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SportlehrerIn, SporttrainerIn

Berufsbereiche: Reise, Freizeit und Sport / Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

SporttrainerInnen versuchen den Leistungsstand von jungen und älteren SportlerInnen in Vereinen, Jugendgruppen, Freizeiteinrichtungen, Industriebetrieben und Volkshochschulen zu fördern bzw. zu steigern.

FachsporttrainerInnen sind in einer oder mehreren Sportarten (z.B. Bergsteigen, Skifahren, Tennis) ausgebildet. Für die Berufsausübung ist es sinnvoll, jene Sportarten zu kombinieren, die zu verschiedenen Jahreszeiten ausgeübt werden (z.B. Ski- und TennislehrerInnenprüfung).

SportlerherInnen benötigen eine spezielle Lehramtsausbildung -siehe unter LehrerIn (Bewegung und Sport).

Freude an Bewegung, physische Ausdauer und Fitness, interdisziplinäres Denken (Biomechanik, Sportgeschichte, Sportsoziologie), psychische Stabilität, Fähigkeit andere zu Motivieren, didaktisches und pädagogisches Interesse und Know-how, soziale Kompetenzen (Konfliktlösungsfähigkeit).

Während die Lehramtsstudiengänge auf die Tätigkeit als SportlehrerIn an Schulen ausgerichtet sind, bieten sich außerhalb von Schulen Beschäftigungsmöglichkeiten in folgenden Bereichen:

  • Sportartikelindustrie und Sporthandel
  • Training im Breitensport (z.B. in Großbetrieben der Freizeitindustrie, wie Hotels oder Sport- und Freizeitanlagen, Betreuung betriebssportlicher Angebote)
  • Gesundheitssport (Prävention, Rehabilitation und Therapie)
  • Verwaltung, Management und PR (Leitung von Sportzentren
  • Führung von Sportverbänden und -vereinen
  • Leitung von Gesundheits- und Kurzentren, Fitnessstudios u.a.
  • Organisation und Vermarktung von Sportveranstaltungen und Events
  • Sportjournalismus

 

Weitere Tätigkeitsbereiche bieten Wissenschaft und Forschung.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SporttrainerIn", dem der Beruf "SportlehrerIn, SporttrainerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Studien ohne Lehramt:

Uni: Z.B. Sport- und Bewegungswissenschaft (BSc, MSc, Uni Salzbg); Gesundheits- und Leistungssport (BSc, Uni Innsbruck); Sport- und Bewegungswissenschaft (MSc, Uni Salzbg); Pädagogik und Sportwissenschaften (MSc, Uni Graz), Sportwissenschaft (Bakk.) Uni Wien.

Privatuni: Sport- und Eventmanagement.

FH: Training und Sport, Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement.

Behindertensport, Biomechanik, Orthopädie und Traumatologie ist als Fach u.a. im  (MSc). "Physiotherapie" enthalten (FH Campus Wien).

Uni-Lehrgänge: Trainingstherapie, Health & Fitness.

 

Studien mit Lehramt:

Lehramtsstudien sind bis 2016/17 als Bachelorstudium (8 Semester, 240 ECTS)
mit einem aufbauenden Masterstudium (4 Semester
, 120 ECTS) konzipiert.

Weiterbildungsangebote sowie Angebote zur Nachqualifizierung. Nähere Infos zur neuen Lehramtsausbildung bietet die Website des BMB - Bundesministerium für Bildung.

Uni: Z.B. Lehramtsstudium: Bewegung und Sport (BEd/MEd, Salzburg, Wien, Innsbruck).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Eine Neuerung ist die Möglichkeit für PädagogInnen, an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Erweiterungsstudien zu absolvieren, mit denen ein bereits absolviertes Studium um zusätzliche Kompetenzen erweitert werden kann (Stand: Juli 2017).

Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Sport betreffen insbesondere Unterricht und Pädagogik, Training, Gesundheit, Sportmedizin und Sportmanagement, aber auch den Sportjournalismus. Beispiele sind:

Akademische MehrfachtherapiekonduktorInnen für Cerebralparetiker und Mehrfachbehinderte, Health and Fitness, Motopädagogik, Personal Fitness- und Mentaltrainer, Sporternährungswissenschaften, Public Health, Prävention und Gesundheitsförderung, Präventions- und Rehabilitationstraining, Psyschomotorik, Ergotherapie, Sportjournalismus, Sportmanagement, Sportphysiotherapie, Sportphysiotherapy, Sport- und Fitnesstrainer, Training und Beratung nach dem handlungsorientierten Ansatz Integrative Outdoor-Aktivitäten.

Die AGAKAR (Arbeitsgemeinschaft für ambulante kardiologische Rehabilitation) bietet eine Zusatzausbildung für ÜbungsleiterInnen und SportwissenschafterInnen in der ambulanten Herz-Kreislauf-Rehabilitation (www.agakar.at). Darüber hinaus gibt es zu einer Vielzahl an Sportdisziplinen Sportwart-, SportlehrerInnen- und TrainerInnenausbildungen.

Im weiteren beruflichen Umfeld bieten sich Weiterbildungsmöglichkeiten in Tourismusmanagement sowie Event- und Freizeitwirtschaft beispielsweise in Form eines Masterprogramms (Universität, FH).

Aufstiegsmöglichkeiten in Hinsicht auf Aufgaben im Sozialmanagement. Es besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen des Gewerbes "Lebens- und Sozialberatung".

Es gibt Freie Gewerbe und Reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich WKO. Die aktuelle Liste der reglementierten Gewerbe ist auf der Website des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft BMWF abrufbar.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Tourismus und Freizeitwirtschaft (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Freizeitwirtschaft, Seite 33
Kultur- und Humanwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Sportwissenschaften
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