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KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN)

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre.Bei Absolvierung eines zusätzlichen Spezialmoduls oder Hauptmoduls: 4 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 1.960,- bis € 2.180,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): KraftfahrzeugelektrikerIn, KraftfahrzeugmechanikerIn

 

Die Ausbildung in diesem Lehrberuf besteht aus einem Grundmodul (Dauer: 2 Jahre) und mindestens einem der folgenden Hauptmodule (Dauer: 1½ Jahre):
- Personenkraftwagentechnik
- Nutzfahrzeugtechnik
- Motorradtechnik

Zusätzlich können entweder ein weiteres Hauptmodul (Dauer: ½ Jahr) oder das Spezialmodul "Systemelektronik" (Dauer: ½ Jahr) absolviert werden, wodurch sich die Lehrzeit jeweils auf 4 Jahre verlängert. (Von 1.1.2015 bis 30.6.2020 steht auch ein zweites Spezialmodul "Hochvolt-Antriebe" zur Auswahl, das als Ausbildungsversuch geführt wird.)

[Hinweise zu den Spezialmodulen: Unter "Systemelektronik" versteht man die Komfortelektronik (z.B. Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, Sitzheizung/-belüftung/-massage, Spiegel- und Sitz-Memory, elektrische Verdeckbetätigung bei Cabriolets), die elektronischen Diebstahlschutzsysteme und die audiovisuelle Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik (z.B. Navigationseinrichtungen, Freisprechanlagen, Stereoanlagen). "Hochvolt-Antriebe" sind Elektromotoren für Fahrzeuge; dazu gehören auch Hybridmotoren oder Brennstoffzellenantriebe.]

Alle Hauptmodule können untereinander sowie mit den beiden Spezialmodulen kombiniert werden.

Tätigkeitsmerkmale

KraftfahrzeugtechnikerInnen kontrollieren die Verkehrs- und Betriebssicherheit von Kraftfahrzeugen und führen die Wartung und die Reparatur der Kraftfahrzeuge durch. Sie reparieren und warten sowohl Personenkraftwagen als auch einspurige Kraftfahrzeuge (Motorräder, Mopeds) und Nutzfahrzeuge (z.B. Lastkraftwagen und Autobusse). Die Technik in modernen Kraftfahrzeugen hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Hochkomplexe Sicherheitstechnik und immer mehr Elektronik gehören mittlerweile zum Berufsbild von KraftfahrzeugtechnikerInnen.

KraftfahrzeugtechnikerInnen stellen Schäden am Kraftfahrzeug fest, indem sie die wichtigsten Teile des Fahrzeuges (Fahrgestell, Motor, Karosserie) überprüfen und Hörkontrollen am Motor durchführen. Mit Hilfe von Messgeräten können sie Defekte an verschiedenen Prüfständen genau abgrenzen (Fehlerdiagnose). KraftfahrzeugtechnikerInnen reparieren Kraftfahrzeuge, die durch Unfälle beschädigt wurden, wobei sie die betroffenen Bauteile entweder austauschen oder reparieren. Sie tauschen bei Wartungsarbeiten Verschleißteile aus, die einer starken Beanspruchung ausgesetzt sind (z.B. Luftfilter, Zündkerzen). Service- und Wartungsarbeiten werden regelmäßig an Kraftfahrzeugen durchgeführt, häufig gemeinsam mit der gesetzlich vorgeschrieben Begutachtung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Abgaswerte des Fahrzeuges ("Pickerlüberprüfung").

Bei der Überprüfung der Verkehrssicherheit untersuchen die KraftfahrzeugtechnikerInnen den Rahmen bzw. die tragenden Teile des Fahrzeuges auf Beschädigungen und Durchrostungen. Weiters führen sie eine Sichtprüfung der Bremsleitungen (z.B. auf Flüssigkeitsaustritt), der Bremsscheiben (z.B. auf mechanische Beschädigung) und anderer Aggregate (z.B. Ölaustritt beim Getriebe) durch. Zur Inspektion des Fahrwerkes gehört auch die Prüfung der Radlager, der Befestigung der Radaufhängung, der Lenkung und der Profiltiefe der Reifen. Die Lichtanlage überprüfen sie mit dem Scheinwerfereinstellgerät.

Besondere Bedeutung kommt der Überprüfung der Bremsanlage zu. Die KraftfahrzeugtechnikerInnen führen sie auf einem Bremsprüfstand durch. Dieser besteht aus voneinander unabhängigen Rollen, die von Elektromotoren angetrieben werden. Die KraftfahrzeugtechnikerInnen stellen beide Räder einer Achse des Fahrzeuges auf ein Rollenpaar. Indem sie die Fußbremse betätigen, können sie mit Hilfe eines Messgerätes feststellen, wie viel Widerstand durch das Bremsen der Räder auf den Rollen ausgeübt wird. Diese Messung wiederholen sie bei der zweiten Achse und führen sie auch für die Handbremse durch. Anschließend tragen sie die Werte in das Prüfprotokoll ein und vergleichen sie mit den vorgeschriebenen Werten.

