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FreizeitmanagerIn

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.160,- bis € 2.490,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FreizeitmanagerInnen erstellen Freizeitkonzepte und sind mit deren Umsetzung beschäftigt. Sie befassen sich mit der Gestaltung und Umsetzung von Angeboten für die Freizeitnutzung, insbesondere unter dem Aspekt der Gesundheit. Sie arbeiten vor allem für Hotels bzw. Freizeiteinrichtungen oder auch für Bildungseinrichtungen und Seniorenheimen, z.B. im Rahmen von Gesundheits- und Bewegungsprojekten.

Die Arbeit von FreizeitmanagerInnen ist vielfältig und variiert je nach Einsatzgebiet. Sie arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen und nehmen im Rahmen ihrer Aufgaben auch an der politischen Willensbildung teil (z.B. bei der Planung und Durchführung von großen Veranstaltungen, von baulichen Maßnahmen oder Flächenwidmungen).

Siehe auch den Kernberuf PädagogIn sowie KulturpädagogIn und FreizeitpädagogIn.

Systematisches Denken, Kreativität, Aufgeschlossenheit, Empathie, Organisationsgeschick. Für Projekte sind Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil sowie interkulturelle Kompetenz.

Der Beruf erfordert einen breiten Verstehenshorizont im Sinne von Querschnittskompetenzen (z.B. Geografie/Landeskunde, Betriebswirtschaft, Geschichte, Kunst, rechtliche Aspekte).

Berufliche Tätigkeiten können sowohl im Angestelltenverhältnis als auch selbstständig erfolgen. Je nach konkreter Aufgabenstellung finden sich berufliche Möglichkeiten in den Bereichen Tourismus, Kultur und Sport, z.B. in Hotels und Unterhaltungsbetrieben oder in Reise- und Tourismusbüros.

Aufgaben finden sich bei Reiseveranstaltern, in Planungsämtern für das Stadtmarketing, in der Freizeit- und Tourismusentwicklung, bei Destination-Management-Organisationen und Landes-Tourismusorganisationen, bei Kongressveranstaltern, in Messezentren, Planungsbüros (Tourismus- und Regionalberatung) und Zertifizierungsagenturen.

FreizeitmanagerInnen arbeiten in oder für Freizeitforschungsinstitute, Tourismus- und Marktforschungsinstitute, Touristik- und Freizeitzentren, Eventagenturen, Jugendzentren, Sporteinrichtungen, Kultureinrichtungen (Theater, Museen), Tourismusorganisationen, Fremdenverkehrsämter, Kurhäuser, Erholungszentren, Freizeitparks, Naturparks, Nationalparks oder Clubanlagen.

Die Anforderungen im Freizeitsektor werden immer komplexer, daher sind auch die Tätigkeitsanforderungen entsprechend gestiegen. Eine Ausbildung, die sich an den Bedarf der der Freizeit- und Tourismusbranche orientiert eröffnet grundsätzlich Aussichten auf Beschäftigungsmöglichkeiten am Freizeitmarkt (z.B. in der Forschung, Entwicklung von Marketingstrategien oder in der Organisationsberatung).

Veränderungen der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Systeme führen zu neuen Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Freizeit, Sport und Tourismus.

Aufgrund von sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Bedeutung der Freizeitwirtschaft für die gesamte Volkswirtschaft) kommt der Freizeitforschung eine wachsende Bedeutung zu. Zu den sozialen Rahmenbedingungen gehört auch das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung und die zunehmend bewusste und adäquate Freizeitgestaltung – vor allem für Kinder und Jugendliche.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "GesundheitsmanagerIn", dem der Beruf "FreizeitmanagerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

FH: Tourismus & wirtschaft (BA, MCI Innsbruck). Tourism and Leisure Management (BA, FH Krems). Gesundheitstourismus und Freizeitmanagement (MA, FH Joanneum). Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement (BA, FH Kufstein). Tourismus-Management (BA, FH Wien). Innovation & Management in Tourism (BA, FH Salzburg).

UNI: Z.B. Sport- und Bewegungswissenschaften - Erlebnis und Freizeit (BA, UNI Graz).

Freizeitwissenschaften ist als Fach oder Modul in unterschiedlichen Studienrichtungen enthalten, z.B. Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Sportwissenschaften, Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement.

Privatuni: Z.B. Sportmedizin, Gesundheitstourismus und Freizeitwissenschaften (UMIT, Hall in Tirol).

Pädagogische Hochschule: Akademische/r Freizeitpädagoge/in (Baden oder OÖ), Freizeitpädagogik (Stmk), Freizeitpädagogik (Wien oder Salzbg).

AUBI-plus GmbH: Internationaler Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es werden Kurse, Workshops, Lehrgänge und Masterprogramme angeboten, z.B. in den Bereichen Tourismus- bzw. Spa- und Wellnessmanagement (verschiedene Anbieter) oder Angewandte Freizeitwissenschaft (AUBI-plus GmbH).

Wichtig sind zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen EDV (z.B. Aufbau eines innovativen Internetportals, Online-Shops, einer Buchungsplattform oder Club-App), Kunst und Kultur, künstlerisch kreative Techniken, Sozialwissenschaften, Marketing, Destinationsmanagement, Wirtschaftsgeographie, Umweltschutz, Sozialmedizin, Qualitätssicherung, Controlling sowie gruppendynamische Kenntnisse und Fähigkeiten.

Als vertiefende Weiterbildungsoption bieten sich z.B. Universitätslehrgänge in den Bereichen Tourismus bzw. Spa- und Wellnessmanagement an (z.B. Universität Wien, FH IMC Krems, FH Salzburg, FH Joanneum).

FreizeitmanagerInnen können eine freiberufliche bzw. selbstständige Tätigkeit anstreben, etwa im Bereich Publizistik, Public Relations, Meinungsforschung oder als BeraterIn. Die Berufsbezeichnung „Berater“ ist in Österreich vom Wortlaut her an die Berufsgruppen der UnternehmensberaterInnen, LebensberaterInnen oder der psychologischen BeraterInnen gebunden.

Die selbstständige Ausübung des Berufs im Bereich Unternehmensberatung gehört zum sogenannten reglementierten Gewerbe und ist an gesetzlich geregelte Voraussetzungen gebunden. Siehe die aktuelle Unternehmensberatungs-Verordnung.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie Aufstiegschancen bestehen z.B. im Bereich der Sportartikelindustrie, im Veranstaltungsmanagement, im Gesundheits- und Therapiebereich, im Fremdenverkehr und im Spezialjournalismus (Sport, Freizeit, Gesundheit).

Tätigkeitsfelder ergeben sich grundsätzlich in nationalen und internationalen Organisationen, etwa in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie können in oder für Fachverlage und Medien (z.B. als ReisejournalistIn) tätig sein.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Kultur- und Humanwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
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