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WirtschaftsingenieurIn für Bekleidungstechnik

Berufsbereiche: Textil, Mode und Leder
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.790,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

WirtschaftsingenieurInnen im Bereich Bekleidungstechnik verfügen über spezifische Qualifikationen in Bezug auf Entwurf, Schnittkonstruktion und Produktion von Bekleidung.

Sie arbeiten in der Werkstoff- und Fertigungstechnik sowie Betriebstechnik, Marketing und Mitarbeiterführung sowie an der Organisation betrieblicher Abläufe, unter besonderer Berücksichtigung von Qualität- und Produktmanagement.

Sie achten dabei stets auf eine ganzheitliche Sichtweise (betriebswirtschaftliche und technische Aspekte). So wirken sie an der Lösung von ökonomischen oder rechtlichen Problemen mit und vermitteln bei Kommunikationsproblemen z.B. zwischen TechnikerInnen und ÖkonomInnen.

Siehe auch den Kernberuf WirtschaftsingenieurIn oder den Lehrberuf Textiltechnolog(e)in .

Der Beruf erfordert eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Reaktionsprodukten, z.B. durch austretende Dämpfe und Gerüche von Farben und Imprägniermittel.

  • Freude an textilen Materialien
  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungskompetenz und Kreativität
  • Gutes Auftreten und Kommunikationsgeschick
  • Verhandlungskompetenz
  • Umgang mit Softwaretools: Für Analysen, Simulationen und Statistik

 

Die Textilbranche ist sehr international ausgerichtet. Laut Zahlen des Fachverbandes der Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie ist der Exportanteil mit über 80 Prozent sehr hoch.

Bei Mode liegt die Exportquote bei 70 Prozent. Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Italien und die USA sind die wichtigsten Exportländer.

Für manche Aufträge sind daher zusätzlich interkulturelle Kompetenzen (Diversity-Mangement) und Fremdsprachenkenntnisse gefragt.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei allen gewerblichen und industriellen Betrieben in den verschiedenen Abteilungen, auch in Stabsstellen.

Weitere wichtige Arbeitsmöglichkeiten sind technische Prüfung und Kontrolle, die Mitarbeit in Ingenieurbüros, auch der Unterricht an technischen (Hoch)Schulen, die Mitarbeit in technischen Verlagen.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Form beratender Tätigkeit, als Teilbereich der Unternehmensberatung (selbständig oder in entsprechenden Unternehmen angestellt) sowie als KonsulentIn oder GutachterIn.

Die heimische Modelandschaft wird von Kleinstunternehmen geprägt. Ihre Exportquote liegt bei 70 Prozent. Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Italien und die USA sind die wichtigsten Exportländer.

Auch die Textilbranche ist sehr international ausgerichtet. Laut aktuellen Zahlen des Fachverbandes der Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie ist der Exportanteil mit über 80 Prozent sehr hoch. Mehr als die Hälfte der Stickereiprodukte gehen nach Nigeria.

Einige Unternehmen aus dieser Branche sind sogar Weltmarktführer, etwa im Bereich Frottierwaren oder in der Produktion von industriell gefertigten, hochwertigen Zellulosefasern.

Zukunftsmarkt Wearable Technologies

Der aufstrebende Markt für Wearables bietet in den kommenden Jahren viel Potenzial, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Entertainment, Industrie und Sicherheit. Fast alle namhaften internationalen Tech-Konzerne rechnen mit einem Massentrend.

Das AußenwirtschaftsCenter in New York, dem derzeitigen Hauptmarkt für Wearables, hat einen entsprechenden Branchenfokus. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt Sie dabei, neue Trends zu identifizieren und darauf zu reagieren (vgl. Website der WKO: Fashion: Struktur, Zukunft und Trends der Branche).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "WirtschaftsingenieurIn", dem der Beruf "WirtschaftsingenieurIn für Bekleidungstechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

WirtschaftsingenieurInnen nehmen eine Vermittlerfunktion zwischen Technik und Ökonomie ein. Während TechnikerInnen in erster Linie an der technischen Optimierung der Produkte interessiert sind, verfolgen ÖkonomInnen primär deren Marktgängigkeit

Basisausbildung ist in der Regel eine entsprechende Ausbildung im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Textilien, Bekleidung). Infos bieten die Ausbildungsstätten.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Ausbildungsmöglichkeiten für Berufe im Bereich Mode und Textil bieten, je nach Interessensbereich, z.B. auch Lehranstalten im Bereich Design und Produktgestaltung. Infos zu Aus- und Weiterbildung bietet auch der Fachverband der Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie unter textilindustrie.at

Zusatz- und Weiterbildungsmaßnahmen: in den Bereichen Sicherheitstechnik, Qualitätsmanagement, Arbeitszeitermittlung. Je nach Ausbildungsschritt werden dafür zusätzliche Berufstitel bzw. berufliche Berechtigungen erlangt (z.B. AuditorIn, Industrial Engineer).

Lehrgänge: Z.B. Innovations-, Produkt- und Prozessmanagement, Arbeitsorganisation, technisches Management, Technologiemanagement Professional MSc Management und IT - Fachvertiefung Industrial Engineering u.v.m.

Ein spezielles Beispiel ist auch die sogenannte REFA-Ausbildung: REFA umfasst ein umfangreiches Ausbildungsprogramm, wobei jeder Qualifikationsschritt mit einer international anerkannten und einheitlichen Urkunde (REFA-Schein) bestätigt wird, Infolink Refa.

Für leitende Funktionen im Verkauf, aber auch im Projektmanagement bei Auslandsvorhaben, sind insbesondere Fremdsprachenkenntnisse unabdingbar. Für Tätigkeiten im Ausland ist die Berufsbezeichnung EURO-IngenieurIn von Bedeutung. Infos bietet der Verband Österreichischer Ingenieure - VOI.  

Weitere berufliche Entwicklungsperspektiven bieten auch die Berufsbilder von Auditors, Industrial Engineers u.a.m. Darüber hinaus bestehen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten wie Unternehmens- und Betriebsberatung sowie Projektcoaching.

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