Zur Begutachtung der Auspuffanlage und der Schadstoffwerte bringen die KraftfahrzeugtechnikerInnen das Fahrzeug zum Abgasmess-Stand. Sie stecken eine Mess-Sonde in den Auspuff, setzen den Motor kurz in Betrieb und lesen die Giftstoffkonzentration (Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoff) der Abgase auf der Skala des Messgerätes ab. Auch diese Werte vergleichen sie danach mit den gesetzlich festgelegten Toleranzgrenzen.

Eine häufige Ursache für die Überschreitung der Abgasgrenzwerte ist eine falsch eingestellte Zündanlage. Die KraftfahrzeugtechnikerInnen schrauben die Zündkerzen (sie entzünden durch den zwischen den Kerzenelektroden überspringenden Funken das Kraftstoff-Luft-Gemisch) mit einem Spezialschraubenschlüssel aus dem Motor heraus und prüfen den Zustand der Elektroden. Die KraftfahrzeugtechnikerInnen beseitigen Verunreinigungen an den Zündkerzenelektroden und ersetzen schadhafte Zündkerzen. Nach dem Einschrauben der Zündkerzen überprüfen sie die Zündspannung mit einem Zündoszilloskop, das den zeitlichen Spannungsverlauf in einer Kurve anzeigt. Aus dem Kurvenverlauf (Oszillogramm) können sie auf Störungsursachen schließen. Sie wechseln defekte Bauteile (z.B. den Zündunterbrecher) aus und stellen den Zündzeitpunkt sowie die Dauer des Zündkontaktes ein. Abschließend testen sie die Zündanlage nochmals am Motorprüfstand, um zu überprüfen, ob die Störung zur Gänze behoben ist.

KraftfahrzeugtechnikerInnen kontrollieren die Verkehrs- und Betriebssicherheit von Kraftfahrzeugen und führen die Wartung und die Reparatur der Kraftfahrzeuge durch. Sie reparieren und warten sowohl Personenkraftwagen als auch einspurige Kraftfahrzeuge (Motorräder, Mopeds) und Nutzfahrzeuge (z.B. Lastkraftwagen und Autobusse). Die Technik in modernen Kraftfahrzeugen hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Hochkomplexe Sicherheitstechnik und immer mehr Elektronik gehören mittlerweile zum Berufsbild von KraftfahrzeugtechnikerInnen.

KraftfahrzeugtechnikerInnen stellen Schäden am Kraftfahrzeug fest, indem sie die wichtigsten Teile des Fahrzeuges (Fahrgestell, Motor, Karosserie) überprüfen und Hörkontrollen am Motor durchführen. Mit Hilfe von Messgeräten können sie Defekte an verschiedenen Prüfständen genau abgrenzen (Fehlerdiagnose). KraftfahrzeugtechnikerInnen reparieren Kraftfahrzeuge, die durch Unfälle beschädigt wurden, wobei sie die betroffenen Bauteile entweder austauschen oder reparieren. Sie tauschen bei Wartungsarbeiten Verschleißteile aus, die einer starken Beanspruchung ausgesetzt sind (z.B. Luftfilter, Zündkerzen). Service- und Wartungsarbeiten werden regelmäßig an Kraftfahrzeugen durchgeführt, häufig gemeinsam mit der gesetzlich vorgeschrieben Begutachtung der Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie der Abgaswerte des Fahrzeuges ("Pickerlüberprüfung").

Bei der Überprüfung der Verkehrssicherheit untersuchen die KraftfahrzeugtechnikerInnen den Rahmen bzw. die tragenden Teile des Fahrzeuges auf Beschädigungen und Durchrostungen. Weiters führen sie eine Sichtprüfung der Bremsleitungen (z.B. auf Flüssigkeitsaustritt), der Bremsscheiben (z.B. auf mechanische Beschädigung) und anderer Aggregate (z.B. Ölaustritt beim Getriebe) durch. Zur Inspektion des Fahrwerkes gehört auch die Prüfung der Radlager, der Befestigung der Radaufhängung, der Lenkung und der Profiltiefe der Reifen. Die Lichtanlage überprüfen sie mit dem Scheinwerfereinstellgerät.

Besondere Bede ...

