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EinkaufstechnikerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Technische EinkäuferInnen sind für die Ausstattung und Funktionsfähigkeit von Betrieben mit technischer Ausstattung zuständig.

Das Aufgabenfeld reicht - je nach Betrieb - von fallweisen Einkaufsmaßnahmen (z.B. EDV-Ausstattung) bis hin zur permanenten Einkaufstätigkeit etwa von Produktionsmitteln und Rohstoffen. Recherche und Einkauf über das Internet sind für diesen Bereich bedeutend. So haben beispielsweise große Bereiche der Autoindustrie ihren gesamten Einkaufs- und Zulieferbereich auf das Geschäft im Internet umgestellt.

Neben einer grundlegenden technischen Ausbildung ist für diesen Bereich auch Kompetenz im elektronischen Handel (sog. E Commerce) nötig.

Technische EinkäuferInnen arbeiten vor allem in industriellen Unternehmen und Betrieben der Produktionswirtschaft. Auch Betriebe mit eigenen Entwicklungs- und Forschungsabteilungen beschäftigen technische EinkäuferInnen. Diese sind für den Einkauf technischer Materialien von der Bestellung bis zur Lieferung und Warenübernahme verantwortlich.

Technische EinkäuferInnen kontaktieren Hersteller- und Lieferfirmen und informieren sich über verschiedene Produktangebote aus dem In- und Ausland. Sie führen Verhandlungsgespräche, scheiden schlechte Angebote aus und ziehen gute in die engere Wahl. Zudem berücksichtigen sie Qualitäts- und Lieferzeitenvorteile, erstellen Kalkulationen, wägen positive und negative Auswirkungen neuer Maschinen auf die Betriebsstruktur ab, bestimmen bei umfassenden Anschaffungen den optimalen Produkt-Mix (aufeinander abgestimmte Anschaffungen nach Herstellern und Typen) und entscheiden schließlich, was wo gekauft wird. Die Anschaffung technischer Einrichtungen für den Betrieb muss eingehend mit den jeweiligen Abteilungen besprochen werden.

Was die Bestellung anbelangt, sind Bedarfsmengen festzulegen. Um hier keine Fehlentscheidungen zu treffen, arbeiten sie eng mit der Lagerleitung des Betriebes zusammen. In manchen Fällen - vor allem in kleineren Betrieben - sind sie auch selbst für die Organisation des Lagers zuständig.

Technische EinkäuferInnen informieren sich aber auch unabhängig von unmittelbaren Einkaufsaufträgen laufend über das aktuelle Angebot, da sie mitunter auf dringende Anforderungen des Betriebes sehr schnell reagieren müssen. Fällt z.B. in einer Stahlbaukonstruktionsfirma eine Schleifmaschine aus, muss rasch Ersatz beschafft werden. Darüber hinaus verfolgen sie auch kontinuierlich technologische Entwicklungen und beraten die Unternehmensleitung in ihren Entscheidungen.

Technische EinkäuferInnen sind für die Ausstattung und Funktionsfähigkeit von Betrieben mit technischer Ausstattung zuständig.

Das Aufgabenfeld reicht - je nach Betrieb - von fallweisen Einkaufsmaßnahmen (z.B. EDV-Ausstattung) bis hin zur permanenten Einkaufstätigkeit etwa von Produktionsmitteln und Rohstoffen. Recherche und Einkauf über das Internet sind für diesen Bereich bedeutend. So haben beispielsweise große Bereiche der Autoindustrie ihren gesamten Einkaufs- und Zulieferbereich auf das Geschäft im Internet umgestellt.

Neben einer grundlegenden technischen Ausbildung ist für diesen Bereich auch Kompetenz im elektronischen Handel (sog. E Commerce) nötig.

Technische EinkäuferInnen arbeiten vor allem in industriellen Unternehmen und Betrieben der Produktionswirtschaft. Auch Betriebe mit eigenen Entwicklungs- und Forschungsabteilungen beschäftigen technische EinkäuferInnen. Diese sind für den Einkauf technischer Materialien von der Bestellung bis zur Lieferung und Warenübernahme verantwortlich.

Technische EinkäuferInnen kontaktieren Hersteller- und Lieferfirmen und informieren sich über verschiedene Produktangebote aus dem In- und Ausland. Sie führen Verhandlungsgespräche, scheiden schlechte Angebote aus und ziehen gute in die engere Wahl. Zudem berücksichtigen sie Qualitäts- und Lieferzeitenvorteile, erstellen Kalkulationen, wägen positive und negative Auswirkungen neuer Maschinen auf die Betriebsstruktur ab, bestimmen bei umfassenden Anschaffungen den optimalen Produkt-Mix (aufeinander abgestimmte Anschaffungen nach Herstellern und Typen) und entscheiden schließlich, was wo gekauft wird. Die Anschaffung technischer Einrichtungen für den Betrieb muss eingehend mit den jeweiligen Abteilungen besprochen werden.

