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FreizeitberaterIn

Berufsbereiche: Reise, Freizeit und Sport
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.440,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FreizeitberaterInnen informieren ihre KundInnen über Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, erledigen Organisationsaufgaben für Freizeitangebote und gestalten Animations- und Sportprogramme.

Sie informieren z.B. über Veranstaltungen auf den Gebieten Spiel, Sport und Kultur, vermitteln interessierten Personen Kontakte zu Vereinen und Klubs oder anderen InteressentInnen und helfen bei der Suche nach geeigneten Veranstaltungsstätten.

Je nach Ausrichtung können dabei pädagogische, spielerische, sportliche oder kulturelle Aspekte im Zentrum der Tätigkeit stehen.

Siehe auch die Berufe KulturpädagogIn, FreizeitpädagogIn und FreizeitwissenschaftlerIn.

  • Systematisches Denkvermögen
  • Konfliktlösungsfähigkeit
  • Kreativität
  • Aufgeschlossenheit
  • Organisationsgeschick

 

Für Projekte sind Landeskunde und die Kenntnis von Fremdsprachen von Vorteil.

Der Beruf erfordert einen breiten Verstehenshorizont im Sinne von Querschnittskompetenzen (z.B. Betriebswirtschaft, Geografie, Geschichte, Kunst, rechtliche Aspekte).

Berufliche Tätigkeiten können sowohl im Angestelltenverhältnis als auch selbstständig erfolgen. Je nach konkreter Aufgabenstellung finden sich berufliche Möglichkeiten vor allem in den Bereichen Tourismus, Kultur und Sport.

Aufgaben finden sich bei Reiseveranstaltern, in Planungsämtern für das Stadtmarketing, in der Freizeit- und Tourismusentwicklung, bei Kongressveranstaltern, in Messezentren, Planungsbüros (Tourismus- und Regionalberatung) und Zertifizierungsagenturen.

FreizeitberaterInnen arbeiten in oder für Freizeitforschungsinstitute, Tourismus- und Marktforschungsinstitute, Touristik- und Freizeitzentren, Eventagenturen, Jugendzentren, Sporteinrichtungen, Kultureinrichtungen (Theater, Museen), Tourismusorganisationen, Fremdenverkehrsämter, Kurhäuser, Erholungszentren, Freizeitparks, Naturparks, Nationalparks oder Clubanlagen.

Die Anforderungen im Freizeitsektor werden immer komplexer, daher sind auch die Tätigkeitsanforderungen entsprechend gestiegen. Eine Ausbildung, die sich an den Bedarf der der Freizeit- und Tourismusbranche orientiert eröffnet grundsätzlich Aussichten auf Beschäftigungsmöglichkeiten am Freizeitmarkt (z.B. in der Forschung, Entwicklung von Marketingstrategien oder in der Organisationsberatung).

Veränderungen der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Systeme führen zu neuen Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Freizeit, Sport und Tourismus.

Aufgrund von sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Bedeutung der Freizeitwirtschaft für die gesamte Volkswirtschaft) kommt der Freizeitforschung eine wachsende Bedeutung zu. Zu den sozialen Rahmenbedingungen gehört auch das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung und die zunehmend bewusste und adäquate Freizeitgestaltung – vor allem für Kinder und Jugendliche.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Pädagoge/Pädagogin", dem der Beruf "FreizeitberaterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Freizeitwissenschaften ist als Fach oder Modul in unterschiedlichen Studienrichtungen enthalten, z.B. Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Sportwissenschaften. Einschlägige Studiengänge sind z.B.

  • Tourismus- und Freizeitwirtschaft: FH Innsbruck
  • Gesundheitstourismus und Freizeitmanagement: FH Joanneum
  • Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement: FH Kufstein
  • Sport- und Bewegungswissenschaften - Erlebnis und Freizeit: UNI Graz

 

Pädagogische Hochschule bieten Lehrgange:

  • Akademische/r Freizeitpädagoge/in: PH Baden, PH OÖ
  • Freizeitpädagogik: PH Steiermark
  • Freizeitpädagogik: PH Wien, PH Salzburg
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es werden Kurse, Workshops, Lehrgänge und Masterprogramme angeboten, z.B. in den Bereichen Tourismus- bzw. Spa- und Wellnessmanagement (verschiedene Anbieter) oder Angewandte Freizeitwissenschaft (AUBI-plus GmbH).

Wichtig sind zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen EDV (z.B. Aufbau eines innovativen Internetportals, Online-Shops, einer Buchungsplattform oder Club-App), Kunst und Kultur, künstlerisch kreative Techniken, Sozialwissenschaften, Marketing, Destinationsmanagement, Wirtschaftsgeographie, Umweltschutz, Sozialmedizin, Qualitätssicherung, Controlling sowie gruppendynamische Kenntnisse und Fähigkeiten.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie Aufstiegschancen in diesem Berufsfeld bestehen z.B. im Bereich des Sportartikelhandels und der Sportartikelindustrie, im Veranstaltungsmanagement, im Gesundheits- und Therapiebereich, im Fremdenverkehr und im Spezialjournalismus (Sport, Freizeit, Gesundheit).

Tätigkeitsfelder ergeben sich grundsätzlich in nationalen und internationalen Organisationen, etwa in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie können in oder für Fachverlage und Medien (z.B. als ReisejournalistIn) tätig sein.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Tourismus und Freizeitwirtschaft (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Freizeitwirtschaft, Seite 32
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