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SchutzbautechnikerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz / Umwelt
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.240,- bis € 2.710,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

SchutzbautechnikerInnen arbeiten vorwiegend in Forstbetrieben oder im forsttechnischen Dienst der Wildbach- und Lawinenverbauung.

Zu ihren Aufgaben zählt die Projektierung, Durchführung und Kontrolle von Maßnahmen zum Schutz vor Lawinengefahren, die Erstellung von Wildbach- und Lawinenkatastern sowie Gefahrenzonenplänen und die Überwachung der Verwendung der öffentlichen Förderungsmittel.

Spezialgebiete sind zum Beispiel:

  • Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Objektbau: Hier erstellen SchutzbautechnikerInnen Risiko-Untersuchungen
  • Schutzmaßnahmen für Infrastruktur-Anlagen: z.B. Volltrefferschutz gegen moderne konventionelle Waffen, Schockschutz
  • u.v.a.

 

Siehe auch die Berufe TiefbautechnikerIn, VermessungstechnikerIn und StatikerIn.

Fachleute müssen hier theoretische sowie praktische Maßnahmen rund um ein Bauprojekt planen, koordinieren und überblicken. Das erfordert verschiedenste Anforderungen, Kenntnisse und Interessen. Wichtig ist ein naturwissenschaftlich-mathematisches Verständnis sowie

  • Freude an Physik (z.B. Mechanik, Thermik, Statik)
  • Spezialkenntnisse, je nach Aufgabe
  • Analytisches Denkvermögen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Problemlösungskompetenz und Kreativität
  • Führungs- und Verhandlungskompetenz
  • Interdisziplinäres Denken (über mehrere Fachbereiche hinweg)
  • Eine gewisse Sprachgewandtheit
  • Besuch der Baustellen in unterschiedlichen Orten oder Ländern

TechnikerInnen (Tiefbau, Schutzbau) finden vor allem in Unternehmen des Baugewerbes, Architekturbüros, Ingenieurbüros und weiteren Ziviltechnikbüros, in Hoch- und Tiefbaubetrieben, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie, in Bauämtern der Öffentlichen Bauträger, sowie als Selbstständige Beschäftigung.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KulturtechnikerIn", dem der Beruf "SchutzbautechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: Z.B. Bauingenieurwesen (diverse Spezialisierungen), Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement, Bauingenieurwissenschaften-Infrastruktur, Geotechnical and Hydraulic Engineering, Water Management and Environmental Engineering, Rohstoffgewinnung und Tunnelbau, Wirtschaftsingenieurwesen–Bauingenieurwissenschaften, Bauingenieurwesen (MSc mit div. Vertiefungen, z.B. Konstruktiver Ingenieurbau; Wasser & Ressourcen; Infrastrukturmanagement), Bau und Umweltingenieurwissenschaften, Applied Limnology, Natural Resources Management and Ecological Engineering, Alpine Naturgefahren/Wildbach- u. Lawinenverbauung.

Universitätslehrgänge: Z.B. Life-Cycle and Sustainability of Civil Infrastructure and Protection Systems, Sprengtechnik (BOKU und Montanuni), NATM Engineer, International Mining Engineer (beide Montanuni).

FH: Z.B. Architektur, Architektur und Projektmanagement, Baumanagement und Ingenieurbau, Bauingenieurwesen.

Verschiedene FH-Masterprogramme:
Z.B. Technisches Umweltmanagement, Infrastrukturwirtschaft/Urban Technologies, Urbane Erneuerbare Energiesysteme, Bautechnische Abwicklung internationaler Großprojekte, Energie- und Umweltmanagement, Infrastrukturwirtschaft/Urban Technologies.

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Möglichkeiten zur akademischen Weiterbildung bieten beispielsweise die Universitätslehrgänge in den Bereichen Solararchitektur, Klimatechnik, Sanierungsmanagement, nachhaltige Entwicklung im Städtebau oder Facility Management, International Construction Law, Life Cycle Management-Bau, Building Science, Urban Strategies, MEng Nachhaltiges Bauen, Future Building Solutions.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen in Funktionen wie Projektleitung und Projektmanagement, Abteilungsleitungen. Im öffentlichen Dienst (z.B. Bundesministerien, Landesbauämter) beschäftigen sich TiefbautechnikerInnen mit Bereichen wie Infrastrukturplanung, Raumordnung, Wasserbau, Wasserrecht, Gewässerschutz und Bodenbe- und -entwässerung.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn; diese befassen sich unter anderem mit Begutachtungsverfahren, wasserrechtlichen Fragen.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen
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