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BetriebsmanagerIn für Textilchemie und Ökologie

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Umwelt
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.830,- bis € 2.520,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BetriebsmanagerInnen sind BetriebswirtschaftlerInnen mit technischen Kompetenzen oder auch technische Fachkräfte mit betriebswirtschaftlicher Qualifikation.

BetriebsmanagerInnen, die auf den Bereich Textilchemie und Ökologie spezialisiert sind, beschäftigen sich im Rahmen des technischem Managements mit der Erzeugung von Ökotextilien. Dabei müssen sie die gesamte Herstellungskette betrachten. Das beginnt bereits beim Anbau der Rohstoffe. Die Herstellungskette umfasst den ganzen Herstellungsprozess der Textilien bis zur Endfertigung, Verpackung und Auslieferung.

Sie müssen so weit möglich, Maßnahmen zur weitgehend ökologischen Herstellung und Veredelung der Textilien treffen. BetriebsmanagerInnen achten auf die Verwendung von Naturfasern und ungiftige Farben bei der Herstellung. Der Verzicht von Bleipigmenten und die Beachtung der Grenzwerte im Abwasser- und Abluftbereich sind wichtige Kriterien. Wichtig ist daher auch die richtige Wahl der Verpackung, denn auch diese sollte umweltfreundlich sein.

Ökotextilien müssen unter Einhaltung sozialer, ökologischer und gesundheitlicher Kriterien produziert werden. Außerdem sind sie durch Ökotextil-Labels gekennzeichnet. Ökotextil-Label sind sind oft Verbands- oder Organisationslabel (z.B. Fair Trade) oder Amtliche Label wie etwa EU-Umweltzeichen. In Österreich wachsen diese Textilien immer stärker vom Nischenprodukt zum Lifestyleprodukt.

Auch der umweltschonende Produktionsvorgang sowie das Recycling und die Entsorgungstechnologie (Chemikalien, Farbreste) sind aktuelle Anliegen. Ein wichtiger Aspekt ist die Beachtung der Betriebsicherheit, etwa bei der Lagerung von Lösungsmittel oder Säuren. Ebenso achten sie auf die Arbeitssicherheit, etwa in Bezug auf austretende Gase, Brandschutz und Lärmschutz.

BetriebsmanagerInnen erkennen Probleme die im Zuge eines Projektes auftreten können. Dabei kann es sich z.B. um den Ausfall einer Maschine oder um sich ändernde gesetzliche Anforderungen handeln. Sie entwickeln Pläne und sinnvolle Lösungen zur Vermeidung oder Behebung der Probleme. Sie auch für deren Umsetzung sowie dem Controlling und der Dokumentation verantwortlich.

Siehe auch die Berufe TextilchemikerIn, RecyclingtechnikerIn, UmweltinformatikerIn, ÖkosystemwissenschafterIn.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen auch als Abfallbeauftragte, Öko-AuditorIn oder UmweltgutachterIn.

BetriebsmanagerInnen sind BetriebswirtschaftlerInnen mit technischen Kompetenzen oder auch technische Fachkräfte mit betriebswirtschaftlicher Qualifikation.

BetriebsmanagerInnen, die auf den Bereich Textilchemie und Ökologie spezialisiert sind, beschäftigen sich im Rahmen des technischem Managements mit der Erzeugung von Ökotextilien. Dabei müssen sie die gesamte Herstellungskette betrachten. Das beginnt bereits beim Anbau der Rohstoffe. Die Herstellungskette umfasst den ganzen Herstellungsprozess der Textilien bis zur Endfertigung, Verpackung und Auslieferung.

Sie müssen so weit möglich, Maßnahmen zur weitgehend ökologischen Herstellung und Veredelung der Textilien treffen. BetriebsmanagerInnen achten auf die Verwendung von Naturfasern und ungiftige Farben bei der Herstellung. Der Verzicht von Bleipigmenten und die Beachtung der Grenzwerte im Abwasser- und Abluftbereich sind wichtige Kriterien. Wichtig ist daher auch die richtige Wahl der Verpackung, denn auch diese sollte umweltfreundlich sein.

Ökotextilien müssen unter Einhaltung sozialer, ökologischer und gesundheitlicher Kriterien produziert werden. Außerdem sind sie durch Ökotextil-Labels gekennzeichnet. Ökotextil-Label sind sind oft Verbands- oder Organisationslabel (z.B. Fair Trade) oder Amtliche Label wie etwa EU-Umweltzeichen. In Österreich wachsen diese Textilien immer stärker vom Nischenprodukt zum Lifestyleprodukt.

Auch der umweltschonende Produktionsvorgang sowie das Recycling und die Entsorgungstechnologie (Chemikalien, Farbreste) sind aktuelle Anliegen. Ein wichtiger Aspekt ist die Beachtung der Betriebsicherheit, etwa bei der Lagerung von Lösungsmittel oder Säuren. Ebenso achten sie auf die Arbeitssicherheit, etwa in Bezug auf austretende Gase, Brandschutz und Lärmschutz.