Foto KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN)
© AMS / Das Medienstudio
Foto KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN)
© AMS / Das Medienstudio
Foto KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN)
© AMS / Das Medienstudio
  • Körperliche Wendigkeit: Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen wie etwa im Motorraum
  • Handgeschicklichkeit: Handhaben von Werkzeugen
  • Fingerfertigkeit: Durchführen feinmechanischer Arbeiten
  • Auge-Hand-Koordination: Arbeiten im Motorraum bei laufendem Motor
  • Sehvermögen: Einstellarbeiten, Ablesen von Messgeräten
  • Hörvermögen: Fehlerhören am Motor
  • Unempfindlichkeit der Haut: Arbeiten mit Ölen und Reinigungsmitteln
  • mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Mess- und Prüfarbeiten
  • technisches Verständnis: Störungssuche, Wartung, Reparatur
  • Organisationstalent: Durchführen komplizierter Reparaturen
  • Kontaktfähigkeit: Kundenberatung
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Teamarbeit bei größeren Reparaturen
  • Sprachfertigkeit mündlich: Kundenberatung
  • logisch-analytisches Denken: Fehlersuche, Reparatur
  • Merkfähigkeit: Einstellarbeiten an verschiedenen Fahrzeugtypen
  • Selbständigkeit: Wartung, Reparatur
  • generelle Lernfähigkeit: elektronische Steuerung von Fahrzeugfunktionen

KraftfahrzeugtechnikerInnen sind vorwiegend in Kfz-Werkstätten beschäftigt (Klein- und Mittelbetriebe des Kraftfahrzeugtechniker-Gewerbes). Einige arbeiten in Großbetrieben der Kraftfahrzeugindustrie oder deren Zulieferbetrieben, in Service- und Reparaturabteilungen österreichischer Tochterbetriebe und Generalvertretungen ausländischer Kfz-Hersteller, bei Fuhrparks öffentlicher Institutionen und Verkehrsbetriebe (z.B. Post, Bahn, Bundesheer, Polizei) und in den Serviceeinrichtungen großer Kraftfahrerorganisationen. Die meisten Beschäftigungsbetriebe gibt es in Ballungszentren, vor allem in Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und in Wien.

 

Der Lehrberuf zählt zu den am häufigsten erlernten Lehrberufen. Teilweise wird er auch gemeinsam mit einem anderen Lehrberufe im Rahmen einer Doppellehre erlernt, z.B. mit "KarosseriebautechnikerIn".

 

Die Beschäftigungsmöglichkeiten hängen immer stärker von der Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung sowie von Zusatzqualifikationen ab (vor allem hinsichtlich der elektronischen Mess-, Steuer- und Regeltechniken).

 

Der Beruf gilt als "typischer Männerberuf" und wird daher nur selten von Frauen ausgeübt. Es gibt aber für Frauen keine Einschränkungen der Berufsausübung.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KraftfahrzeugtechnikerIn", dem der Beruf "KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN) - Motorradtechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Gemeinde WIEN (gemäß Dienstvorschrift für Lehrlinge); die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für Nebengebühren (Gemeindebedienstete) 01.11.2017
WIEN - Stadtwerke: Wiener Stadtwerke Holding AG, Wienstrom GmbH, Wien Energie Stromnetz GmbH, Wien Energie Gasnetz GmbH, Wiener Linien GmbH und Co KG, Bestattung Wien GmbH; (die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN) - Nutzfahrzeugtechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
LINZ - Stadtwerke: Linz AG für Energie (Strom, Gas, Wärme), Telekommunikation, Verkehr und Kommunale Dienste (Abfall, Abwasser, Bestattung, Bäder, Hafen, IWA-Labor, Wasser) (Angestellte+Arbeiter) 01.02.2018
Gemeinde WIEN (gemäß Dienstvorschrift für Lehrlinge); die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für Nebengebühren (Gemeindebedienstete) 01.11.2017
WIEN - Stadtwerke: Wiener Stadtwerke Holding AG, Wienstrom GmbH, Wien Energie Stromnetz GmbH, Wien Energie Gasnetz GmbH, Wiener Linien GmbH und Co KG, Bestattung Wien GmbH; (die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
ÖBB - Österreichische Bundesbahnen (ÖBB-Postbus GmbH) (auf Basis von 40 Wochenstunden) (Arbeiter) 01.09.2017
Flughafenbetriebsgesellschaften, z.B. Vienna International Airport (VIA) in Wien Schwechat (Arbeiter) 01.05.2018
KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN) - Personenkraftwagentechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Gemeinde WIEN (gemäß Dienstvorschrift für Lehrlinge); die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für Nebengebühren (Gemeindebedienstete) 01.11.2017
WIEN - Stadtwerke: Wiener Stadtwerke Holding AG, Wienstrom GmbH, Wien Energie Stromnetz GmbH, Wien Energie Gasnetz GmbH, Wiener Linien GmbH und Co KG, Bestattung Wien GmbH; (die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
Flughafenbetriebsgesellschaften, z.B. Vienna International Airport (VIA) in Wien Schwechat (Arbeiter) 01.05.2018
KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN) - Gesamt (inkl. Doppellehren)

Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Anz./Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
männlich 8.567 6.896 8.050 6.788 8.097 7.859 7.483 7.080 6.918 6.963
weiblich 186 161 211 202 256 245 250 246 249 276
gesamt 8.753 7.057 8.261 6.990 8.353 8.104 7.733 7.326 7.167 7.239
Frauenanteil 2,1% 2,3% 2,6% 2,9% 3,1% 3,0% 3,2% 3,4% 3,5% 3,8%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
KraftfahrzeugtechnikerIn (mit MODULEN) - Gesamt
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
BerufskraftfahrerIn - Schwerpunkt Güterbeförderung nein
BerufskraftfahrerIn - Schwerpunkt Personenbeförderung nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Angewandte Elektronik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Informations- und Telekommunikationstechnik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Kommunikationselektronik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Mikrotechnik nein
KarosseriebautechnikerIn nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Maschinenbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Werkzeugbautechnik nein
Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Baumaschinen nein
Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Landmaschinen nein
LuftfahrzeugtechnikerIn nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Alternative Antriebstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Automatisierungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Büro- und EDV-Systemtechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Elektromaschinentechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Fertigungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Medizingerätetechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Maschinenbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Metallbau- und Blechtechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schweißtechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Stahlbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Werkzeugbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Zerspanungstechnik nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

 

  • Fachschule für Maschinenbau, Ausbildungszweig "Kraftfahrzeugbau";
  • Fachschule für Flugtechnik;
  • Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen (Ausbildungsschwerpunkte "Fahrzeugtechnik", "Fertigungstechnik", "Flugtechnik" oder "Maschinen- und Anlagentechnik");

  • Höhere Lehranstalt für Landtechnik.

 

In diesem Beruf ist infolge der laufenden technischen Weiterentwicklung der Kfz-Technik eine ständige Weiterbildung für eine erfolgreiche Berufsausübung unerlässlich. Das Berufsförderungsinstitut (bfi) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten in allen Bundesländern Weiterbildungsveranstaltungen für KraftfahrzeugtechnikerInnen an (z.B. Motorenkunde, Bremsanlagen, Kraftfahrzeugelektronik). Auch Kfz-Vertriebsfirmen veranstalten Kurse über neue Modelle.

 

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs sind vor allem die Werkmeisterschule für Berufstätige mit den Fachrichtungen "Maschinenbau", "Maschinenbau - Automatisierungstechnik", "Maschinenbau - Betriebstechnik", "Maschinenbau - Kraftfahrzeugtechnik" oder "Landmaschinentechnik und Mechatronik" (2 Jahre, Abendunterricht) und die folgenden zur Reife- und Diplomprüfung führenden Schulen:

 

  • Aufbaulehrgang für Wirtschaftsingenieurwesen (3 Jahre);
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschineningenieurwesen, Ausbildungsschwerpunkte "Allgemeiner Maschinenbau", "Maschinen- und Anlagentechnik", "Automatisierungstechnik" oder "Fahrzeugtechnik" (4 Jahre);
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen (4 Jahre);
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen, Ausbildungsschwerpunkte "Betriebsmanagement", "Qualitätsmanagement" und "Facility Management" (4 Jahre).

 

Aufstiegsmöglichkeiten:

KraftfahrzeugtechnikerInnen können nach entsprechender Weiterbildung zu VorarbeiterInnen, WerkmeisterInnen, MeisterInnen, KundendienstberaterInnen, AbteilungsleiterInnen, WerkstättenleiterInnen und BetriebsleiterInnen aufsteigen.

Selbstständige Berufsausübung:

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für KraftfahrzeugtechnikerInnen in folgenden reglementierten Gewerben (Befähigungsnachweis erforderlich):

  • Karosseriebau- und KarosserielackiertechnikerIn, Kraftfahrzeugtechnik (verbundenes Handwerk)
  • Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau, Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)

Weiters können KraftfahrzeugtechnikerInnen folgende freie Gewerbe ausüben:

  • Autoverglasung
  • Einbau von Radios, Telefonen und Alarmanlagen in Kraftfahrzeuge
  • Fahrradtechnik

Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

Weitere freie Gewerbe finden Sie hier: https://www.bmdw.gv.at/Unternehmen/Gewerbe/Documents/Bundeseinheitliche_Liste_der_freien_Gewerbe.pdf

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Metalltechnik und Maschinenbau, Seite 108
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Auto, Flugzeug, Transport, Seite 8
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