Was die Bestellung anbelangt, sind Bedarfsmengen festzulegen. Um hier keine Fehlentscheidungen zu treffen, arbeiten sie eng mit der Lagerleitung des Betriebes zusammen. In manchen Fällen - vor allem in kleineren Betrieben - sind sie auch selbst für die Organisa ...

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Entscheidungssicherheit
  • Kreativität, Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen
  • Gutes Auftreten, Kontaktfähigkeit
  • Verhandlungskompetenz
  • Organisationstalent

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei allen gewerblichen und industriellen Betrieben in den verschiedenen Abteilungen, aber auch in Stabsstellen.

Weitere wichtige Arbeitsmöglichkeiten sind technische Prüfung und Kontrolle, die Mitarbeit in Ingenieurbüros, aber auch der Unterricht an technischen (Hoch )Schulen, die Mitarbeit in technischen Verlagen.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Wirtschaftsingenieur(e)innen bestehen vor allem in Großunternehmen im industriellen Sektor. Die Aufgabenfelder reichen hier von speziellen Bereichen (z.B. Personal, Produktion, Logistik) bis hin zu zentralen Managementpositionen.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Form beratender Tätigkeit, als Teilbereich der Unternehmensberatung (selbständig oder in entsprechenden Unternehmen angestellt) sowie als KonsulentIn oder GutachterIn.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "TechnischeR SachbearbeiterIn", dem der Beruf "EinkaufstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine einschlägige berufsbildende Vorbildung, z.B. Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebsingenieurwesen, eine technische Ausbildung mit sehr guten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen oder eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung mit entsprechenden technischen Kenntnissen, bilden eine Basis für die Ausübung dieser Funktion.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten z.B. Aufbaulehrgänge, Studienberechtigungsprüfungen, Meister- und Werkmeisterprüfungen.

Die konkreten Ausbildungsanforderungen hängen vom konkreten Berufsfeld ab. Allgemein lässt sich allerdings feststellen, dass technische Ausbildungen, die Qualifikationen im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen beinhalten, für Berufe in diese Bereich besonders gute Voraussetzungen bieten.

Darüber hinaus werden für viele Spezialaufgaben Weiterbildungs- und Spezialisierungskurse (Wirtschaftsingenieurwesen, technisches Management, Innovationsmanagement, Qualitätssicherung) angeboten. Als Aus- und Weiterbildungen für Berufe in diesem Bereich kommen grundsätzlich alle technisch orientierten Studienrichtungen (insbesondere im Bereich des Maschinenbaus) in Betracht. Beispiel ist die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen mit ihren verschiedenen Studienzweigen.

Darüber hinaus bietet eine Anzahl an Kursen und Lehrgängen Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Beispiele sind Qualitätssicherung und Zertifizierung, Arbeitsorganisation, technisches Management oder Innovations- und Technologiemanagement.

Ein spezielles Beispiel ist auch die sogenannte REFA-Ausbildung: REFA umfasst ein umfangreiches Ausbildungsprogramm, wobei jeder Qualifikationsschritt mit einer international anerkannten und einheitlichen Urkunde (REFA-Schein) bestätigt wird. Infos auf Refa-austria.at.

Andere Weiterbildungsmöglichkeiten können z.B. Produktionstechnik, Fertigungstechnik, Logistik, Vertrieb betreffen. Aber auch alle Managementfunktionen bieten Beschäftigungsmöglichkeiten und damit Weiterbildungsanforderungen für WirtschaftstechnikerInnen.

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn (z.B. für Produktionslogistik).

Branchenerfahrung bzw. Erfahrung in vergleichbaren Funktionen ist für solche Karriereschritte üblicherweise grundsätzlich erforderlich.

Für leitende Funktionen im Verkauf, aber auch im Projektmanagement bei Auslandsvorhaben, sind insbesondere Fremdsprachenkenntnisse unabdingbar. Für Tätigkeiten im Ausland ist die Berufsbezeichnung EURO-IngenieurIn von Bedeutung, die voraussichtlich für Tätigkeiten bei internationalen Ausschreibungen und Projekten im technischen Bereich von Bedeutung sein werden; Infolink der VOI (Verband Österreichischer Ingenieure).

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