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PR-BeraterIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.750,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

PR ist die Abkürzung von Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit). PR-BeraterInnen unterstützen Unternehmen strategisch in allen Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und der Organisationskommunikation.

Die PR-Tätigkeit ist einerseits Beratungstätigkeit, andererseits auch die Umsetzung von konkreten Maßnahmen. Innerbetrieblich sind PR-BeraterInnen üblicherweise der Marketingabteilung zugeordnet, weil Kommunikation eine der hauptsächlichen Marketingstoßrichtung ist (genauso wie Produkt, Preis und Distribution).

Die Aufgabe von PR-BeraterInnen ist die Gestaltung des Dialogs mit der Öffentlichkeit. Im Unterschied zur Werbung zielt PR ausschließlich auf den unmittelbar ausgelösten Produktverkauf ab. PR arbeitet langfristig für die Bekanntheit, Glaubwürdigkeit und den guten Ruf (Reputation) eines Unternehmens.

Maßnahmen für Aufbau und die Pflege einer positiven Kommunikation mit der Öffentlichkeit und der Organisation:

  • Gestalten und strategisches Planen von Medienkampagnen
  • Konzeption von Messedarbietungen
  • Organisieren und Halten von Vorträgen
  • Verfassen von Pressetexten
  • Durchführen von zielgruppenorientierten Informationsveranstaltungen
  • Betreuung interner Medien (Mitarbeiterzeitung, Projektblog, Intranet)
  • u.v.m.

 

Spezialdisziplinen, welche PR-Fachwissen erfordern, sind Krisenkommunikation oder CSR (Corporate Social Responsibility) .

Siehe auch die Berufe PolitikwissenschaftlerIn, Wirtschaftspsycholog(e)in, MarketingmanagerIn.

 

 

Rhetorisches Geschick, gutes schriftliches Ausdrucksvermögen, Fremdsprachenkenntnisse (je nach Bedarf, insbesondere Englisch), Organisationstalent, Kontaktfreude, gutes Auftreten, Kreativität, gute Allgemeinbildung, Offenheit für Trends und Zeitgeist, Überzeugungs- und Verhandlungskompetenz, gute Merkfähigkeit, interkulturelle Kompetenz.

 

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei Werbeagenturen, und PR-Abteilungen in Wirtschaftsunternehmen, Parteien und Interessenverbände (Kammern, Vereine), staatliche Stellen, Kirchen, Lobbys und andere Institutionen (z.B. NGOs im Non-Profit-Marketing-Bereich) sowie Markt- und Meinungsforschungsinstituten.

PR-Fachleute können angestellt oder freiberuflich (als PR-BeraterInnen bzw. als InhaberInnen von PR-Agenturen) tätig sein.

Einstiege in Berufe im Bereich Werbung erfolgen üblicherweise entweder nach Abschluss einer berufsspezifischen Ausbildung (Assistenzfunktion) oder direkt (unter Umständen auch ohne spezielle Vorbildung) als KontakterInnen; nach Bewährung in diesen Positionen sind Umstiege in alle anderen Werbe- und PR-Berufe möglich.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "PR-BeraterIn", dem der Beruf "PR-BeraterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt keine einheitlichen Ausbildungswege zu Berufen im Bereich Werbung, PR, Werbekommunikation. Je nach beruflicher Schwerpunktsetzung eignen sich verschiedene Ausbildungen.

Für PR-Tätigkeiten bei Natur- und Umweltschutzverbänden ist z.B. eine naturwissenschaftliches Ausbildung vorteilhaft (z.B. Chemie, Biologie) - kombiniert mit Zusatzqualifikationen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, die z.B. in einem PR-Volontariat erworben werden.

Ausbildungsträger sind neben höherbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen vor allem die großen Berufsbildungsinstitute.

 

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten insbesondere Universitätslehrgänge in den Bereichen Marketing, PR, Kommunikation, Management und Werbung sowie Medienkunde. Darüber hinaus existiert eine Vielzahl an außeruniversitären Weiterbildungsmöglichkeiten in den genannten Bereichen.

Aufgrund der spezifischen Zielsetzungen der Institution, in welcher der Beruf ausgeübt wird, können aber auch verschiedene andere Ausbildungen erforderlich sein (z.B. für PR auf Gebieten wie Technik, Medizin, Pharma, Ökologie, Menschenrechte, Konsumentenschutz).

 

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen – soweit vorhanden – im Rahmen der organisatorischen Hierarchien. Durch die Spezialisierung auf bestimmte Themengebiete ist es möglich, ExpertInnenstatus zu erlangen. Dadurch sind Tätigkeiten im wissenschaftlichen Bereich ebenso möglich, wie Publikationstätigkeiten und die Mitwirkung bei politischen Entscheidungsprozessen.

Ausschnitt au einem Interview:

„Wir PR-Berater geben durch klare Konzepte Orientierung in der Kommunikationsflut. Und das macht positive Energie frei für erfolgreiche Weiterentwicklung.“

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Handel, Marketing, E-Commerce (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Werbung und Public Relations (Seiten 108-133), Seite 128
Medien, Kultur, Unterhaltung (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Werbung und Public Relations (Seiten 86-95), Seite 90
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