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VerkehrstechnikerIn - Konstruktive Verkehrstechnik

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.240,- bis € 2.710,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die konstruktive Verkehrstechnik befasst sich mit Planung, Bau und Optimierung von Verkehrsinfrastruktur (z.B. Straßen- und Eisenbahnbau) und mit der Einbindung neuer Siedlungsräume in Verkehrskonzepte.

VerkehrstechnikerInnen vermessen Verkehrsanlagen, wie Straßen, Bahnnetze, Flughäfen, Parkierungsanlagen. Brückenbau zählt grundsätzlich zum Verkehrswegebau und vereint Kenntnisse aus Hochbau- und Tiefbautechnik.

VerkehrstechnikerInnen beschäftigen sich mit der Organisation und Gestaltung von Transport- und Verkehrsabläufen. Sie entwickeln Transportkonzepte, Verkehrsleitsysteme sowie Steuerungssysteme (z.B. Lichtsignalanlagen) und optimieren Verkehrsabläufe. Sie befassen sich mit zeitgemässen Antriebstechniken und entsprechenden Anforderungen an die Infrastruktur (z.B. Ladestationen für Elektrofahrzeuge).

Sie befassen sich zudem mit Pressearbeit, Bürgerbeteiligungsverfahren sowie Informationsaustausch und Zusammenarbeit mit politischen EntscheidungsträgerInnen.

Bei ihrer Arbeit berücksichtigen sie Aspekte wie Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit (geringe Lärm- und Schadstoffemissionen) und haben Kenntnisse im Bau- und Planungsrecht. Zudem pflegen sie den Umgang mit CAD-Software (z.B. ProVi, AutoCAD).

VerkehrstechnikerInnen arbeiten eng mit Fachleuten aus Raumplanung, Verkehrsplanung und Landschaftsökologie zusammen.

  • Naturwissenschaftlich-technisches Verständnis
  • Freude an Mathematik: Berechnungen, Modellbildung
  • Analytisches Denkvermögen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Kontaktfähigkeit
  • Verhandlungskompetenz: Vor allem mit FinanzplanerInnen
  • Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit: z.B. mit FachplanerInnen aus den Sozialwissenschaften und Ökologie
  • Fremdsprachenkenntnisse (internationale ProjektpartnerInnen)

 

Im Beruf sind Kenntnisse zur zielgruppenspezifischen Kommunikation und zur Informationsaufbereitung für Fachleute aus Werbung, Kommunikationsdesign, Öffentlichkeitsarbeit und Politik nötig.

VerkehrtechnikerInnen arbeiten zumeist in leitenden Funktionen (Projektleitung), als IngenieurkonsulentIn für Verkehrswesen.

Sie arbeiten in Ingenieur- und Planungsbüros, in Tiefbauunternehmen, in Straßenbauverwaltungen, in Verkehrsbetrieben, in Logistikunternehmen sowie in den für die Infrastrukturplanung zuständigen Behörden.

VerkehrstechnikerInnen arbeiten in Gemeinden und auf Landesebene an der Entwicklung und Umsetzung von Verkehrskonzepten: dazu zählen die Planung und Adaptierung von Verkehrsinfrastruktur, Maßnahmen und Projekte zur Verkehrsberuhigung, die Planung von Angeboten im öffentlichen Verkehr, Umgestaltungsmaßnahmen im Rahmen geplanter Fußgängerzonen, Radwegnetze, Park- und Ride-Anlagen sowie Aufgaben im Bereich der Bürgerbeteiligung und -beratung.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "VerkehrsplanerIn", dem der Beruf "VerkehrstechnikerIn - Konstruktive Verkehrstechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Konstruktive Verkehrstechnik umfasst Bereiche der Bautechnik. Mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Verkehrswesen, Ver- und Entsorgungsinfrastruktur sowie Stadt- und Regionalplanung befassen sich auch Studienrichtungen aus dem Bauingenieurwesen. Beispiele für Studienrichtungen:

  • Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
  • Verkehrswesen
  • Bauingenieurwesen (Schwerpunkt Tiefbau oder Verkehrswegebau)
  • Bauingenieurwissenschaften–Infrastrukturplanung und -management
  • Bauingenieurwesen (Vertiefung: Verkehr & Mobilität oder Konstruktiver Ingenieurbau)
  • Masterstudium "Bauingenieurwissenschaften – Umwelt und Verkehr" (TU Graz)

 

Verkehrstechnik und Verkehrsplanung ist auch eng mit anderen technischen Studienrichtungen wie Maschinenbau sowie Fahrzeug- und Luftfahrttechnik verbunden.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Entwicklung neuer Technologien verlangt ständige Weiterbildung. Entsprechende Kurse und Informationsveranstaltungen werden sowohl von Universitäten als auch von der Industrie angeboten.

Fort- und Weiterbildungsbedarf besteht in technischen, rechtlichen Belangen (Internationales Recht, Ausschreibungsrecht, Umweltrecht) sowie in Managementfeldern (Logistik, Personalführung, Projektmanagement).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
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