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InformationsbrokerIn

Berufsbereiche: Medien, Kunst und Kultur / Informationstechnologie
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: ab € 1.880,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: sinkend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

InformationsbrokerInnen sind InformationsvermittlerInnen und befassen sich mit der systematischen Beschaffung von Informationen sowie deren Analyse, Aufbereitung und der zielgruppenorientierten Präsentation.

InformationsbrokerInnen ermitteln die exakten Informationsbedürfnisse der AuftraggeberInnen. Sie entwerfen, je nach Anforderung, unterschiedlichste Suchstrategien (passende Auswahl von Datenbankanbietern und Suchbegriffen) und kalkulieren die entstehenden Kosten der Recherche.

Beispiele: Informationen über Produkte und Unternehmen, Marktanalysen, Patente, Forschungsergebnisse, Statistiken, Wirtschafts- und Wissenschaftsberichte.

InformationsbrokerInnen beachten dabei digitale und nicht-digitale Speichermedien sowie textuelle und nicht-textuelle Objekte. Dabei wenden sie Methoden zur gezielten Informationssuche, dem Information Retrieval, zur Herausfiltern von Informationen (Informationsextraktion)* an. Die Überwindung von Informationsbarrieren, welche den Informationsfluss verhindern, ist dabei ein wichtiger Faktor.

InformationsbrokerInnen modifizieren Suchmethoden entsprechend und nutzen die Architektur von Retrievalsystemen und die Funktionen von Metasuchmaschinen. Sie verfügen über gute Kenntnisse im Umgang mit unterschiedlichen Content-Management Systemen. Zudem müssen sie schwierige und komplexe Inhalte gut und verständlich beschreiben. Sie nutzen algorithmus-basierte Analyseverfahren, wie z.B. Data-Mining oder Text-Mining.

Sie analysieren und interpretieren auch Informationen aus Tageszeitungen und Fachzeitschriften, führen Interviews mit ExpertInnen und durchforsten Bibliotheken und Archive.

Als FreiberuflerInnen verkaufen sie auch Datenbanken oder betreiben Online-Dienste, um ihren KundInnen den Zugriff auf ständig aktualisierte Daten zu ermöglichen.

Siehe auch die Berufe InformatikerIn, DokumentarIn und InformationsmanagerIn

 

*Informationsextraktion: Anwendung von Verfahren aus Informatik, künstlicher Intelligenz und Computerlinguistik zur Erschließung von unstrukturierten Informationen. Dazu gehören Freitextdokumente, wie Arztbriefe, Befunde, wissenschaftliche Dokumente und andere Quellen.

InformationsbrokerInnen sind InformationsvermittlerInnen und befassen sich mit der systematischen Beschaffung von Informationen sowie deren Analyse, Aufbereitung und der zielgruppenorientierten Präsentation.

InformationsbrokerInnen ermitteln die exakten Informationsbedürfnisse der AuftraggeberInnen. Sie entwerfen, je nach Anforderung, unterschiedlichste Suchstrategien (passende Auswahl von Datenbankanbietern und Suchbegriffen) und kalkulieren die entstehenden Kosten der Recherche.

Beispiele: Informationen über Produkte und Unternehmen, Marktanalysen, Patente, Forschungsergebnisse, Statistiken, Wirtschafts- und Wissenschaftsberichte.

InformationsbrokerInnen beachten dabei digitale und nicht-digitale Speichermedien sowie textuelle und nicht-textuelle Objekte. Dabei wenden sie Methoden zur gezielten Informationssuche, dem Information Retrieval, zur Herausfiltern von Informationen (Informationsextraktion)* an. Die Überwindung von Informationsbarrieren, welche den Informationsfluss verhindern, ist dabei ein wichtiger Faktor.

InformationsbrokerInnen modifizieren Suchmethoden entsprechend und nutzen die Architektur von Retrievalsystemen und die Funktionen von Metasuchmaschinen. Sie verfügen über gute Kenntnisse im Umgang mit unterschiedlichen Content-Management Systemen. Zudem müssen sie schwierige und komplexe Inhalte gut und verständlich beschreiben. Sie nutzen algorithmus-basierte Analyseverfahren, wie z.B. Data-Mining oder Text-Mining.

Sie analysieren und interpretieren auch Informationen aus Tageszeitungen und Fachzeitschriften, führen Interviews mit ExpertInnen und durchforsten Bibliotheken und Archive.

Als FreiberuflerInnen verkaufen sie auch Datenbanken oder betreiben Online-Dienste, um ihren KundInnen den Zugriff auf ständig aktualisierte Daten zu ermöglichen.

Siehe auch die Berufe InformatikerIn, DokumentarIn und InformationsmanagerIn

 

*Informationsextraktion: Anwendung von Verfahren aus Informatik, künstlicher Intelligenz und Computerlinguistik zur Erschließung von un…

  • Ein hohes Maß an Allgemeinbildung
  • Systematische Arbeitsweise
  • Gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Gute Englischkenntnisse
  • Zeiliche Flexibilität
  • Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen (z.B. Urheberrechte)

InformationsbrokerInnen sind oft selbstständig tätig (freiberuflich). Darüber hinaus arbeiten sie für TV- und Rundfunkanstalten, Presseagenturen, Marketing- und Werbeagenturen und Dokumentationszentren, Unternehmensberatungsfirmen, Rundfunkveranstaltern, Verlagen, in Bibliotheken, Archiven, bei Datenerfassungsdiensten oder in Unternehmen welche Software zur Informationsverarbeitung herstellen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ArchivarIn und DokumentarIn", dem der Beruf "InformationsbrokerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Studienrichtungen aus dem Bereich Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationswesen, Informationswirtschaft, Informationsmanagement o.Ä. bilden eine gute Grundlage für diesen Beruf.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten diverse Universitätslehrgänge, meist in Verknüpfung mit Bereichen aus der Betriebswirtschaft (z.B. Geschäftsprozessmanagement, E-Business, Wissensmanagement, Strategisches Informationsmanagement, Redaktionsmanagement, Technische Kommunikation, Informationsrecht und Rechtsinformation, Barrierefreies Webdesign, E-Learning-Autorin, Archivarin, „Bibliothek, Information und Dokumentation“).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik/Ingenieurwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Informatik, Informatikmanagement, Informationstechnik, Telematik
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