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FrauenberaterIn

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FrauenberaterInnen beraten Frauen und Mädchen bei Fragen und Problemen im Familien- und Arbeitsleben; sie bieten Unterstützung bei Übergriffen, helfen bei der Wohn- und Arbeitssuche, bieten z.B. Sozial-, Rechts-, Finanz-, Bildungs- und Berufsberatung u.a.m. Sie führen Partnerschafts-, Familien-, Verhütungs- und Schwangerschaftsberatung durch und versuchen Frauen durch Verweis auf spezifische Angebote, Förderungen und Netzwerke zu unterstützen. Zum überwiegenden Teil bieten Frauenberatungszentren Kurse, Seminare und Lehrgänge an.

Die wichtigsten beruflichen Anforderungen sind Fähigkeit zum und Freude am Umgang mit Menschen, Sprachfertigkeit, die Fähigkeit, auf andere Menschen, deren Persönlichkeit und individuelle Situation eingehen zu können, Strategien und Lösungen für spezifische Probleme finden und diese auch vermitteln zu können.

Allgemeine Anforderungen, die Berufe im Sozialbereich stellen, sind vor allem Organisationstalent (Öffentlichkeitsarbeit, Organisation der Beratungsstelle), Kontaktfähigkeit (Eingehen auf Rat suchende Personen), Fähigkeit zur Zusammenarbeit (Teamkonferenzen), Sprachfertigkeit mündlich (Beratungsgespräche), logisch-analytisches Denken (Analysieren der Problemlage der Ratsuchenden), Selbständigkeit (Beratung), generelle Lernfähigkeit (rasches Aneignen von Informationen zu besonderen Problembereichen), psychische Belastbarkeit (Kontakt mit Rat- und Hilfesuchenden).

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten vor allem einschlägige Beratungsinstitutionen, Informationsstellen und Vereine. Träger dieser Einrichtungen sind sowohl private als auch öffentliche Körperschaften (z.B. Gemeinden), Religionsgemeinschaften, Initiativen, Dachverbände u.a.m. SozialarbeiterInnen sind in Erziehungs-, Ehe- und Familienberatungsstellen, in der Bewährungshilfe, in der Jugendgerichtshilfe, in Beratungsstellen für Haftentlassene, in Jugend-, Sozial- und Gesundheitsämtern, geschützten Werkstätten, Heimen, Jugendzentren oder Beratungsstellen für alte Menschen tätig. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Caritas, kirchliche Organisationen und verschiedene private Vereine. BewährungshelferInnen sind üblicherweise beim Verein Bewährungshilfe angestellt.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SozialberaterIn", dem der Beruf "FrauenberaterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Mehrzahl der Berufe in diesem Bereich erfordert eine spezifische Ausbildung im Sozialbereich in Kombination mit beruflicher Erfahrung in einer verwandten Tätigkeit. Als primäre Ausbildung kommt eine höher bildende Schule oder eine berufsrelevante Ausbildung in Betracht. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten z.B. Fachhochschul-Studiengänge für Sozialarbeit sowie Studienrichtungen wie Psychologie, Pädagogik und Soziologie. Weiterbildungsmöglichkeiten für Personen, die auf Grund ihres Bildungsabschlusses über keine Studienberechtigung verfügen, besteht die Möglichkeit eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung abzulegen. Die Berufsreifeprüfung berechtigt zum Besuch aller Ausbildungsmöglichkeiten, die ab Maturaniveau angeboten werden, die Studienberechtigungsprüfung führt zu eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Faches oder Bereichs: Ab Maturaniveau stehen prinzipiell alle Bachelorstudien und Diplomstudien, die an öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen angeboten werden offen (für einige Studienrichtungen sind allerdings Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Zum Besuch von Fachhochschul-Studiengängen sind grundsätzlich auch für Personen mit abgeschlossener Fachschul- oder Lehrberufsausbildung berechtigt (allerdings ist in der Regel ein erweitertes Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Ergänzend ist auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen.

Spezielle Qualifikationen, Fachprüfungen, sonstige Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich bieten z.B. folgende Ausbildungen: Lehrgang für Ehe-, Familien- und Lebensberater, Lehrgang für Familien- und Gruppenarbeiter, Lehrgang für Erziehungs- und Jugendberater, Lehrgang für systemische Familientherapie, Speziallehrgang für Leitungsfunktionen in der Sozialarbeit u.a.m. Darüber hinaus gibt es in Form von Universitätslehrgängen und Masterstudien eine Anzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten (z.B. für Supervision und Sozialmanagement). Auch Propädeutikum und Psychotherapie sind Ausbildungsmöglichkeiten.

 

Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich bestehen z.B. in Hinsicht auf Aufgaben im Sozialmanagement. Nach dem Propädeutikum und einer Ausbildung in Psychotherapie gibt es auch in dieser Hinsicht berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

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