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GeografIn im Landschafts-, Regional- und Stadtmanagement

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.590,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Geografen/Geografinnen dieser Ausrichtung sind für Aufgaben der Landschafts-, Regional- und Stadtentwicklung qualifiziert.

Sie arbeiten dabei in Bereichen wie Landschaftsplanung, Kulturlandschaftsmanagement, Planung und Management von geschützten Gebieten, Nationalparkmanagement, Umweltanalytik, Umwelt- und Planungsmediation sowie im ökologisch orientierten Management von Siedlungsräumen.

Weitere Arbeitsfelder sind z.B. Verkehrsplanung, Regionalentwicklung, Stadtmarketing, Regionalmanagement und Standortentwicklung, Tourismusmanagement sowie Entwicklungsforschung und -zusammenarbeit.

Siehe auch den Kernberuf GeografIn und den Beruf LandschaftsplanerIn.

  • Interesse an natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fragen
  • Mathematisches Geschick: Berechnungen
  • Naturwissenschaftlich-technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Ausdauer für Projekte (Vermessungen im Freien)
  • Freude am Umgang mit GIS-Systemen, zum Beispiel zur Kartenerstellung

Geografen/Geografinnen finden in unterschiedlichen Bereichen Beschäftigung: Aan Universitäten und Institutionen, in Ingenieur- und Planungsbüros, in einschlägigen Bereichen der Wirtschaft, bei NGOs und im öffentlichen Dienst.

Geografen/Geografinnen arbeiten im Rahmen der Regional-, Stadt-, Orts-, Standort-, Vertriebs-, Verkehrs-, Tourismusplanung - auch an der Entwicklung geografischer Technologien, wie etwa geografische Informationssysteme und Fernerkundung. Sie können in der Fachberatung in Medien sowie im Fachjournalismus tätig sein.

Auch Institutionen und Organisationen im internationalen und EU-Bereich bieten Aufgabenfelder, etwa in sozialwissenschaftlichen Bereichen wie Demoskopie, Demografie und Marktforschung.

Aussichten bestehen unter anderem für AbsolventInnen, die über Kenntnisse im Bereich digitale Erfassung und Verarbeitung von Geodaten verfügen. Geoinformationssysteme liefern präzise und zeitnahe Informationen, die dazu beitragen, die begrenzten Ressourcen der Welt schützen und besser zu nutzen zu können.

Forschungen beziehen sich unter anderem auf: Ontologie und Semantik des Raumes, Kategorientheorie und ihrer Bedeutung für die Behandlung räumlicher Daten, Genauigkeit und Präzision räumlicher Daten und deren Auswirkung auf Berechnungen, Berechnungsmodelle für zeitabhängige räumliche Phänomene sowie Probleme der räumlichen Optimierung und ihre Lösung. Vgl. Fachschaft für Vermessung und Geoinformation.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "GeowissenschafterIn", dem der Beruf "GeografIn im Landschafts-, Regional- und Stadtmanagement" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Universitäten bieten den einschlägige Studiengang Geographie (BSc, MSc). Beispiele für Masterstudien:

Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung: Das Masterstudium vermittelt Kenntnisse im Bereich Tourismusgeographie und die der Anwendung

Umweltsystemwissenschaften – Geographie: Masterstudium zur Spezialisierung in Gebirgs- und Klimageographie oder Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung

Geographie und Regionalforschung: Das Masterstudium beschäftigt sich mit Prozessen in der Stadt- und Regionalentwicklung und Veränderungen der natürlichen Umwelt. sowie Ansätze der Natur- und Sozialwissenschaften zur Anwendung auf geographische Fragestellungen.

Geografie, Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit: An der Schnittstellen zwischen Gesellschaft und Umwelt vermittelt das Masterstudium unter anderem Aspekte der Mensch-Umwelt-Beziehung, Theorien und Strategien räumlicher Entwicklung, Geographische Arbeitsmethoden.

Geosciences: Masterstudium zur Erweiterung und Vertiefung in Geologie, Paläontologie und Stratigraphie, Petrologie und Geochemie, Mineralogie und Hydrochemie, Hydrogeologie und Ingenieurgeologie.

Computational Geosciences: Das Studium vermittelt Kenntnisse zur Prozessmodellierung und Simulation als Werkzeuge erdwissenschaftlicher Forschung.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil betriebsintern angeboten, auch im Rahmen von Kursen und Schulungen der großen Berufsbildungsinstitute. Universitätslehrgänge gibt es in unterschiedlichen Bereichen, z.B. Softwaredesign, Qualitätsmanagement, Data Science, Business-Intelligence, Business Process Management.

Es existieren verschiedene Universitätslehrgänge und Masterprogramme, z.B. Kartographie und Geoinformation, Angewandte Geoinformatik, Geodäsie und Geoinformation, Integrative Stadtentwicklung – Smart City, Smart Buildings in Smart Cities - Energieinfrastruktur und Quartierserneuerung.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Weiterbildungsveranstaltungen der Ingenieursvereinigungen und ähnlicher Berufsvertretungen.

Fachleute mit spezialisierten Kenntnissen können an den Schnittstellen zu anderen Bereichen des Fachs Geographie und den Nachbarfächern durch wissenschaftliches Arbeiten und innovatives Lösen von Problemen tätig sein. Diesbezüglich finden sich Möglichkeiten in der Stadt- und Kommunalmarketing, im Tourismus, in der Regionalentwicklung - auch für Entwicklungsländer.

Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bestehen in unterschiedlichen Bereichen: Z.B. Stadt- und Regionalforschung, Entwicklungsforschung, Klima- und Kryosphärenforschung sowie Naturgefahrenforschung, Umweltplanung und Entsorgungswirtschaft.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Naturwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Geografie
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