BetriebsmanagerInnen erkennen Probleme die im Zuge eines Projektes auftreten können. Dabei kann es sich z.B. um den Ausfall einer Maschine oder um sich ändernde gesetzliche Anforderungen handeln. Sie entwickeln Pläne und sinnvolle L...

Freude an Chemie/Materialwissenschaften, technisches und wirtschaftliches Verständnis, Kontakt- und Teamfähigkeit, Beratungs- und Verhandlungskompetenz, logisch-systemisches Denkvermögen, hohe Bereitschaft zur Weiterbildung (neue Technologien, Verfahren), Umgang mit berufsspezifischen Softwaretools (z.B. für Simulationen).

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei (etwas größeren) gewerblichen und industriellen Betrieben, in der Textilerzeugung aber auch in Stabsstellen.

Weitere wichtige Arbeitsmöglichkeiten sind technische Prüfung und Kontrolle, die Mitarbeit in Ingenieurbüros, aber auch der Unterricht an technischen (Hoch )Schulen, die Mitarbeit in technischen Verlagen.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Form beratender Tätigkeit, als Teilbereich der Unternehmensberatung (selbständig oder in entsprechenden Unternehmen angestellt) sowie als KonsulentIn oder GutachterIn.

Am österreichischen Markt waren im Jahr 2008 nur 43 Ökotextil-Labels vertreten, im Jahr 2015 waren bereits 22 Geschäfte allein in Wien registriert, dazu existiert bereits eine Menge an Online-Shops. Der konventionelle Textilhandel listet teilweise Textilien mit dem Label Öko-Tex Standard 100, welches nur gesundheitliche Kriterien erfüllt.
Quelle: fabrikderzukunft.at.

Einen guten Überblick über die gängigen österreichischen Firmen-Labels bietet auch „die umweltberatung" im Untersuchungsbericht „Ökotextil-Labels in Österreich.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "UmweltmanagerIn", dem der Beruf "BetriebsmanagerIn für Textilchemie und Ökologie" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von BetriebsmanagerIn für Textilchemie und Ökologie wird üblicherweise eine Ausbildung im Bereich Textilchemie, Wirtschaftsingenieurwesen Chemie oder Verfahrenstechnik o.Ä. vorausgesetzt.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Spezielle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Chemie oder Wirtschaftstechnik mit Schwerpunkten in den Bereichen Umwelttechnik Umweltschutzmanagemen und Umweltmeßtechnik.

Studiengänge: Z.B. Bio- und Umwelttechnik, Energie- und Umweltmanagement sowie Studiengang Verfahrens- und Umwelttechnik. Beispiele sind die Bachelorstudien Umwelt- und Bio-Ressourcenmanagement, Industrieller Umweltschutz, Sicherheitstechnik, Entsorgungstechnik und Recycling sowie Umweltsystemwissenschaften.

Fachprüfungen und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus für UmweltbetriebsprüferIn - UmweltgutachterIn, Umwelt- und Energieberatung, Ökologische Beratungsberufe. Darüber hinaus werden Universitätslehrgänge für Umweltmanagement, Umweltprüfung und Umweltgutachten von verschiedenen Veranstaltern angeboten.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Beratungsberufe mit ökologischem Background gibt es vor allem bei Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen, Interessengemeinschaften und Interessenvertretungen. Arbeitsmöglichkeiten gibt es auch in Form selbständiger Beratungstätigkeit.

Ein spezielles Beispiel ist auch die sogenannte REFA-Ausbildung: REFA umfasst ein umfangreiches Ausbildungsprogramm, wobei jeder Qualifikationsschritt mit einer international anerkannten und einheitlichen Urkunde (REFA-Schein) bestätigt wird. Je nach erreichter Qualifikation sind bestimmte Aufgabenbereiche möglich, die durch folgende Berufsbezeichnungen charakterisiert sind: REFA-SachbearbeiterInnen, REFA-Fachmann/ frau, REFA-TechnikerInnen für Industrial Engineering, REFA-OrganisationsassistentInnen, REFA-OrganisatorInnen, REFA-Ingenieur(e)innen für Industrial Engineering. Infos auf Refa-austria.at.

Branchenerfahrung bzw. Erfahrung in vergleichbaren Funktionen ist für solche Karriereschritte üblicherweise grundsätzlich erforderlich.

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen weiters in der Kontroll- und Abnahmetechnik (Genehmigung und Überprüfung von Maschinen, Anlagen und deren Betriebssicherheit) sowie in der Unfallforschung und -prävention.

Arbeitsmöglichkeiten gibt es auch in Form selbständiger Beratungstätigkeit.

Weitere berufliche Entwicklungsperspektiven bieten auch die Berufsbilder von Auditors, Industrial Engineers, Clinical Engineers.

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