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BetriebstechnikerIn für Textiltechnik

Berufsbereiche: Textil, Mode und Leder
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.780,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BetriebstechnikerInnen überwachen hier die technischen Produktionsprozesse und sorgen für die Instandhaltung von Produktionsanlagen der textilverarbeitenden Industrie Es geht z.B. um Heimtextilien, Technische Textilien, Gewebe für das Bauwesn oder Medizin, Automobil oder Luftfahrt.

Sie versuchen in ihrer Arbeit technische und damit zusammenhängende industrielle Geschäftsprozesse zu optimieren. Beispiele: Rohstoffgewinnung, Beschaffung, Produktion, Logistik, Marketing, Controlling, Qualitätsmanagement.

Sie analysieren Industrie-, Handels- und Verwaltungsvorgänge, geben Empfehlungen zu Organisation, Arbeitsmethoden und Reihenfolge der Arbeitsabläufe und überwachen die Ausführung. Sie nutzen spezielle Software für Geschäftsprozessmanagement, Logistik, Workflow sowie Projektmanagement-Tools.

Sie studieren weiters Herstellungsbeschreibungen, Pläne und andere Projektmaterialien und stellen die wesentlichen Arbeitsvorgänge und Produktionsmittel fest. Sie entwickeln technisch effiziente, wirtschaftlich und sozialverträgliche Formen der Organisation und der Produktionsweisen. Dazu gehört die genaue Definition der Arbeitsabläufe und der notwendigen Produktionsmittel.

BetriebstechnikerInnen sind für den geregelten Ablauf in einer Produktionsstätte verantwortlich. Dazu gehören folgende Aufgabenbereiche:

  • Überwachung der Produktionsprozesse
  • Überprüfung, Wartung und Reinigung der einzelnen Maschinen
  • Fehlersuche bei Störungen
  • Erstellung von Prüfprotokollen und Statistiken
  • Beschaffung und Einbau von Bauteilen
  • Produktionskoordination: Arbeitsvorbereitung und Sicherstellung eines störungsfreien Produktionsablaufes, optimale Auslastung der Maschinen
  • Testen und beurteilen die Produktqualität
  • Kalkulation von Materialeinsatz und Produktionskosten
  • Erstellung von Wirtschaftlichkeitsanalysen

 

Siehe auch die akademischen Berufe VerfahrenstechnikerIn, MaschinenbautechnikerIn (Produktionstechnik) und WirtschaftsingenieurIn.

 

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungskompetenz
  • Interesse an mathematischen Berechnungen
  • Technisches Verständnis
  • Entscheidungssicherheit und Verhandlungskompetenz
  • Handgeschicklichkeit
  • Gutes Ausdrucksvermögen (Beratung, Schulung der KundInnen)
  • Teamfähigkeit

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen vorwiegend in Industrieunternehmen bzw. Produktionsstätten von Textilunternehmen. Die Aufgabenfelder reichen von allgemeinen Bereichen wie Personal, Produktion, Logistik und Verkauf bis hin zu zentralen Managementpositionen.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in der Unternehmensberatung (selbstständig oder angestellt) sowie als KonsulentIn, GutachterIn.

AbsolventInnen einer HTL kann nach 3-jähriger Berufsausübung die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden. Infos bietet auch die Website des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BetriebstechnikerIn", dem der Beruf "BetriebstechnikerIn für Textiltechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

BetriebstechnikerInnen lösen technisch-betriebswirtschaftliche Problemstellungen unter Heranziehung der Angewandten Informatik. Eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik oder Mechatronik, z.B. Anlagen- und BetriebstechnikerIn dient als gute Grundlage für diesen Beruf.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Zusatz- und Weiterbildung: Z.B. Sicherheitstechnik, Qualitätsmanagement, Logistik, Vertrieb. Ein spezielles Beispiel ist auch die sogenannte REFA-Ausbildung: REFA-SachbearbeiterIn, REFA-TechnikerInnen für Industrial Engineering, REFA-OrganisatorInnen, REFA-IngenieurInn für Industrial Engineering.

Lehrgänge: Innovations-, Produkt- und Prozessmanagement, Management für Technik im Gesundheitswesen, Professional MSc Management und IT-Fachvertiefung Industrial Engineering.

Aufstiegsmöglichkeiten sind z.B. Abteilungsleitungen in Produktionsbetrieben sowie Areal-Management oder LeiterIn für die Produktionslogistik. Branchenerfahrung bzw. Erfahrung in vergleichbaren Funktionen ist für solche Karriereschritte üblicherweise grundsätzlich erforderlich. Weitere berufliche Entwicklungsperspektiven bieten auch die Berufsbilder von Auditors, Industrial Engineers.

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