ausbildungsschritt werden dafür zusätzliche Berufstitel bzw. berufliche Berechtigungen erlangt (z.B. AuditorInnen; Industrial Engineers); Infos auf Refa-austria.at

 

Nach mehrjähriger Erfahrung in einem Produktionsbetrieb bestehen berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in übergeordnete Funktionen wie z.B. Leitung der Produktionslogistik: Diese Position ist verantwortlich für die Abteilungen Einkauf, EDV sowie die Material- und Zeitwirtschaft.

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