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Sport-TrainerIn

Berufsbereiche: Reise, Freizeit und Sport
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: ab € 1.960,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend

Tätigkeitsmerkmale

Sport-TrainerInnen arbeiten vor allem im Breiten- und im Leistungssport sowie im Rehabilitationsbereich.

Im Leistungssport befassen sie sich mit der wissenschaftlichen Bestimmung bzw. Feststellung von Testergebnissen und der Analyse als Voraussetzung für das jeweilige Trainingsprogramm und Trainingsaufbau.

Im Breitensport geht es nicht nicht darum, Einzelleistungen zu forcieren, sondern den Leistungsstand generell zu erhöhen. Daher spielen hier vor allem Aspekte der Motivation eine bedeutende Rolle.

Im Rahmen der Rehabilitation betreuen sie KundInnen mit Verletzungen oder Degenerationen des Bewegungssystems, z.B. durch ein indikationsspezifisches muskuläres Aufbautraining. Sie führen Sondergymnastik sowie seelisch-körperliche Übungen (Pantomime u.a.) durch oder bieten Fitnesstraining in der Krebsnachsorge.

Sie bieten auch Personal Training mit verschiedenen Schwerpunkten (Muskelaufbau, Gewichtsreduktion, Herz-Kreislauf-Belastung) und erstellen Leistungstests. SporttrainerInnen versuchen den Leistungsstand der SportschülerInnen in Vereinen, Jugendgruppen, Freizeiteinrichtungen, Industriebetriebe und Volkshochschulen zu fördern.

FachsporttrainerInnen sind in einer oder mehreren Arten (z.B. Bergsteigen, Skifahren, Tennis) ausgebildet. Für die Berufsausübung ist es sinnvoll Sportarten zu kombinieren die zu verschiedenen Jahreszeiten ausgeübt werden (z.B. Ski- und TennislehrerInnenprüfung).

Siehe auch die akademischen Berufe SportwissenschafterIn (Leistungssport) und den Lehrberuf FitnessbetreuerIn.

Freude an Bewegung, Befähigung zum Umgang mit Menschen bzw. Kindern und Jugendlichen, Fähigkeit andere zu motivieren, interdisziplinäres Denken (Biomechanik, Sportgeschichte, Sportsoziologie), Empathievermögen, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, Fitness und Ausdauer, Kreativität, interkulturelle Kompetenz (v.a. im Bereich Reha), Bereitschaft zur Mobilität.

SporttrainerInnen arbeiten in Fitnessclubs, im Gesundheitswesen, in der medizinischen Rehabilitation und Regeneration, als Trainer für Leistungsdiagnostik usw.

TrainerInnen sind im Breiten- und Spitzensport tätig, sowie in den Bereichen Sportartikelindustrie und -handel, Gesundheit und Therapie sowie Management, Veranstaltungswesen und Journalismus.

Arbeitsmöglichkeiten bestehen in Form freiberuflicher SportlehrerInnentätigkeit.

Tourismusbetriebe bauen zunehmend deren Wellnessbereiche aus und suchen Fitness-, WellnesstrainerInnen so dass hier mit gewissen Zuwächsen gerechnet werden kann.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen zudem, je nach (Zusatz)Qualifikation in Hinsicht auf Aufgaben im Sozialmanagement oder Public Health. Je nach Qualifikation besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen des Gewerbes "Lebens- und Sozialberatung". Siehe SportwissenschaftlerIn.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SporttrainerIn", dem der Beruf "Sport-TrainerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Unter Training wird im Allgemeinen das Wiederholen der Umsetzung bereits erworbenen Wissens durch wiederkehrendes Üben verstanden. In der Erwachsenenbildung wird allerdings nach heutigem Sprachverständnis unter dem Begriff „Training“ auch die bloße Wissensvermittlung verstanden.

Behindertensport, Biomechanik, Orthopädie und Traumatologie ist als Fach auch im Studium "Physiotherapie" enthalten (FH Campus Wien).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Training, Gesundheit, Physiotherapie, Sportmedizin und Sportmanagement, Sportjournalismus, Motopädagogik, Personal Fitness- und Mentaltrainer, Sporternährungswissenschaften, Public Health, Prävention und Gesundheitsförderung, Präventions- und Rehabilitationstraining, Psyschomotorik, Sportjournalismus, Integrative Outdoor-Aktivitäten.

Uni-Lehrgänge: Z.B. Trainingstherapie, Health & Fitness, Sportphysiotherapie, Sportmanagement.

Die AGAKAR (Arbeitsgemeinschaft für ambulante kardiologische Rehabilitation) bietet eine Zusatzausbildung für ÜbungsleiterInnen und SportwissenschafterInnen in der ambulanten Herz-Kreislauf-Rehabilitation (www.agakar.at).

Zunehmend werden duale Ausbildungen angeboten - Unternehmen übernehmen manchmal die Studienkosten ihrer dualen StudentInnen. Infos über Hochschulen, die duale Studiengänge anbieten, finden sich in der Datenbank auf www.studieren.at.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie Aufstiegschancen in diesem Berufsfeld bestehen z.B. im Bereich des Sportartikelhandels und der Sportartikelindustrie, im Veranstaltungsmanagement, im Fremdenverkehr und im Spezialjournalismus (Sport, Freizeit, Gesundheit). Auch im Bereich des Consulting und Management-Training wird immer stärker auf SportlerInnen zurückgegriffen: Diese sollen vor allem ihre Erfahrungen in Hinsicht auf Training, Motivation und Einsatz, zum Teil auch in Hinsicht auf Umgang mit Öffentlichkeit vermitteln.

Grundsätzlich ist die selbstständige Tätigkeit in der Sport- und Fitnessbranche möglich. Beispiel: Gründung eines Fitnesscenters. Es besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen des Gewerbes "Lebens- und Sozialberatung".

Es gibt Freie Gewerbe und Reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich WKO. Die aktuelle Liste der reglementierten Gewerbe ist auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort - bmdw abrufbar.

Die AGAKAR (Arbeitsgemeinschaft für ambulante kardiologische Rehabilitation) bietet eine Zusatzausbildung für ÜbungsleiterInnen und SportwissenschafterInnen in der ambulanten Herz-Kreislauf-Rehabilitation (www.agakar.at).

Die Durchführung von Trainingstherapie ist in Österreich den Ärzten/ÄrztInnen und Physiotherapeuten/PhysiotherapeutInnen vorbehalten. SportwissenschaftlerInnen können im Bereich Trainingstherapie ergänzend und unterstützend tätig werden.

 

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